
Bevor in Finsterwalde der erste Bagger anrückt, muss feststehen, wo Container, Lagerflächen, Kranstandort und Zufahrt liegen. Die Stadt in der Niederlausitz umfasst rund 77 Quadratkilometer mit der Kernstadt und den Ortsteilen Pechhütte und Sorno. Zwischen dem dicht bebauten Zentrum um den Markt und den offenen Flächen am Stadtrand liegen ganz unterschiedliche Bedingungen für eine Baustelleneinrichtung.
Wir planen die Einrichtung so, dass sie zum Grundstück passt und nicht umgekehrt. Dazu gehören ein Lageplan mit allen Flächen, die Abstimmung von Baustrom und Bauwasser, ein Bauzaun mit klaren Toren und eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt.
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Die Innenstadt ist seit 1993 förmliches Sanierungsgebiet. Rund um den Markt mit dem barocken Rathaus, das Renaissanceschloss und die Trinitatiskirche sind die Grundstücke klein und die Straßen schmal. Wer hier ein Haus saniert, findet selten Platz für Container und Materiallager auf dem eigenen Grundstück. Oft muss ein Teil des öffentlichen Raums für die Bauzeit genehmigt und sauber abgegrenzt werden.
Die Stadt hat sich im Entwicklungskonzept vorgenommen, den Stadtkern West wiederzubeleben und den nördlichen Eingang zum Stadtkern aufzuwerten. Solche Umbauten von Brachen und Leerständen bringen Baufelder mit sich, auf denen Altbestand, neue Leitungen und Nachbarbebauung eng beieinanderliegen. Die Einrichtung muss dort in Bauphasen gedacht werden, weil sich Flächen im Lauf der Arbeiten verschieben.
Ganz anders sieht es auf dem früheren Braunkohletagebau Kleinleipisch aus, auf dem ein Solarpark mit rund 198 Hektar entstanden ist. Auf Bergbaufolgeflächen gibt es reichlich Platz, aber kaum feste Wege und keine Anschlüsse. Hier geht es darum, Zufahrten tragfähig herzustellen, Lagerflächen auf geprüftem Untergrund anzulegen und Baustrom über lange Strecken zu verteilen.

Wir zeichnen ein, wo Unterkünfte, Sanitärbereich, Lager, Kran und Entsorgung stehen. Bei einem engen Grundstück am Markt in Finsterwalde zählt dabei jeder Meter, auf einer Freifläche zählt die Länge der Wege.
Büro, Aufenthalt und Sanitär richten wir nach der Zahl der Beschäftigten ein. Auf kleinen Innenstadtgrundstücken prüfen wir gestapelte Anlagen, damit möglichst wenig öffentliche Fläche belegt wird.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab und legen die Verteilung so an, dass jedes Gewerk seinen Anschlusspunkt erreicht. Auf weitläufigen Flächen planen wir Unterverteilungen, damit keine Kabel quer über Fahrwege laufen.
Der Zaun grenzt das Baufeld ab und lenkt Fußgänger sicher um die Baustelle. Tore setzen wir dort, wo Lastwagen ohne Rangieren auf öffentlicher Straße einfahren können.
Alle Flächen stehen vor Baubeginn fest, die Gewerke finden einen geordneten Platz vor.
Die Belegung von Gehwegen und Straßen bleibt so klein wie nötig, das erleichtert Genehmigungen in der Innenstadt.
Baustrom, Wasser und Sanitär sind von Anfang an verteilt, niemand wartet auf einen Anschluss.
Planung und Aufbau liegen in einer Hand, Änderungen lassen sich ohne lange Abstimmungsketten umsetzen.
→ Wir planen Sondernutzungsflächen frühzeitig ein, halten die belegte Fläche klein und legen fest, welches Material nur kurz vor dem Einbau angeliefert wird.
→ Lagerflächen und Zufahrten legen wir dort an, wo das Baugrundgutachten tragfähigen Untergrund ausweist. Baustraßen und Lastverteilung planen wir vor dem ersten schweren Transport.
→ Der Lageplan bekommt mehrere Phasen. Für jede Phase steht fest, wohin Container, Lager und Zaun wandern.
→ Wir klären Anschlusspunkt und Leistungsbedarf früh mit dem Versorger und überbrücken die Zeit mit einer abgestimmten Übergangslösung.
Modernisierung von Wohn- und Geschäftshäusern rund um den Markt mit wenig Platz und viel Publikumsverkehr.
Umbauten früherer Fabrikgebäude wie der Tuchfabrik, die heute als Kulturweberei Stadthalle ist, mit Bestand, der die Flächen vorgibt.
Erweiterungen von Produktionsgebäuden, bei denen die Einrichtung neben dem laufenden Werk Platz finden muss.
Solar- und Gewerbevorhaben auf früheren Tagebauflächen mit langen Wegen und erst herzustellenden Zufahrten.

Wir nehmen Zufahrten, Nachbarschaft, Leitungen und Untergrund auf und klären, welche Flächen außerhalb des Grundstücks nötig sind.
Container, Lager, Kran, Zaun und Medien werden eingezeichnet, bei Bedarf in mehreren Bauphasen.
Wir stellen die Unterlagen für Sondernutzungen und verkehrsrechtliche Anordnungen zusammen und stimmen Anschlüsse ab.
Wir bauen die Einrichtung auf, übergeben sie an die Bauleitung und passen sie im Bauverlauf an.
Liegt eine Baustelle in Finsterwalde auf einem Eckgrundstück im Sanierungsgebiet der Innenstadt, dann reicht der Hof meist nur für ein schmales Lager. Wir prüfen dann, welcher Gehwegabschnitt für die Bauzeit genutzt werden kann. Dort stellen wir einen gestapelten Containerblock mit Fußgängerumleitung auf.
Soll dagegen auf einer Bergbaufolgefläche am Stadtrand gebaut werden, dann beginnt die Einrichtung mit der Zufahrt. Erst wenn eine befestigte Baustraße liegt und die Lagerflächen auf tragfähigem Grund markiert sind, kommen Container und Material.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was folgt: Anlieferung, Kranbetrieb, Lager und Sicherung bauen auf dem Lageplan auf. Deshalb stimmen wir ihn mit Bauleitung und Fachplanern ab, bevor in Finsterwalde die ersten Lastwagen kommen.
Während der Bauzeit passen wir die Einrichtung an, wenn sich Abschnitte verschieben. Wird eine Fläche frei, ordnen wir sie neu zu, statt sie ungenutzt zu lassen. Beim Rückbau achten wir darauf, dass Gehwege und Grünflächen wieder in ihren alten Zustand kommen.
Das hängt vor allem davon ab, ob öffentliche Flächen gebraucht werden. Sondernutzungen und verkehrsrechtliche Anordnungen brauchen eine Bearbeitungszeit bei den Behörden. Wir empfehlen, den Lageplan einige Wochen vor Baubeginn abzustimmen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung auf Ihrem Grundstück aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Finsterwalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit