
Finsterwalde gilt als städtisches Zentrum im und am Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Westlich der Stadt geht die Bürgerheide in Wald über, an ihrem Rand liegt mit dem Siebenbrunnen ein Quellgebiet, dessen Quellmoor zu den besterhaltenen Mooren Brandenburgs gezählt wird. Wer in der Nähe solcher Flächen baut, bekommt häufig Auflagen zum Natur- und Artenschutz.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung setzen wir diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzzäune und Amphibienzäune, achten auf Vegetationsschutz und Bodenschutz und dokumentieren alles für Bauherr und Behörde. Die Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit, nicht daneben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft vereint Wälder, Heiden, Niedermoore, Feuchtwiesen und sanierte Tagebaurestgewässer. Er umfasst 13 Naturschutzgebiete und 7 Landschaftsschutzgebiete. Der Ortsteil Sorno wurde 2017 als Naturparkgemeinde des Jahres ausgezeichnet. Für Baustellen am Rand solcher Flächen gelten oft Bauzeitenregelungen und Schutzmaßnahmen für Brutvögel wie den Neuntöter.
Eine Besonderheit sind die Bergbaufolgeflächen. Im früheren Tagebau Kleinleipisch steht ein großer Solarpark, im selben Tagebau liegt das Naturschutzgebiet Grünhaus. Auf solchen Flächen siedeln sich auf offenen Sandböden und Silbergrasfluren seltene Arten an. Wer dort baut, braucht eine Begleitung, die geschützte Bereiche markiert und Eingriffe dokumentiert.
Auch Wasser spielt eine Rolle. Das Quellgebiet am Siebenbrunnen speist den Eierpieler, die Kleine Elster fließt etwa drei Kilometer nördlich an Finsterwalde vorbei. Bei Arbeiten in der Nähe von Gräben und Quellbereichen geht es darum, Einträge von Boden und Betriebsstoffen zu verhindern und Wasserhaltungen zu überwachen.

Wir prüfen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle eingehalten werden, weisen Gewerke ein und halten Kontakt zu Fachgutachtern und Behörde.
In Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere nach Vorgabe um und dokumentieren die Funde. Schäden am Zaun melden und beheben wir zügig.
Wir markieren Tabuflächen, prüfen Baumschutz und achten darauf, dass Fahrzeuge auf festgelegten Wegen bleiben. Oberboden wird getrennt gelagert, damit er wieder eingebaut werden kann.
Wir überwachen Wasserhaltungen, Absetzbecken und Lagerplätze für Betriebsstoffe und achten darauf, dass nichts in Gräben oder Quellbereiche gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle umgesetzt und belegt.
Baustopps durch Verstöße gegen Naturschutzrecht werden unwahrscheinlicher.
Gewerke wissen, welche Flächen tabu sind und wie sie sich verhalten sollen.
Die Dokumentation steht bereit, wenn die Behörde nachfragt.
→ Wir planen die Arbeiten mit Bauleitung und Gutachter so, dass störende Tätigkeiten außerhalb sensibler Zeiten liegen. Die Einhaltung kontrollieren wir vor Ort.
→ Wir markieren Tabuflächen deutlich, weisen alle Gewerke ein und prüfen regelmäßig, ob Fahrzeuge und Lager auf den freigegebenen Flächen bleiben.
→ Wir kontrollieren die Schutzzäune in der Wanderzeit täglich, setzen Tiere um und dokumentieren jeden Fund für die Behörde.
→ Wir überwachen Absetzbecken und Einleitstellen, prüfen das Wasser auf sichtbare Trübung und melden Auffälligkeiten sofort an die Bauleitung.
Solar- und Gewerbevorhaben auf früheren Tagebauflächen, auf denen sich geschützte Arten angesiedelt haben.
Vorhaben am Rand der Bürgerheide und anderer Waldflächen mit Baum- und Artenschutz.
Lineare Baustellen, die Gräben, Feuchtwiesen oder Wanderwege von Amphibien kreuzen.
Vorhaben in der Nähe von Quellbereichen und Gräben mit Wasserhaltung und Gewässerschutz.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und klären, welche Kontrollen nötig sind.
Tabuflächen, Schutzzäune und Bauzeitenregelungen werden markiert und mit den Gewerken besprochen.
Wir begleiten die Arbeiten, kontrollieren Zäune und Flächen und greifen bei Abweichungen ein.
Alle Kontrollen und Funde werden festgehalten. Bauherr und Behörde erhalten Berichte nach Vereinbarung.
Liegt eine Baustelle in Finsterwalde am Rand eines Waldes oder einer Heidefläche, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Erdaushub. Wir markieren geschützte Bereiche, stellen in Wanderzeiten Amphibienzäune auf und kontrollieren sie während der Bauzeit regelmäßig.
Wird auf einer Bergbaufolgefläche ein Freiflächenvorhaben gebaut, dann liegt der Schwerpunkt auf Fahrwegen, Lagerflächen und Bodenschutz. Wir prüfen, dass Maschinen auf den freigegebenen Wegen bleiben und offene Sandflächen außerhalb des Baufelds unberührt bleiben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind Teil der Baulogistik: Lagerflächen, Zufahrten und Entsorgung werden so geplant, dass Schutzflächen nicht berührt werden. Das stimmen wir bei Baustellen in Finsterwalde schon bei der Baustelleneinrichtung ab.
Während der Bauzeit arbeiten unsere Kontrolleure eng mit Bauleitung und Fachgutachtern zusammen. Sie melden Abweichungen sofort und halten die Dokumentation aktuell, damit Auflagen nachvollziehbar erfüllt sind.
Häufig dann, wenn ein Vorhaben in der Nähe von Schutzgebieten, Wald, Heide oder Gewässern liegt oder geschützte Arten betroffen sein können. Die Pflicht ergibt sich meist aus der Genehmigung. Wir prüfen die Auflagen und setzen sie um.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Finsterwalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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