
Mit rund 86 Einwohnern je Quadratkilometer ist Brandenburg dünner besiedelt als die meisten anderen Länder. Rund 2,55 Millionen Menschen leben auf fast 29.700 Quadratkilometern, viele davon im Umland von Berlin. Baustellen liegen deshalb zwischen zwei Extremen: mal weit draußen mit langen Wegen, mal mitten in schnell wachsenden Orten.
Die operative Baulogistik ist die Arbeit auf der Fläche selbst. Sie umfasst das Entladen von Lieferungen, das Verteilen von Material, das Führen des Lagers und das Wegschaffen von Abfall. Für Vorhaben in Brandenburg heißt das vor allem, Nachschub dort zu sichern, wo der nächste Händler weit entfernt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Prignitz, in der Uckermark oder im Süden der Lausitz liegen Baustellen oft weit vom nächsten Baustoffhandel. Fehlt eine Palette Mörtel oder ein Ersatzteil, kostet jede Fahrt viel Zeit. Wir führen deshalb Bestandslisten, bestellen vorausschauend und halten einen kleinen Vorrat an Verbrauchsmaterial auf der Fläche, damit die Kolonnen nicht warten.
Im Berliner Umland ist es umgekehrt. In Falkensee, Teltow oder Bernau bei Berlin entstehen neue Quartiere neben bewohnten Straßen. Platz zum Lagern ist knapp. Der Lieferverkehr fällt auf. Hier hilft ein enger Takt: Material kommt in kleineren Chargen, wird sofort verteilt und liegt nicht tagelang im Weg.
Manche Gegenden sind mit Fahrzeugen kaum zu erreichen. Im Spreewald wird die Post nach Lehde von April bis Oktober sogar per Kahn gebracht. So extrem ist es auf Baustellen selten, doch es zeigt, dass Wasser und Niederung Zufahrten begrenzen können. Wir klären vorab, wie weit Fahrzeuge kommen und wie die letzten Meter überbrückt werden.

Wir weisen Fahrzeuge ein, begleiten die Abladung und bringen Material zu den Gewerken. Palettenware, Schüttgut und Kleinteile kommen an den Ort, an dem sie gebraucht werden.
Wir führen eine Bestandsliste, sortieren das Lager und melden Engpässe, bevor sie den Bauablauf stören. Gerade bei weiten Wegen verhindert das Nachbestellen unter Zeitdruck.
Verpackung, Reste und Abfall werden getrennt gesammelt und abgefahren. Auch Wege und Zufahrten halten wir frei, damit weder Fahrzeuge noch Anwohner behindert werden.
Wir koordinieren, welches Gewerk wann Platz, Kran oder Aufzug nutzt. Das vermeidet Staus auf der Fläche und unnötige Umwege.
Material ist da, wenn es gebraucht wird, auch bei weiten Wegen.
Die Fläche bleibt frei von Verpackung, Resten und abgestelltem Gerät.
Gewerke kommen sich bei Kran, Platz und Zufahrt seltener in die Quere.
Der Bestand steht stets nachvollziehbar auf der Liste.
→ Wir bestellen vorausschauend und halten einen Grundvorrat an gängigem Material auf der Baustelle bereit.
→ Wir lassen Material in kleineren Chargen anliefern und verteilen es sofort, statt große Mengen zu lagern.
→ Wir klären vorab, wie weit schwere Fahrzeuge kommen. Den Weitertransport über die letzten Meter planen wir mit.
→ Wir stellen Sammelstellen auf und stimmen Abfuhrtermine ab, sodass nichts liegen bleibt.
Neue Wohnviertel entstehen in Orten wie Hennigsdorf, Bernau bei Berlin oder Teltow neben bewohnten Straßen. Enge Lager und Anwohner fordern einen engen Takt.
In Uckermark und Prignitz liegen Baustellen weit vom Händler. Ein sicherer Grundvorrat spart lange Fahrten.
Auf ehemaligen Bergbauflächen bei Senftenberg und Cottbus entstehen neue Anlagen. Große Flächen verlangen klare Lager und Wege.
In Stadtkernen wie in Potsdam oder Luckenwalde bleibt wenig Platz. Material kommt in kleinen Mengen, Abfall wird laufend abgefahren.

Wir verschaffen uns einen Überblick über Fläche, Lager, Gewerke und Wege zum nächsten Händler.
Wir bestimmen Abladeplätze, Lagerbereiche, Sammelstellen für Abfall und Zeiten für Kran oder Aufzug.
Wir entladen, verteilen, führen das Lager und sorgen für Ordnung und Abfuhr.
Engpässe und Änderungen gehen an Bauleitung und Planung zurück. Danach passen wir die Abläufe an.
Entsteht ein Wohnquartier am Rand von Oranienburg oder Königs Wusterhausen, dann sind Straßen eng und Lagerflächen knapp. Wir legen fest, in welcher Reihenfolge Lieferungen eintreffen. Die Ware verteilen wir noch am selben Tag auf die Geschosse. Ein Container am Rand nimmt Abfall auf, der regelmäßig abgefahren wird.
Wächst der Bau in die Höhe, verlagert sich die Arbeit nach oben. Dann zählt, dass Aufzug oder Kran zu festen Zeiten für Material bereitstehen. Der Plan hält fest, welches Gewerk wann dran ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was Einrichtung und Logistik-Management vorgeben. Der Plan zeigt Tore und Lagerplätze, die Lieferfenster zeigen, wann Fahrzeuge kommen. Vor Ort sorgen wir dafür, dass beides im Alltag funktioniert.
Meldet die Baustelle Engpässe, geben wir sie an die Planung zurück. Ändern sich Mengen oder Abläufe, wirkt sich das auf Zeitfenster und Lagerhaltung aus. Beides passen wir an.
Dazu zählen Entladen und Verteilen von Material, Lagerführung, Bestandskontrolle, Abstimmung der Gewerke und die Entsorgung von Abfall. Sie ist die Umsetzung vor Ort, während Plan und Lieferfenster aus der übrigen Baulogistik kommen.

Beschreiben Sie uns Lage, Gewerke und Bauzeit. Wir sagen Ihnen, wie wir Nachschub, Lager und Abfuhr für Ihr Vorhaben ordnen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Brandenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit