
In dieser Stadt sind Wasser und Landschaft eng mit dem Bauen verwoben. Die Schwarze Elster fließt durch das Stadtgebiet, der Mühlgraben mündet hier in den Fluss. Am Ortsrand beginnen geschützte Auen. Wer in dieser Umgebung baut, bekommt häufig Auflagen zum Natur- und Artenschutz.
Wir begleiten Baustellen in Bad Liebenwerda ökologisch. Das umfasst die Kontrolle von Schutzmaßnahmen, den Schutz von Bäumen und Vegetation, die Betreuung von Amphibienzäunen und die Dokumentation für die Naturschutzbehörde. Unser Personal arbeitet dabei direkt im Baustellenalltag mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Landschaftsschutzgebiet Elsteraue bei Bad Liebenwerda wurde in Teilen schon in den 1960er Jahren ausgewiesen. An der Schwarzen Elster gelten der Elbebiber und der Fischotter als bedeutende Arten. Bei Arbeiten an Ufern, Deichen und Brücken sind deshalb Baufeldgrenzen, Bauzeiten und Schutzzonen oft genau vorgegeben.
Die Stadt ist Sitz der Verwaltung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, der rund 484 Quadratkilometer umfasst und 13 Naturschutzgebiete einschließt. Auch nahe der Stadt liegen Schutzgebiete, etwa an der Alten Röder bei Prieschka. Bauvorhaben am Stadtrand und in den Ortsteilen berühren daher schnell Flächen mit besonderem Schutzstatus.
Ein dritter Punkt ist der Baumbestand. Der Grundwasserspiegel schwankt seit Jahrzehnten durch die Kohleförderung in der Lausitz und hat den alten Bäumen im Kurpark zugesetzt. Eine Stieleiche an der Elsterbrücke und eine Winterlindenallee auf dem rechten Deich sind als Naturdenkmal geschützt. Baugruben, Wasserhaltung und Wurzelraum müssen hier mit Bedacht geplant werden.

Wir prüfen, ob Baufeldgrenzen, Schutzzäune und Bauzeitenfenster aus der Genehmigung eingehalten werden. Abweichungen melden wir an die Bauleitung.
Wir kontrollieren Stammschutz, Wurzelschutzzonen und abgesperrte Flächen, damit Bäume im Baufeld keinen Schaden nehmen. Das ist besonders am Kurpark und an Alleen wichtig.
Wo Auflagen einen Amphibienschutzzaun vorsehen, kontrollieren wir ihn regelmäßig, sammeln Tiere aus den Eimern und setzen sie auf der anderen Seite aus.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden schriftlich und mit Fotos festgehalten. So lässt sich gegenüber der Behörde belegen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend überprüft.
Bäume, Ufer und Schutzgebiete bleiben während der Bauzeit unversehrt.
Baustopps wegen verletzter Auflagen lassen sich vermeiden.
Die Behörde erhält eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir achten darauf, dass kein Material, Betonwasser oder Öl in den Fluss gelangt. Die Schutzzone am Ufer wird täglich kontrolliert.
→ Wurzelschutzzonen werden abgesperrt und regelmäßig geprüft. Grabungen im Wurzelbereich begleiten wir und dokumentieren Eingriffe.
→ Wir kontrollieren die Baufeldgrenze, damit Maschinen und Lagerflächen nicht in geschützte Bereiche geraten.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere in Fangeimer. Wir leeren sie regelmäßig, zählen die Tiere und bringen sie sicher über die Fahrbahn.
Arbeiten an der Schwarzen Elster und ihren Deichen, mit Rücksicht auf Biber, Fischotter und Ufervegetation.
Vorhaben nahe dem alten Baumbestand im „Wäldchen“, bei denen Wurzelschutz und Wasserhaltung zusammenhängen.
Neubau und Ausbau von Straßen, die Flussniederung und Bahnstrecke queren.
Wohn- und Gewerbebau am Rand von Wäldern und Wiesen, nahe Schutzgebieten wie an der Alten Röder.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Schutzzonen, Wurzelbereiche und Amphibienzäune werden markiert und vor Baubeginn abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen regelmäßig und melden Abweichungen sofort.
Kontrollen und Funde werden gesammelt dokumentiert und für die Naturschutzbehörde aufbereitet.
Wird eine Brücke oder ein Deichabschnitt an der Schwarzen Elster in Bad Liebenwerda erneuert, dann gibt die Genehmigung meist Bauzeitfenster und Schutzzonen vor. Wir markieren die Grenzen vor Baubeginn, kontrollieren sie täglich und achten darauf, dass Lagerflächen nicht in die Aue reichen. Funde von Bibern oder Ottern melden wir sofort an die Bauleitung.
Entsteht ein Gebäude nahe dem Kurpark, dann stehen die alten Bäume im Mittelpunkt. Wir sperren die Wurzelbereiche ab, kontrollieren den Stammschutz und begleiten Grabungen im Wurzelraum. Muss für die Baugrube Grundwasser abgesenkt werden, beobachten wir die Bäume in der Umgebung besonders genau.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Baufeldgrenzen fließen schon in die Planung der Baustelleneinrichtung ein. So stehen Container, Lager und Kran von Anfang an außerhalb der geschützten Bereiche.
Auch die Entsorgung gehört dazu. Unsere operative Baulogistik trennt Abfälle sauber und hält Betriebsstoffe von Gewässern fern. Damit greifen Umweltschutz und Baustellenbetrieb direkt ineinander.
Direkt bei der Stadt liegt das Landschaftsschutzgebiet Elsteraue. Die Stadt ist zudem Sitz der Verwaltung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft mit 13 Naturschutzgebieten. Hinzu kommen Naturdenkmale wie die Winterlindenallee auf dem rechten Deich und Schutzflächen an der Alten Röder bei Prieschka.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung mit den Umweltauflagen. Wir zeigen Ihnen, wie die Kontrollen auf Ihrer Baustelle organisiert werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Liebenwerda. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit