
Beton, Fertigteile, Fassadenelemente, Haustechnik: Auf einer größeren Baustelle treffen an einem Tag oft Dutzende Lieferungen ein. Kommen sie ungeplant, stauen sich Lkw vor dem Tor, Kranzeiten werden doppelt vergeben und Nachbarn beschweren sich über blockierte Straßen. Kommen sie im Takt, läuft der Bau ruhig.
Mit unserem Logistik-Management für Bauvorhaben in Cottbus steuern wir diese Ströme. Wir vergeben Zeitfenster, legen Anfahrtswege fest, koordinieren Kran und Abladeflächen und halten den Kontakt zu Lieferanten, Gewerken und Bauleitung. Ziel ist eine Anlieferung, die zum Bauablauf passt und die Umgebung so wenig wie möglich belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Autobahn A15 verläuft durch den Süden der Stadt, ein Stadtring wird abschnittsweise ausgebaut. Für überregionalen Lieferverkehr ist die Anfahrt damit gut, doch der letzte Kilometer führt häufig durch Wohngebiete oder über Hauptstraßen, auf denen auch die Straßenbahn fährt. Eine festgelegte Route verhindert, dass Fahrer sich über Nebenstraßen ihren eigenen Weg suchen.
Die Spree fließt auf rund 23 Kilometern durch das Stadtgebiet. Wer von einer Flussseite auf die andere will, ist auf die vorhandenen Brücken angewiesen. Bei schweren oder überbreiten Transporten prüfen wir vorab die Querungen. Danach richtet sich die Route.
Viele Bauvorhaben liegen mitten in bewohnten Vierteln, an Schulen oder in der Nähe des Universitätsklinikums. Dort gelten Ruhezeiten, Schulwege und Rettungszufahrten. Das Logistik-Management legt die Lieferzeiten deshalb nicht nur nach dem Bauablauf, sondern auch nach der Nachbarschaft fest.

Jede Lieferung wird angemeldet und bekommt ein festes Fenster. Kranführer und Abladeteam sehen so im Voraus, was kommt. Lkw müssen in Cottbus nicht am Straßenrand auf freie Flächen warten.
Wir legen die Straßen fest, über die Lieferanten die Baustelle erreichen. Dazu geht eine Anfahrtsbeschreibung mit Toren, Wendemöglichkeiten und Wartepunkten an alle Lieferanten raus.
Kranzeiten und Abladeflächen werden zentral vergeben. Engpässe zeigen sich so im Plan und nicht erst, wenn zwei Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir informieren Anwohner über Phasen mit viel Lieferverkehr, stimmen Sondertransporte mit den Behörden ab und halten einen Ansprechpartner für Rückfragen bereit.
Kran und Abladeflächen werden ausgelastet, ohne dass Lieferungen sich gegenseitig blockieren.
Wartezeiten für Lkw vor dem Tor sinken spürbar.
Nachbarn und Straßenverkehr werden weniger belastet.
Die Bauleitung hat jederzeit einen Überblick, was heute und morgen geliefert wird.
→ Jeder Lieferant bekommt eine verbindliche Route ab der Autobahn oder dem Stadtring, die mit der Bauleitung abgestimmt ist und Wohngebiete möglichst umgeht.
→ Über das Anmeldesystem werden Fenster nur einmal vergeben. Großlieferungen bekommen Vorrang und eigene Pufferzeiten.
→ Einfahrten planen wir so, dass kein Lkw auf den Gleisen wartet. Bei Bedarf legen wir Einweiser fest, die das Ein- und Ausfahren absichern.
→ Lieferzeiten werden an die Ruhezeiten im Viertel angepasst. Wo frühe Lieferungen unvermeidbar sind, kündigen wir sie vorher an.
Bauten am Universitätsklinikum oder an der BTU Cottbus-Senftenberg, bei denen Rettungs- und Lehrbetrieb ungestört weiterlaufen müssen.
Neubau und Sanierung in Stadtteilen wie Sandow, Ströbitz oder der Spremberger Vorstadt mit Anwohnern und Schulwegen direkt nebenan.
Hallen und Laborgebäude auf neuen Flächen, bei denen viele Gewerke in kurzer Zeit große Mengen Material brauchen.
Arbeiten im laufenden Verkehr, bei denen Material in kleinen Mengen und genau zur richtigen Zeit an wechselnde Abschnitte geliefert wird.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeuge und Lieferanten aus dem Bauablauf und markieren die Spitzen.
Anfahrtswege, Tore, Wartepunkte und Zeitfenster werden mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Anmeldungen laufen bei uns zusammen. Wir vergeben Fenster, disponieren Kran und Flächen und informieren bei Abweichungen.
Verspätungen und Engpässe werden festgehalten. Daraus leiten wir Änderungen für die nächste Bauphase ab.
Entsteht ein mehrgeschossiger Neubau in einem Cottbuser Wohnviertel nahe einer Straßenbahnlinie, dann melden alle Lieferanten ihre Fahrten am Vortag an. Wir verteilen die Fenster so, dass der Fertigteiltransport am Vormittag bei freiem Kran kommt. Kleinere Lieferungen werden am Nachmittag über ein zweites Tor abgeladen.
Kündigt sich ein Sondertransport an, dann stimmen wir Route und Uhrzeit mit den Behörden ab, informieren die Nachbarschaft und setzen Einweiser an der Einfahrt ein. Lkw ohne Anmeldung werden an einen Wartepunkt außerhalb des Viertels verwiesen, bis ein Fenster frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück: Tore, Lagerflächen und Kranstandort sind dort festgelegt. Ändert sich die Einrichtung, passen wir Routen und Zeitfenster sofort an.
Am Tor arbeiten Logistik und Zugangskontrolle zusammen. Wer angemeldet ist, fährt durch, wer nicht angemeldet ist, wird aufgehalten. So bleibt nachvollziehbar, wer wann auf der Baustelle war.
Jeder Lieferant bekommt vor seiner ersten Fahrt eine verbindliche Route mit Toren und Wartepunkten. Die Route führt so weit wie möglich über Autobahn, Stadtring und Hauptstraßen. Wer sich nicht daran hält, wird darauf angesprochen.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und die wichtigsten Lieferungen. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Cottbus. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit