
Die Landschaft um Senftenberg ist zum großen Teil menschengemacht. Aus dem Tagebau Niemtsch wurde zwischen 1967 und 1972 der Senftenberger See, gespeist aus der Schwarzen Elster. Auf früheren Kippen wuchs Wald, eine Insel im See steht seit 1981 unter Naturschutz. Wer hier baut, greift in eine junge, aber geschützte Natur ein.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und achten darauf, dass Gewässer und Böden durch den Baubetrieb keinen Schaden nehmen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Schwarze Elster fließt durch die Stadt und speist Schlosspark und See. Der Koschener Kanal verbindet den Senftenberger See mit dem Geierswalder See und führt in einem Schiffstunnel unter Fluss und B 96 hindurch. Baustellen in der Nähe solcher Gewässer müssen verhindern, dass Schlamm, Betonwasser oder Kraftstoffe hineingelangen.
Böden aus dem Braunkohlenbergbau enthalten oft sulfidhaltiges Material. Im See hat das lange zu saurem Wasser geführt, erst die Verdünnung mit Flusswasser hat es auf wenige Stellen begrenzt. Wird solcher Boden ausgehoben oder umgelagert, achtet die ökologische Baubegleitung darauf, dass Sickerwasser nicht unkontrolliert abläuft.
Rund um die Seen des Lausitzer Seenlands sind Uferzonen, Gräben und Feuchtflächen Lebensraum für Amphibien. Auf Baustellen nahe Gewässern können Amphibienzäune und regelmäßige Kontrollen Teil der Auflagen sein, besonders in Wanderzeiten im Frühjahr.

Wir gleichen Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten mit dem Baustellenalltag ab, weisen Gewerke ein und dokumentieren jede Maßnahme.
Schutzzäune werden regelmäßig abgegangen, Tiere aus Fangeimern fachgerecht umgesetzt und Funde protokolliert.
Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel nach Absprache und Lagerflächen für Kraftstoffe, damit nichts in Elster, Gräben oder Seen gelangt.
Baumschutz, Tabuflächen und getrennte Bodenlagerung werden überwacht. Bei Bergbauböden achten wir auf saubere Trennung von Oberboden und Kippenmaterial.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Gewässer und Schutzgebiete bleiben vom Baubetrieb unberührt.
Konflikte mit Behörden werden durch saubere Dokumentation vermieden.
Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit, statt ihn zu unterbrechen.
→ Wir überwachen Absetzbecken und Barrieren, prüfen sie nach Starkregen und dokumentieren den Zustand.
→ Zäune und Fangeimer werden in der Wanderzeit täglich kontrolliert, Tiere sicher auf die andere Seite gebracht.
→ Wir sorgen für abgedeckte oder gefasste Lagerung und dafür, dass Sickerwasser nicht in Gräben abfließt.
→ Kurze Einweisungen und sichtbare Markierungen von Tabuflächen machen Regeln für alle verständlich.
Promenaden, Ferienparks und Stege am Senftenberger See sowie am Sedlitzer Nordufer.
Arbeiten an Brücken, Leitungen oder Wegen entlang der Schwarzen Elster und am Schlosspark.
Solarparks und Windräder auf früheren Bergbauflächen, oft neben Wald und Feuchtgebieten.
Neue Wohn- und Gewerbegebiete am Stadtrand, etwa am Stadtwald oder am Briesker Kreisel, bei denen Bäume und Böden geschützt werden.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Schutzgebietsgrenzen aus.
Schutzzäune, Tabuflächen, Barrieren und Kontrollrhythmus werden festgelegt.
Unser Personal geht Flächen und Zäune ab und weist Gewerke ein.
Alle Kontrollen und Funde werden protokolliert und auf Wunsch an Behörden übergeben.
Liegt eine Baustelle an der Südlichen Seepromenade in Großkoschen, dann grenzt sie direkt an Strand und Wasser. Wir prüfen täglich die Barrieren gegen Abschwemmung, halten Kraftstofflager weit vom Ufer entfernt und dokumentieren jede Kontrolle.
Fällt der Baubeginn in die Amphibienwanderung, dann stellen wir mit der Bauleitung einen Schutzzaun entlang des Baufelds auf und gehen ihn morgens ab. Funde werden gezählt, Tiere umgesetzt und die Zahlen an die zuständige Behörde weitergegeben, wenn es die Auflage verlangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung wirkt dann gut, wenn sie früh in den Lageplan einfließt. Wo Lager, Tankplatz und Baustraße liegen, entscheidet über spätere Konflikte mit Gewässern und Schutzflächen.
Unser Personal kann Umweltkontrollen mit Aufgaben aus Logistik oder Sicherheit verbinden. Wer ohnehin das Gelände abgeht, kontrolliert dabei auch Zäune und Barrieren.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie als Auflage verlangt. Häufig ist das bei Bauten an Gewässern, in der Nähe von Schutzgebieten oder auf Flächen mit geschützten Arten der Fall. Rund um Senftenberg betrifft das viele Vorhaben an Seen und an der Schwarzen Elster.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Senftenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit