
Beton, Stahl, Fenster, Haustechnik: Auf einer laufenden Baustelle kommen täglich Fahrzeuge von verschiedenen Lieferanten an. Treffen drei Lkw gleichzeitig vor einem Tor ein, das nur einen aufnehmen kann, stehen zwei auf der Straße. Ein Logistik-Management sorgt dafür, dass das gar nicht erst passiert.
Für Bauvorhaben in Spremberg entwickeln wir das Logistikkonzept und steuern die Anlieferung über feste Zeitfenster. Wir berücksichtigen dabei die Anfahrtswege in die Stadt, die Regeln am Werkstor im Industriepark und die Nachbarschaft in Wohngebieten und Innenstadt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet kreuzen sich die Bundesstraßen 97 und 156. Zwischen der Berliner Kreuzung und Schwarze Pumpe verlaufen beide auf rund sechs Kilometern gemeinsam, eine Ortsumgehung der B 97 nimmt Durchgangsverkehr aus der Stadt. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Cottbus-Süd an der A 15, etwa 17 Kilometer nördlich. Wir legen fest, über welche dieser Achsen Lieferanten anfahren, damit Schwerverkehr nicht durch Wohnstraßen sucht.
Im Industriepark Schwarze Pumpe arbeiten zahlreiche Unternehmen mit vielen Beschäftigten. Werksverkehr, Schichtwechsel und Anlieferungen für den laufenden Betrieb teilen sich die Zufahrten mit dem Baustellenverkehr. Eine Lieferung, die nicht angemeldet ist, kommt dort nicht weiter als bis zur Einfahrt.
In der Innenstadt und an Schulen geht es um die Nachbarschaft. Die Altstadt liegt auf einer Spreeinsel, die Zufahrten sind entsprechend begrenzt. Hier planen wir Lieferzeiten so, dass sie Schulwege, Geschäfte und Anwohner möglichst wenig belasten.

Wir beschreiben Anfahrtsrouten, Tore, Entladezonen, Lagerflächen und Zuständigkeiten. Das Konzept berücksichtigt, ob die Baustelle in der Innenstadt, im Industriepark oder in einem Ortsteil liegt.
Jeder Lieferant bucht einen festen Slot. So kommen Fahrzeuge verteilt über den Tag an und die Entladezone ist frei, wenn der Lkw am Tor steht.
Für Baustellen im Industriepark melden wir Fahrzeuge und Fahrer vorab beim Werk an, damit die Einfahrt ohne Wartezeit klappt.
Wir bündeln die Bestellungen der Gewerke, vermeiden Doppelfahrten und legen große Lieferungen wie Betonage oder Fertigteile auf Zeiten mit wenig Verkehr.
Lkw warten nicht mehr auf der Straße, weil jedes Fahrzeug einen Platz und eine Uhrzeit hat.
Die Nachbarschaft in Wohngebieten und Innenstadt wird von Baustellenverkehr spürbar entlastet.
Material kommt erst, wenn das Gewerk es braucht. Vorher blockiert es keine Fläche.
Bauleitung und Lieferanten sehen jederzeit, welche Lieferung wann kommt.
→ Jeder Lieferant erhält eine feste Route über die Bundesstraßen und eine klare Zufahrtsbeschreibung zur Baustelle.
→ Wir melden alle Lieferungen vorab an und gleichen die Zeitfenster mit den Schichtwechseln im Werk ab.
→ Lieferungen kommen dort im engen Takt, Fahrzeuge warten auf einem vereinbarten Platz außerhalb und werden abgerufen.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan, in dem Überschneidungen sofort sichtbar werden.
Neubauten und Erweiterungen im Industriepark mit vielen Schwerlastlieferungen neben dem laufenden Werksverkehr.
Anlagen wie Batteriespeicher oder Umbauten an bestehenden Energieanlagen bringen Großkomponenten und Sondertransporte mit sich.
Neubau und Sanierung in bewohnten Straßen verlangen Lieferzeiten, die Rücksicht auf Anwohner nehmen.
Bei Schulen oder Verwaltungsbauten müssen Lieferungen um Unterricht und Publikumsverkehr herum geplant werden.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und wie groß die Fahrzeuge sind.
Anfahrtswege, Tore, Entladezonen und Zeitfenster werden im Logistikkonzept verbindlich beschrieben.
Lieferanten buchen ihre Slots, wir gleichen sie ab, melden sie am Werkstor an und koordinieren Abweichungen.
Wartezeiten, Verspätungen und Engpässe werten wir regelmäßig aus und passen den Plan an die nächste Bauphase an.
Entsteht im Industriepark eine neue Halle, dann treffen in der Rohbauphase Betonfahrzeuge, Stahlbau und Fertigteile auf denselben Torbereich wie der Werksverkehr. Wir legen in diesem Fall die großen Lieferungen auf Zeiten außerhalb der Schichtwechsel und melden jedes Fahrzeug vorab an.
Liegt die Baustelle stattdessen in einem Wohngebiet der Kernstadt, dann verschiebt sich der Schwerpunkt auf die Anwohner. Lieferungen kommen dann gebündelt in festen Fenstern über die Bundesstraße, kleinere Mengen bringen Fahrzeuge, die in die Wohnstraße passen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur mit passenden Flächen. Deshalb greift das Logistik-Management auf die Baustelleneinrichtung zurück und plant Entladezonen und Lager gemeinsam mit ihr.
Am Tor setzt das Sicherheitspersonal den Plan um: Es prüft, ob ein Fahrzeug angemeldet ist, lässt es ein und dokumentiert die Ankunft. Die operative Baulogistik übernimmt dann das Entladen und Verteilen auf der Fläche.
Die Hauptachsen sind die Bundesstraßen 97 und 156, die sich im Stadtgebiet kreuzen. Von der A 15 kommen Lieferanten über die Anschlussstelle Cottbus-Süd. Wir legen für jede Baustelle eine feste Route fest, damit Schwerverkehr nicht durch Wohnstraßen fährt.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und beteiligte Gewerke. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Spremberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit