
Kloster Lehnin ist eine Gemeinde der Seen, Kiefernwälder und Niederungen. Die Emster entspringt hier, fließt durch eine Kette von Seen und mündet schließlich in die Havel. Wer in diesem Umfeld baut, hat es oft mit Auflagen zu Gewässern, Schutzgebieten und geschützten Arten zu tun.
Wir begleiten Baustellen ökologisch: Vor Baubeginn prüfen wir, welche Auflagen gelten. Während der Bauzeit kontrollieren wir ihre Einhaltung und dokumentieren sie für Bauherrn und Behörde. So bleibt die Baustelle im Rahmen der Genehmigung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Emster entspringt bei Rädel und fließt durch Klostersee, Netzener See und Rietzer See in Richtung Havel. Ein Teil ihres Laufs wurde im 19. Jahrhundert zu einem Kanal ausgebaut. Die Wasserqualität gilt als belastet, im Netzener See treten durch Nährstoffeinträge Blaualgen auf. Jeder zusätzliche Eintrag von einer Baustelle wiegt hier schwer.
Mehrere Schutzgebiete reichen an Bauflächen heran. Das Naturschutzgebiet Rietzer See ist mit gut 1.130 Hektar groß und seit 1997 als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet Lehniner Mittelheide und Quellgebiet der Emster umfasst rund 595 Hektar. In der Lärmaktionsplanung nennt die Gemeinde außerdem den Netzener See, die Kloster Heide und das Damsdorfer Fenn als ruhige Gebiete.
Der Boden der Zauche besteht vielfach aus Schmelzwassersanden, der Geschiebemergel darüber ist dünn oder fehlt. Sand ist durchlässig, Schadstoffe gelangen schnell in tiefere Schichten. Zwischen den Hochflächen liegen kleine Seen und Senken, die aus Toteis entstanden sind. Für Betankung, Lagerung und Erdarbeiten gilt deshalb besondere Sorgfalt.

Wir werten Genehmigung und Fachgutachten aus und übersetzen die Auflagen zu Gewässern, Schutzgebieten und Arten in klare Vorgaben für die Baustelle.
Wir kontrollieren Abstände zu Ufern und Gräben, Betankungs- und Lagerplätze, Absetzbecken und den Umgang mit Wasser aus Baugruben. Oberboden wird getrennt gelagert und vor Verdichtung geschützt.
Bauzeitenfenster, Schutzzäune und Kontrollen vor der Räumung von Flächen werden überwacht. Werden Tiere oder Nester gefunden, stoppen wir den betroffenen Abschnitt und informieren die Fachleute.
Begehungen, Messungen und Abweichungen werden mit Fotos festgehalten. Bauherr und Behörde erhalten Berichte, die zeigen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Gewässer und Boden bleiben vor Einträgen geschützt.
Fragen der Behörde lassen sich mit Berichten beantworten.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden vermieden.
→ Wir legen Abstände und Schutzmaßnahmen fest, kontrollieren Absetzbecken und verhindern, dass Schlamm oder Betonwasser ins Gewässer gelangt.
→ Baugrenzen werden markiert und täglich kontrolliert. Arbeiten in sensiblen Zeiten, etwa während der Brutzeit, stimmen wir mit der Behörde ab.
→ Betankung findet nur auf gesicherten Flächen statt. Jede Leckage wird sofort aufgenommen und gemeldet, das Vorgehen dafür legen wir vorab fest.
→ Vor Beginn wird die Fläche kontrolliert. Funde werden dokumentiert und das Vorgehen mit den Fachgutachtern abgestimmt.
Vorhaben nahe Klostersee, Netzener See, Rietzer See oder an Gräben der Emster mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Solaranlagen auf offenen Flächen, bei denen Artenschutz und Bodenschutz während der Bauzeit überwacht werden.
Trassen zwischen den Ortsteilen, die Wald, Niederungen oder Schutzgebiete berühren.
Erschließung und Hallenbau in den Gewerbegebieten mit Eingriffen in Boden und Gehölze.

Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen werden gesichtet und in Vorgaben für die Baustelle übersetzt.
Bauleitung und Gewerke erfahren, welche Flächen tabu sind, welche Zeiten gelten und wie sie sich bei Funden verhalten.
Regelmäßige Begehungen prüfen Abstände, Schutzzäune, Lager und Gewässer. Abweichungen werden sofort angesprochen.
Wir dokumentieren jede Kontrolle und stellen die Berichte für Bauherrn und Behörde zusammen.
Liegt ein Baufeld in der Niederung nahe einem der Seen an der Emster, dann steht der Gewässerschutz im Vordergrund. Wir legen dann fest, wo Absetzbecken entstehen, wie Wasser aus der Baugrube abgeleitet wird und welchen Abstand Lager und Betankung zum Ufer halten. Bei Regen kontrollieren wir zusätzlich.
Grenzt eine Photovoltaikanlage an Wald oder ein Schutzgebiet, dann rückt der Artenschutz nach vorn. In diesem Fall prüfen wir vor der Räumung die Flächen, überwachen Schutzzäune und Bauzeitenfenster und halten jede Begehung im Bericht fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen bestimmen, wo Lager, Tankstelle und Baustraße liegen dürfen. Deshalb fließen sie früh in die Baustelleneinrichtung ein. Das Logistik-Management berücksichtigt Bauzeitenfenster und gesperrte Flächen bei der Planung der Anlieferung.
Auf dem Baufeld unterstützt die operative Baulogistik bei Abfalltrennung und Sauberkeit. So wird die ökologische Baubegleitung für eine Baustelle in Kloster Lehnin nicht zum Zusatz, sondern zum Bestandteil des Ablaufs.
Unter anderem das Naturschutzgebiet Rietzer See als Vogelschutzgebiet sowie das Naturschutzgebiet Lehniner Mittelheide und Quellgebiet der Emster. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus der Genehmigung. Wir setzen sie auf der Baustelle um.

Schicken Sie uns Lageplan und Genehmigung. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kloster Lehnin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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