
In Schwielowsee prägt das Wasser die ganze Gemeinde. Der See, die Havel und der Templiner See bilden das Rückgrat der Landschaft, gesäumt von Schilfgürteln, Erlen und Steilufern. Dazu kommen die Wälder der Zauche rund um Ferch.
Wer hier baut, muss Natur und Bauablauf zusammenbringen. Unsere ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen eingehalten, Schutzbereiche respektiert und alle Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Caputh, Ferch und Geltow liegen ganz oder teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Potsdamer Wald- und Havelseengebiet“, das rund 19.355 Hektar umfasst. Die Verordnung nennt als Schutzzweck unter anderem naturnahe Gewässer mit ihren Uferbereichen und Verlandungszonen sowie die begleitenden Röhrichte, Bruchwälder und Feuchtwiesen. Ufergehölze, Ufervegetation, Schwimmblattgesellschaften und Findlinge zu beseitigen, ist ohne behördliche Ausnahme verboten.
Auch Boden und Wasser sind geschützt. Bodengestalt zu verändern, Böden zu versiegeln oder zu verunreinigen und Gewässer entgegen dem Schutzzweck zu verändern, bedarf der Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde. Diese kann die Genehmigung mit Nebenbestimmungen verbinden, deren Einhaltung auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Der See selbst ist ein empfindliches Gewässer. Er ist im Mittel nur rund 2,8 Meter tief und gilt als stark nährstoffbelastet, im Sommer treten Algenblüten auf. Jeder zusätzliche Eintrag von Schlamm, Zementwasser oder Nährstoffen von einer Baustelle belastet ihn weiter. Graureiher, Kormorane und zahlreiche Fischarten nutzen Ufer und Wasser.

Wir überwachen die Umsetzung der Auflagen aus Baugenehmigung und naturschutzrechtlicher Genehmigung, weisen Gewerke ein und dokumentieren den Zustand vor, während und nach dem Bau.
Röhricht- und Uferbereiche werden vor Baubeginn abgegrenzt. Wir kontrollieren laufend, dass Fahrzeuge, Lager und Aushub dort nicht hingelangen. Verstöße melden wir sofort.
Wo die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun verlangt, kontrollieren wir ihn regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht über und dokumentieren die Funde.
Wir achten auf Abdeckungen, Auffangwannen und Absetzbecken für Bauwasser, damit kein Schlamm oder Zementwasser in Gräben wie den Wentorfgraben oder in den See gelangt.
Auflagen der Naturschutzbehörde werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps durch Verstöße gegen Schutzbestimmungen werden vermieden.
Ufer, Röhricht und Gewässer bleiben auch nach dem Bau intakt.
Die Dokumentation steht für Abnahme und Behörde bereit.
→ Wir markieren den Röhrichtbestand, stellen einen Schutzzaun und kontrollieren, dass er während der gesamten Bauzeit unberührt bleibt.
→ Das Bauwasser läuft über ein Absetzbecken, bevor es abgeleitet wird. Wir prüfen Trübung und Ablauf regelmäßig.
→ Findlinge zu beseitigen, ist im Schutzgebiet ohne behördliche Ausnahme verboten. Wir klären mit der Behörde, ob er an Ort und Stelle bleibt oder versetzt werden darf.
→ Wir stellen und kontrollieren den Amphibienzaun nach den Vorgaben und passen die Kontrollzeiten an die Wanderzeit an.
Neubauten im Landschaftsschutzgebiet oder an seinem Rand brauchen oft eine Genehmigung mit Nebenbestimmungen, deren Einhaltung begleitet wird.
Arbeiten direkt am Wasser berühren Röhricht, Ufervegetation und Gewässer und verlangen besondere Sorgfalt.
Bauten in diesem Gebiet liegen nah an der Havel zwischen Templiner See und Schwielowsee, Ufer und Wasser sind unmittelbar betroffen.
Arbeiten an Kreisstraßen und Leitungen durch Wald und Feuchtgebiete verändern Boden und queren Gräben.

Wir lesen Baugenehmigung und naturschutzrechtliche Bescheide und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Röhricht, Gehölze, Gewässer und Findlinge werden dokumentiert und Schutzzonen markiert.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Schutzzonen, Bauwasser und Amphibienzäune.
Ein Abschlussbericht belegt, dass alle Auflagen eingehalten wurden.
Liegt ein Bauvorhaben an einem Ufergrundstück mit Schilfgürtel, dann beginnt die Begleitung mit einer Bestandsaufnahme. Wir dokumentieren Röhricht, Gehölze und Uferlinie mit Fotos und Lageplan und grenzen die Schutzzone ab, bevor der erste Bagger kommt.
Verlangt die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienzaun, dann wird er vor der Wanderzeit gestellt und während dieser Zeit täglich kontrolliert. Am Ende der Bauzeit prüfen wir alle Schutzflächen auf Veränderungen und übergeben den Abschlussbericht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Schutzzonen fließen in den Einrichtungsplan ein, damit Lager, Container und Fahrwege von vornherein außerhalb liegen. Die operative Baulogistik richtet die Entsorgung so aus, dass nichts in Ufer oder Gewässer gelangt.
Bei der Unterweisung der Gewerke erklären wir, welche Bereiche tabu sind und warum. So wird Umweltschutz Teil des Baustellenalltags und nicht eine Aufgabe, die erst bei einer Kontrolle auffällt.
Die Gemarkungen Caputh, Ferch und Geltow gehören ganz oder teilweise zum Landschaftsschutzgebiet „Potsdamer Wald- und Havelseengebiet“. Maßgeblich sind die Karten der Verordnung. In Schwielowsee lohnt sich der Blick darauf vor jeder Planung.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und den Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und planen die ökologische Begleitung Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schwielowsee. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit