
Brandenburg umschließt die Hauptstadt und ist von Verkehrsachsen durchzogen, die fast alle auf Berlin zulaufen. Autobahnen und Hauptbahnen sind sternförmig angelegt, große Wasserstraßen wie Spree und Havel verbinden Orte quer durchs Land. Wer Baumaterial in dieses Netz einspeist, trifft auf dichten Verkehr im Zentrum und lange Wege am Rand.
Das Logistik-Management ordnet diesen Verkehr für Ihre Baustelle. Wir planen Zeitfenster, avisieren Lieferungen und legen Reihenfolgen fest, damit Material zur richtigen Zeit ankommt. In Brandenburg heißt das vor allem, die Lage der Baustelle zum Ring und zu den Zubringern zu kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Berliner Ring ist rund 196 Kilometer lang und verläuft fast vollständig durch Brandenburg. Nur etwa 5 Kilometer liegen auf Berliner Gebiet. An Kreuzen und Dreiecken wie bei Schönefeld, Oranienburg oder Potsdam laufen mehrere Autobahnen zusammen. Wer Lieferungen auf Baustellen in Ludwigsfelde oder Hennigsdorf plant, rechnet deshalb mit dichtem Verkehr zu den Spitzenzeiten.
Der Ring trägt viel Schwerverkehr. Für den Abschnitt bei Oranienburg wird eine ältere Angabe von rund 51.000 Fahrzeugen am Tag genannt, davon fast ein Fünftel Lkw. Eine Lieferkette, die ohne Zeitfenster arbeitet, steht dort schnell im Stau. Abschnitte werden zudem ausgebaut, sodass sich Fahrspuren und Anschlussstellen verändern können.
Neben der Straße spielt das Wasser eine Rolle. Spree und Unterhavel bilden zusammen ein Gewässersystem von rund 560 Kilometern, von dem etwa 350 Kilometer schiffbar sind. Schwere und sperrige Güter lassen sich dort prinzipiell auf dem Wasser bewegen, wenn Anlegestellen und Umschlag zur Baustelle passen. Im Süden verbindet das Lausitzer Seenland zudem Seen über Kanäle.

Wir legen fest, wann welche Lieferung eintreffen darf. Fahrer melden ihre Ankunft vorab. So entzerren wir Spitzen, etwa an Tagen mit viel Verkehr auf dem Ring.
Wir prüfen, über welche Anschlussstellen und Ortsdurchfahrten Fahrzeuge zur Baustelle kommen. Den Fahrern geben wir den Weg vor. Für Orte wie Falkensee oder Teltow gehört das Wohngebiet am Ziel in die Planung.
Wir bestimmen Abladestellen und Lagerplätze auf der Baustelle und steuern die Reihenfolge der Fahrzeuge, damit nichts zurückgestaut wird.
Lieferungen mehrerer Gewerke lassen sich bündeln. Leergut, Verpackung und Bauschutt nehmen die Fahrzeuge auf dem Rückweg mit, wenn es zum Ablauf passt.
Fahrzeuge kommen in festen Zeitfenstern statt gleichzeitig.
Wartezeiten vor dem Tor und Rückstau auf öffentlichen Straßen werden vermieden.
Material ist da, wenn das Gewerk es braucht. Es liegt nicht Tage davor im Weg.
Lieferungen sind dokumentiert und für Bauleitung und Einkauf nachvollziehbar.
→ Wir legen Lieferfenster auf verkehrsärmere Stunden und halten bei Bedarf Ausweichrouten über andere Anschlussstellen bereit.
→ Wir bündeln Fahrten und planen größere Lieferungen so, dass Wege zu entlegenen Baustellen nicht mehrfach gefahren werden.
→ Wir bevorzugen Zufahrten, die Wohnstraßen schonen. Die Anlieferzeiten stimmen wir mit den örtlichen Gegebenheiten ab.
→ Wir prüfen, ob Transport über Straße oder über Wasser sinnvoll ist. Umschlag und Abladung klären wir im Vorfeld.
Am Berliner Ring entstehen große Hallen. Der Baustellenverkehr trifft dort auf den Verkehr, der die Autobahn ohnehin nutzt.
In Oranienburg, Falkensee oder Teltow rollen Lieferungen durch Wohnstraßen. Zeitfenster und Zufahrten schonen Anwohner.
Rund um Cottbus und Senftenberg fallen große Bauten auf ehemaligen Bergbauflächen an. Schwere Lieferungen brauchen dort klare Abläufe.
Der Ausbau von Autobahnabschnitten und Bahnstrecken benötigt Material in großen Mengen auf engen Flächen neben dem laufenden Verkehr.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Außerdem bewerten wir die Zufahrt zur Baustelle.
Zeitfenster, Routen und Abladestellen werden festgelegt und mit Lieferanten und Bauleitung abgestimmt.
Wir avisieren Fahrzeuge, weisen Abladeplätze zu und halten die Reihenfolge ein.
Wir prüfen, wo es hakte. Zeitfenster, Routen und Bündelung passen wir dem Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle nahe einem Autobahndreieck bei Potsdam oder Königs Wusterhausen, dann treffen Betonmischer, Stahllieferungen und Fertigteile aus mehreren Richtungen ein. Wir geben jedem Transport ein Zeitfenster und eine Zufahrt. Wer zu früh kommt, wartet nicht auf der Straße, sondern an einem festgelegten Punkt.
Ändert sich der Bauablauf, etwa weil ein Gewerk früher beginnt, dann passen wir die Fenster an. Die Bauleitung sieht, welche Lieferungen anstehen. Abladung und Kran lassen sich darauf abstimmen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tore, Abladeflächen und Lager liegen, bestimmt die Reihenfolge der Lieferungen. Die operative Baulogistik setzt diese Planung vor Ort um, die Zugangskontrolle erkennt avisierte Fahrzeuge am Tor.
Bei Baustellen in Brandenburg mit großem Materialbedarf stimmen wir Lieferplan und Bauablauf regelmäßig ab. Ändern sich Termine oder Mengen, aktualisieren wir die Zeitfenster, statt sie starr beizubehalten.
Viele Verkehrsachsen laufen auf Berlin zu und bündeln sich am Berliner Ring. Dort herrscht zu Stoßzeiten dichter Verkehr mit hohem Lkw-Anteil. Feste Zeitfenster verhindern, dass Lieferungen im Stau oder vor dem Tor stehen.

Schildern Sie uns Lage, Materialbedarf und Bauzeit. Wir schlagen einen Lieferplan vor, der zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Brandenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit