
Brandenburg gilt als Land der Seen, Wälder und Auen. Gut ein Drittel der Landesfläche liegt in 15 großen Schutzgebieten. Dazu gehören der Nationalpark Unteres Odertal, drei Biosphärenreservate und elf Naturparks. Wer hier baut, bewegt sich häufig in der Nähe von Lebensräumen, deren Schutz in der Genehmigung festgeschrieben ist.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren vor Ort, ob Schutzzäune stehen, Bauzeiten beachtet werden und Eingriffe nur dort stattfinden, wo sie genehmigt sind. Die fachlichen Bewertungen liefern die Gutachter, wir halten die Umsetzung im Blick und dokumentieren sie.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin umfasst rund 129.000 Hektar und liegt im Nordosten des Landes. Dort gibt es etwa 240 Seen, ausgedehnte Buchenwälder und rund 14.000 Hektar Moore. Seeadler, Fischadler, Schwarzstorch und Kranich brüten im Gebiet. Bei Baustellen im Nordosten des Landes heißt das: Bauzeiten, Lärm und Licht müssen auf die Brut- und Rastzeiten dieser Arten abgestimmt sein.
An der Oder liegt der Nationalpark Unteres Odertal. Er gilt als die einzige intakte Polderlandschaft Deutschlands und wird im Winter und Frühjahr überflutet. Die Sommerdeiche werden im November geöffnet und im April wieder geschlossen. Bauarbeiten bei Schwedt/Oder müssen sich diesem Wasserrhythmus anpassen. Kraniche und andere Zugvögel nutzen das Tal zur Rast.
Im Süden prägt der Spreewald das Bild: Er ist Biosphärenreservat, mit Torfböden, hohem Grundwasser und mehr als 970 Kilometern Fließen und Kanälen. Rund 18.000 Pflanzen- und Tierarten sind dort nachgewiesen. Bei Baustellen in Lübben oder Lübbenau müssen Wasserstände, Gewässerrandstreifen und Bodenschutz besonders beachtet werden. Entwässerung und Stoffeinträge sind dort heikel.

Wir gleichen die Vorgaben der Genehmigung mit dem Stand der Baustelle ab. Schutzzäune, Bauzeitenfenster und Tabuflächen werden vor Beginn festgelegt und im Alltag kontrolliert.
Wir gehen die Baustelle in festgelegten Abständen ab und prüfen Boden, Gewässer, Gehölze und Lagerflächen. Jede Kontrolle wird mit Datum und Fotos dokumentiert.
Wir halten Kontakt zu Gutachtern und Behörden und melden, wenn sich auf der Baustelle etwas ändert. Fachliche Bewertungen bleiben dort, wo sie hingehören.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Boden, auf Schutz von Gräben und Ufern und auf einen sauberen Umgang mit Betriebsstoffen, besonders in Niederungen und Mooren.
Auflagen der Genehmigung werden umgesetzt und können belegt werden.
Stillstände durch Verstöße gegen Naturschutzvorgaben werden unwahrscheinlicher.
Böden, Gewässer und Lebensräume werden während der Bauzeit geschont.
Behörden und Auftraggeber erhalten nachvollziehbare Protokolle.
→ Wir legen Arbeiten mit Lärm, Licht und Rodung in Zeiten, die zu den Auflagen passen. Im Bauzeitenplan halten wir das fest.
→ Wir sorgen für Fahrwege, die den Boden schonen. Auf getrennte Lagerung und sauberen Umgang mit Betriebsstoffen achten wir ebenfalls.
→ Wir markieren die Grenze der Eingriffsfläche mit Schutzzaun und prüfen regelmäßig, dass Material und Fahrzeuge nicht darüber hinausragen.
→ Wir gleichen neue Vorgaben mit dem Baufortschritt ab und passen Kontrollpunkte und Zeitfenster an.
Trassen queren Wälder, Moore und Gewässer. Bauzeitenfenster und Schutzzäune sind dort Teil der Genehmigung.
Ausbauabschnitte führen durch Niederungen und an Schutzgebieten vorbei, wo Bodenschutz und Gewässerschutz gelten.
Im Spreewald, an der Oder und im Havelland müssen Wasserstände und empfindliche Böden berücksichtigt werden.
Rund um die Seen der Lausitz entstehen Wege, Häfen und Anlagen. Ufer und Gewässerrand stehen dort unter besonderer Beobachtung.

Wir lesen die Genehmigung und übertragen Bauzeitenfenster, Tabuflächen und Schutzmaßnahmen in einen Kontrollplan.
Schutzzäune, Markierungen und Fahrwege werden gesetzt, die Kolonnen werden eingewiesen.
Wir gehen die Baustelle in festen Abständen ab, prüfen die Einhaltung und halten alles mit Fotos fest.
Wir fassen Befunde zusammen, geben sie an Bauleitung und Fachleute weiter und passen Kontrollen dem Baufortschritt an.
Verläuft eine Leitungstrasse am Rand eines Naturparks, etwa im Hohen Fläming bei Bad Belzig, dann sieht die Genehmigung oft Bauzeitenfenster und Tabuflächen vor. Wir übertragen diese Vorgaben in den Plan der Baustelle, stellen Schutzzäune auf und kontrollieren in festen Abständen, ob Arbeitsstreifen und Lagerplätze eingehalten werden.
Wird ein Abschnitt zur Brutzeit gesperrt, dann halten wir das im Bauzeitenplan fest und weisen die Kolonnen darauf hin. Das Protokoll zeigt später, wann welche Fläche betreten wurde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle nutzt den Einrichtungsplan. Zufahrten, Lagerflächen und Zaunlinien legen wir von Beginn an so, dass sie Schutzflächen aussparen. Das Logistik-Management stimmt Lieferzeiten auf Ruhezeiten ab, wenn die Auflagen das verlangen.
Auf Baustellen in Brandenburg mit mehreren Abschnitten prüfen wir je Abschnitt, welche Auflagen gelten. Ändern sich Arbeitsbereiche, aktualisieren wir Kontrollpunkte und Protokolle.
Sie begleitet die Baustelle, damit Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz eingehalten werden. Wir kontrollieren vor Ort, setzen Schutzmaßnahmen um und dokumentieren. Die fachliche Bewertung von Arten und Lebensräumen liegt bei Gutachtern.

Schildern Sie uns Lage, Genehmigung und Bauzeit. Wir schlagen Kontrollen vor, die zu den Auflagen Ihres Vorhabens passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Brandenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit