
Lübbenau/Spreewald liegt am südöstlichen Rand des Biosphärenreservats Spreewald, das die UNESCO 1991 anerkannt hat. Teile von Lehde, Leipe, Boblitz, Krimnitz, Ragow und Zerkwitz gehören dazu. Wer dort baut, arbeitet zwischen Fließen, Feuchtwiesen und Moorböden, in denen Fischotter, Biber und Weißstorch leben.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass die Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebiet auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf den Umgang mit Wasser und Boden, dokumentieren Funde und sprechen Abweichungen sofort mit der Bauleitung ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat umfasst rund 475 Quadratkilometer und ein Netz von etwa 1.575 Kilometern Fließen. Durch Lübbenau laufen die Spree, das Lehder Fließ, das Bürgerfließ und der Südumfluter. Jeder Eintrag von Kraftstoff, Zementschlamm oder Sediment in diese Gewässer ist ein ernstes Thema.
Typisch für den Spreewald sind Moorböden. Viele Moorflächen haben bereits gelitten, weil das Grundwasser gesunken ist. Grundwasserabsenkungen für Baugruben und das Befahren nasser Flächen müssen deshalb sorgfältig geplant und überwacht werden.
Hinzu kommen die Folgen des Braunkohlebergbaus: Aus den Tagebaugebieten gelangen Eisenhydroxid und Sulfat in die Gewässer des Spreewalds, Ockerschlamm färbt sie braun. Wer in Lübbenau/Spreewald Wasser aus Baugruben ableitet, muss Menge und Qualität im Blick behalten und die Vorgaben der Behörden einhalten.

Wir setzen die Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebiet auf der Baustelle um, markieren Tabuflächen, schützen Bäume und Uferstreifen und halten alles im Bautagebuch fest.
In den feuchten Niederungen wandern Kröten, Frösche und Molche. Wir kontrollieren die Schutzzäune, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und zählen die Funde.
Lagerplätze für Kraftstoffe und Öle, Waschplätze und Wasserhaltung prüfen wir regelmäßig. Ziel ist, dass nichts in Fließe und Gräben gelangt.
Wir achten darauf, dass Moorböden nur auf vorbereiteten Flächen befahren werden und Arbeiten in Brutzeiten mit den Vorgaben der Naturschutzbehörde übereinstimmen.
Auflagen aus dem Schutzgebiet werden auf der Baustelle tatsächlich eingehalten.
Funde und Kontrollen sind lückenlos belegt, wenn die Behörde nachfragt.
Probleme an Wasser und Boden fallen früh auf und werden gelöst, bevor sie Folgen haben.
Die Bauleitung hat einen Ansprechpartner für alle Umweltfragen vor Ort.
→ Wir überwachen Wasserhaltung und Einleitung, halten Messwerte fest und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Behörde.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und täglich kontrolliert. Funde zählen wir und setzen die Tiere auf die andere Seite um.
→ Wir legen Fahrwege fest, kontrollieren ihre Einhaltung und dokumentieren den Zustand der Flächen vor und nach dem Bau.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, bis mit der Naturschutzbehörde das weitere Vorgehen abgestimmt ist.
Sanierung und Neubau in Lehde, Leipe oder Krimnitz, mitten im Biosphärenreservat.
Arbeiten am Wasser, bei denen Fließe, Ufer und Fischotter geschützt werden müssen.
Vorhaben wie die Weiterentwicklung des Campingplatzes am Hindenberger See im Ortsteil Hindenberg.
Neubauten auf offenen Flächen, bei denen Artenschutz und Boden vor Baubeginn geklärt sein müssen.

Wir lesen Genehmigung und Schutzgebietsvorgaben und begehen die Fläche.
Schutzzäune, Tabuflächen, Lagerplätze und Kontrolltermine werden festgelegt.
Wir kontrollieren regelmäßig, dokumentieren Funde und greifen bei Abweichungen ein.
Sie erhalten eine Dokumentation für Behörde und Bauherr, Flächen werden abgenommen.
Liegt eine Baustelle in Lehde nahe einem Fließ, dann beginnen wir mit einer Begehung. Wir markieren Uferstreifen und Bäume, die geschützt werden müssen, legen Lagerplätze für Kraftstoff abseits vom Wasser fest und prüfen täglich, ob Auffangwannen und Abdeckungen in Ordnung sind.
Wird im Frühjahr eine Zufahrt durch eine feuchte Wiese bei Boblitz gebaut, dann stellen wir vor Beginn der Wanderzeit einen Amphibienzaun. Jeden Morgen werden die Eimer geleert, die Tiere umgesetzt und die Zahlen notiert. Am Ende erhält die Behörde eine vollständige Übersicht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon bei der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Lager, Tankstelle und Waschplatz liegen dürfen. Die operative Baulogistik trennt Abfälle so, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt.
Das Logistik-Management plant Lieferungen so, dass empfindliche Flächen nicht befahren werden. So wird der Umweltschutz Teil des Bauablaufs statt eine Aufgabe nebenher.
Teile von Lübbenau/Spreewald liegen im Biosphärenreservat. Dort gelten Auflagen zu Flächen, Gewässern und Arten, die in Genehmigungen festgehalten werden. Wir sorgen dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle bekannt sind und eingehalten werden.

Schicken Sie uns Lage und Genehmigungsauflagen. Wir schlagen Ihnen vor, wie die Umweltbegleitung auf Ihrer Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lübbenau/Spreewald. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit