
Rund um Senftenberg hat der Braunkohlenbergbau mehr als ein Jahrhundert lang den Boden umgelagert. Der Tagebau Marga bei Brieske begann 1906, der Tagebau Meuro stellte als letzter Senftenberger Tagebau 1999 die Förderung ein. Wer heute auf solchen Flächen einen Containerstandort oder eine Baustraße anlegt, fragt zuerst, ob er auf gewachsenem Boden oder auf einer Kippe steht.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb beim Lageplan: Wo tragen die Flächen Unterkünfte und Lager, wo muss eine Fahrstraße befestigt werden und wie kommen Baustrom und Bauwasser an die Gewerke? Daraus entsteht eine Einrichtung, die vom ersten Arbeitstag an trägt und sich dem Bauablauf anpasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ehemalige Kippen wie die Laugkfeldkippe wurden rekultiviert und bepflanzt. Auf aufgeschüttetem Material sind Setzungen unter Last nicht ausgeschlossen. Kranaufstellflächen, Silos und schwere Containerstapel planen wir daher erst, wenn ein Baugrundgutachten vorliegt. Lastverteilende Platten oder eine befestigte Tragschicht kommen dorthin, wo das Gutachten es verlangt.
Die Innenstadt liegt an der Schwarzen Elster und um die alte Festung mit Schloss und Schlosspark. Der Erdwall mit vier Bastionen steht unter Denkmalschutz. Bei Vorhaben in diesem Umfeld ist Platz knapp. Container werden gestapelt, Lagerflächen schrumpfen auf das Nötige und Anlieferungen brauchen einen festen Haltepunkt am Bauzaun.
In den Gewerbegebieten an der B 96 und an der Ortsumgehung der B 169 ist die Lage umgekehrt. Dort gibt es Fläche, aber oft lange Wege zwischen Tor, Lager und Baufeld. Hier lohnt eine Einrichtung mit klar getrennten Zonen für Anlieferung, Vormontage und Abfall, damit Lkw nicht über das ganze Grundstück rangieren.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir dort auf, wo der Untergrund geprüft ist. Auf engen Grundstücken in der Altstadt planen wir gestapelte Anlagen, in Brieske oder Sedlitz auch ebenerdige Reihen mit eigener Sanitärzeile.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit den Versorgern ab, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Auf großen Feldern in Gewerbegebieten teilen wir die Versorgung in Abschnitte, die mit dem Baufortschritt wachsen.
Baustraßen, Aufstellflächen für Kran und Pumpe sowie Wendepunkte für Sattelzüge werden nach Baugrund bemessen. Auf Kippenboden und sandigen Flächen planen wir eine befestigte Tragschicht ein, damit Fahrzeuge nicht einsinken.
Wir stellen den Bauzaun, legen Tore und Fußgängerführung fest und sichern Ein- und Ausfahrten zum öffentlichen Raum. An Wegen zum Seeufer und an Schulwegen achten wir auf freie Sichtachsen.
Die Einrichtung richtet sich nach dem Baugrund, nicht nach einem Standardplan.
Container, Strom, Wasser und Bauzaun stehen bereit, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Fahrwege und Standflächen sind für die Lasten bemessen, die tatsächlich auftreten.
Ein Ansprechpartner hält den Lageplan über die ganze Bauzeit aktuell.
→ Schwere Lasten der Einrichtung kommen auf Teilflächen, die das Gutachten als tragfähig ausweist. Fahrwege befestigen wir abschnittsweise.
→ Lager für empfindliche Stoffe kommen auf erhöhte, entwässerte Flächen. Die Wasserhaltung erhält einen eigenen Platz mit Zufahrt für Wartung.
→ Wir planen gestapelte Container, kurze Lagerzeiten und Anlieferungen nach Bedarf. Was nicht täglich gebraucht wird, liegt auf einer Ausweichfläche.
→ Ein Lageplan mit festen Zonen für Anlieferung, Vormontage und Abfall hält Wege kurz und das Baufeld frei.
Neubauten in Gebieten wie Laugkfeld, Totziggraben oder dem Industriepark Marga, wo Fläche vorhanden ist und lange Wege geordnet werden müssen.
Neue Wohnquartiere wie an der Straße der Jugend in Brieske oder am Waldweg in Großkoschen, oft neben bewohnten Straßen.
Bauten im Bahnhofsquartier und an der Bahnhofstraße, wo Container und Lager auf engem Raum geplant werden.
Solarparks wie in Peickwitz, bei denen lange Baustraßen und verteilte Lagerplätze auf früheren Bergbauflächen nötig sind.

Wir gehen die Fläche ab, sichten Baugrundgutachten und Lagepläne und klären Zufahrten.
Container, Lager, Strom, Wasser, Fahrwege und Bauzaun werden in einem Plan zusammengeführt.
Wir bauen die Einrichtung auf und prüfen, ob Standflächen und Wege wie geplant tragen.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und räumen am Ende geordnet zurück.
Liegt ein neues Hallenprojekt im Industriepark Marga nordwestlich von Brieske, dann klären wir zuerst mit dem Baugrundgutachten, welche Teilflächen Kran und Containeranlage tragen. Danach legen wir die Baustraße so, dass Sattelzüge vom Tor bis zum Abladepunkt ohne Rückwärtsfahrt kommen.
Steht dagegen eine Sanierung nahe dem Schlosspark an, dann wird die Einrichtung klein und dicht: gestapelte Container, ein schmaler Lagerstreifen am Bauzaun und Anlieferungen, die nur dann kommen, wenn Platz frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit jedem Bauabschnitt ändern sich Lagerbedarf, Kranradius und Zufahrten. Wir passen den Lageplan an und stimmen Umbauten so ab, dass die Gewerke weiterarbeiten können.
Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch Logistik, Sicherheit oder Umweltkontrollen auf derselben Baustelle. Dann bleibt der Plan, nach dem eingerichtet wurde, die Grundlage für alle weiteren Abläufe.
Für das Gebäude ist es ohnehin üblich. Für die Einrichtung lohnt der Blick hinein, weil viele Flächen rund um Senftenberg vom Bergbau umgelagert wurden. Wir planen Kran, Silos und Containerstapel auf den Teilflächen, die das Gutachten als tragfähig ausweist.

Schicken Sie uns Lageplan und Baugrundgutachten. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Senftenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit