
Wo über ein Jahrhundert lang Truppen übten, ist heute vielerorts offene Landschaft entstanden. Rund um Jüterbog liegen Wälder, Trockenrasen und Offenflächen, die Stadt selbst grenzt an die Niederung der oberen Nuthe. Für Bauvorhaben bedeutet das: Naturschutzauflagen sind hier kein Sonderfall, sondern häufig Teil der Genehmigung.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Bauablauf eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf geschützte Bereiche, halten Funde fest und stimmen uns mit Gutachtern und Behörden ab. So kommen Umweltkontrollen und Baufortschritt auf Flächen in Jüterbog zusammen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Forst Zinna Jüterbog-Keilberg liegt auf einem früheren Truppenübungsplatz, der seit dem 19. Jahrhundert militärisch genutzt wurde. Es ist in drei Zonen eingeteilt und als Sperrgebiet ausgewiesen. Es gehört zum Naturpark Nuthe-Nieplitz, in dem Trockenrasen, Feuchtwiesen, Flachmoore und sogar eine Wanderdüne vorkommen.
Die Stadt selbst liegt in einer Talmulde westlich der oberen Nuthe. Die Siedlung war früher von Sumpf umgeben, nördlich wurde ein Fließ über den Meliorationsgraben „Graben 2 Grüna“ entwässert. Wer in der Niederung baut, muss mit Gewässern, Gräben und feuchten Böden rechnen, an denen Amphibien wandern und Wasserhaltung genehmigt sein will.
Im Naturpark sind unter anderem Kranich, Kiebitz, Ortolan, Zauneidechse und Wolf nachgewiesen. Dazu kommen Bodendenkmale wie der altslawische Burgwall im Schlosspark und ein weiterer Wall auf den Bürgerwiesen. Erdarbeiten in solchen Bereichen brauchen Aufmerksamkeit für Arten und Funde gleichermaßen.

Wir überwachen die Auflagen aus der Genehmigung, kontrollieren Schutzbereiche und Baufeldgrenzen und dokumentieren den Stand für Bauherr und Behörde.
In der Nuthe-Niederung und an Gräben kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in den Wanderzeiten, setzen Tiere fachgerecht um und notieren jeden Fund.
Auf offenen Flächen früherer Übungsgelände achten wir darauf, dass Reptilienzäune intakt bleiben und Baufahrzeuge nur freigegebene Wege nutzen.
Wir sichern Bäume und Wurzelbereiche, kontrollieren Lagerflächen auf Einträge in den Boden und achten bei Erdarbeiten auf Hinweise auf Bodendenkmale.
Naturschutzauflagen werden im Alltag eingehalten und lückenlos belegt.
Baustopps durch übersehene Arten oder Funde werden seltener.
Behörden erhalten nachvollziehbare Berichte statt loser Notizen.
Ihre Gewerke wissen, wo sie fahren, lagern und graben dürfen.
→ Wir kontrollieren die Schutzzäune täglich in der Wanderzeit, setzen Tiere um und melden Schäden am Zaun sofort an die Bauleitung.
→ Wir begleiten die Vergrämung oder Umsiedlung nach Vorgabe des Gutachters und achten darauf, dass der Bau erst im freigegebenen Abschnitt beginnt.
→ Baufeldgrenzen werden markiert und regelmäßig kontrolliert. Verstöße halten wir fest und klären sie direkt mit den Verantwortlichen.
→ Wir stoppen die Arbeit im betroffenen Bereich, sichern die Stelle und informieren Bauleitung und Denkmalbehörde, bevor es weitergeht.
Gräben und feuchte Wiesen bringen Amphibienschutz und Auflagen zur Wasserhaltung mit sich.
Offene Flächen und Trockenrasen sind Lebensraum für Reptilien und Bodenbrüter. Bauen geht hier nur mit Artenschutzbegleitung.
Trassen durch Wald, Feld und Wiese berühren oft Schutzgebiete oder Lebensräume, die während der Bauzeit geschützt werden müssen.
Rund um Altstadt, Schlosspark und Bürgerwiesen ist mit Bodendenkmalen zu rechnen. Funde müssen gesichert und gemeldet werden.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und halten fest, welche Arten, Flächen und Zeiten zu beachten sind.
Schutzzäune, Tabuflächen und Fahrwege werden mit der Bauleitung festgelegt und gekennzeichnet.
Wir prüfen Zäune und Grenzen, setzen Tiere um und dokumentieren jeden Rundgang.
Behörde und Bauherr erhalten nachvollziehbare Berichte, auch zum Abschluss der Maßnahme.
Liegt ein Baufeld in der Niederung bei Jüterbog nahe einem Graben, dann verlangt die Genehmigung oft einen Amphibienschutzzaun. In der Wanderzeit kontrollieren unsere Leute Zaun und Fangeimer frühmorgens, tragen gefundene Tiere auf die andere Seite und führen ein Protokoll für die Naturschutzbehörde.
Wird hingegen auf einer offenen Fläche eines früheren Übungsgeländes gebaut, dann steht eher der Reptilienschutz im Vordergrund. Wir achten darauf, dass der Reptilienzaun dicht bleibt, Fahrzeuge nur freigegebene Trassen nutzen und Lagerflächen nicht in geschützte Bereiche wachsen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzäune, Tabuflächen und Fahrwege legen wir mit der Baustelleneinrichtung fest. So steht von Anfang an fest, wo gelagert, gefahren und gegraben werden darf.
Unsere Leute aus Logistik und Sicherheit kennen diese Grenzen ebenfalls. Fällt am Tor oder beim Kontrollgang ein beschädigter Zaun auf, geht die Meldung direkt an die ökologische Baubegleitung in Jüterbog.
Zu nennen sind vor allem das Naturschutzgebiet Forst Zinna Jüterbog-Keilberg auf einem früheren Truppenübungsplatz und der Naturpark Nuthe-Nieplitz. Welche Gebiete ein Vorhaben konkret berühren, ergibt sich aus Genehmigung und Gutachten. Wir setzen die daraus folgenden Auflagen auf der Baustelle um.

Schicken Sie uns Genehmigung, Lage und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Begleitung auf Ihrer Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Jüterbog. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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