
Finsterwalde liegt im Städtedreieck Berlin, Dresden und Leipzig, aber abseits der Autobahn. Baustoffe, Fertigteile und Stahl kommen meist über die A 13 und dann über Bundes- und Landesstraßen in die Stadt. Wer hier baut, muss die letzten Kilometer genauso planen wie den Termin auf der Baustelle.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Fahrzeug kommt, wo es hält und wie lange es bleibt. Mit festen Lieferfenstern vermeiden wir Wartezeiten vor dem Tor, Rangieren auf der Straße und Ärger mit Nachbarn. Grundlage ist ein Logistikkonzept, das Gewerke, Mengen und Bauabschnitte zusammenführt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 96 zwischen Luckau und Senftenberg verläuft direkt an der Stadtgrenze, dazu kommen die Landesstraßen 60 und 62. Zur A 13 sind es rund 17 bis 18 Kilometer bis zu den Anschlussstellen Bronkow oder Großräschen. Für Schwertransporte und Sattelzüge zählt deshalb nicht nur die Autobahn, sondern die Route auf den Landstraßen und die Einfahrt in die Stadt.
Finsterwalde ist ein Standort der Metall- und Elektroindustrie mit Maschinen- und Anlagenbau, Schweißtechnik und Metallbearbeitung. Wo Werksverkehr, Pendler und Baustellenlieferungen dieselben Straßen nutzen, lassen sich Spitzenzeiten am Morgen und zum Schichtwechsel nicht einfach ignorieren. Gute Lieferfenster liegen daneben.
Im Stadtkern gehört Finsterwalde seit 2008 zum Programm „Aktive Stadtzentren“ auf rund 35 Hektar. Handel, Gastronomie und Wohnen liegen dicht beieinander, Ladezonen sind knapp. Eine Anlieferung, die zur falschen Zeit kommt, blockiert hier schnell eine ganze Straße.

Wir erfassen Mengen, Gewerke, Bauabschnitte und Lagerflächen und leiten daraus ab, was wann auf die Baustelle muss. Das Konzept wird zur gemeinsamen Grundlage für Bauleitung und Lieferanten.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Für Baustellen in Finsterwalde legen wir die Fenster neben Berufsverkehr und Schichtwechsel der Betriebe, damit Fahrzeuge zügig abgeladen werden.
Wir geben Lieferanten eine Anfahrt vor, die zur Fahrzeuggröße passt. Für lange oder schwere Ladungen prüfen wir die Strecke von der Autobahn bis zum Tor und stimmen nötige Genehmigungen ab.
Wir informieren Anwohner und Gewerbe über laute oder sperrige Lieferungen und halten Kontakt zur Verkehrsbehörde, wenn eine Straße kurzzeitig gesperrt werden muss.
Fahrzeuge werden in ihrem Zeitfenster abgeladen und blockieren keine Straßen.
Lager- und Arbeitsflächen bleiben frei, weil Material passend zum Baufortschritt kommt.
Nachbarn und Betriebe wissen vorher, wann es laut oder eng wird.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit einem gemeinsamen Plan statt mit Zurufen.
→ Ein Lieferplan mit festen Fenstern verteilt die Anlieferungen über den Tag. Wer zu früh ist, wartet an einem vereinbarten Platz statt auf der Straße.
→ Wir legen große Lieferungen in ruhigere Zeiten und stimmen sie mit benachbarten Betrieben ab, wenn deren Zufahrten betroffen sind.
→ Wir beantragen eine befristete Haltefläche und planen kleinere Fahrzeuge oder Teillieferungen, wo ein Sattelzug nicht hinpasst.
→ Lieferungen richten sich nach dem Baufortschritt. Was erst in zwei Wochen verbaut wird, kommt auch erst dann.
Neubauten und Erweiterungen in Betrieben des Metall- und Anlagenbaus, bei denen Stahl, Fertigteile und Anlagen in Etappen kommen.
Sanierungen und Neubauten im Zentrum mit knappen Ladezonen und Lieferungen in kleinen Mengen.
Solarvorhaben auf früheren Tagebauflächen, bei denen viele gleichartige Lieferungen über Wochen gesteuert werden.
Bauarbeiten an Bildungs- und Verwaltungsbauten, die oft im laufenden Betrieb und in Ferienzeiten stattfinden.

Wir sammeln Mengen, Termine und Fahrzeugarten aller Gewerke und sehen uns die Zufahrten an.
Daraus entstehen Logistikkonzept, Anfahrtsbeschreibung und eine erste Belegung der Lieferfenster.
Alle Lieferanten erhalten Regeln, Ansprechpartner und ihre Zeitfenster. Änderungen laufen über einen Kanal.
Wir überwachen die Anlieferungen täglich, verschieben Fenster bei Bedarf und berichten an die Bauleitung.
Liegt eine Baustelle in Finsterwalde an einer Straße, über die morgens viele Beschäftigte zur Frühschicht fahren, dann planen wir die ersten Lieferfenster nach dieser Spitze. Betonfahrzeuge und Stahl kommen gestaffelt, das Abladen ist vorher mit dem Kranführer abgestimmt.
Werden Fertigteile mit Überlänge gebraucht, dann prüfen wir die Route von der A 13 über die Landstraßen bis in die Stadt. Wir stimmen den Transport mit der Behörde ab und legen ihn in eine Zeit, in der die Einfahrt frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Erst wenn Lagerflächen, Kranstandort und Tore feststehen, lassen sich Lieferungen sinnvoll takten. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, wo Flächen knapp werden.
Auf der Baustelle setzt das operative Team den Plan um: Es nimmt Fahrzeuge in Empfang, weist Abladeplätze zu und meldet Abweichungen. So wird aus dem Plan für Finsterwalde ein Ablauf, der täglich nachgeführt wird.
Meist über die A 13 und dann über die Bundesstraße 96 oder die Landesstraßen 60 und 62. Für Überlängen und schwere Lasten prüfen wir die Route bis zum Tor und stimmen den Transport mit der zuständigen Behörde ab.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Zeitraum und Gewerke. Wir skizzieren, wie Lieferfenster und Routen für Ihre Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Finsterwalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit