
Mehr als die Hälfte des Stadtgebiets von Potsdam liegt in einem ausgewiesenen Schutzgebiet. Dazu kommen über 20 Seen und Gewässer, Feuchtwiesen, alte Eichenbestände und mehr als 50 Naturdenkmale. Kaum ein größeres Bauvorhaben kommt hier ohne Auflagen zum Natur-, Arten- oder Gewässerschutz aus.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, Baumschutz und Lagerflächen, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor daraus ein Problem mit der Behörde wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Mehrere FFH-Gebiete reichen in das Stadtgebiet. Im Norden, im südlichen Nedlitzer Holz nahe dem Volkspark, schützt das Gebiet Heldbockeichen alte Eichen, in denen der Heldbock lebt. Weitere FFH-Gebiete betreffen die Mittlere Havel, die Nuthe mit Hammerfließ und Eiserbach, den Ferbitzer Bruch und das Giebelfenn bei Groß Glienicke. Wer in ihrer Nähe baut, muss Lebensräume und Altbäume besonders schützen.
Das Wasser prägt die ganze Stadt: Potsdamer Havel, Templiner See, Tiefer See, Heiliger See, Griebnitzsee, Teltowkanal und Sacrow-Paretzer Kanal. Für die Einzugsgebiete der Wasserwerke sind Trinkwasserschutzgebiete festgesetzt, in denen Nutzungen beschränkt sind. Die Stadt verlangt zudem, Boden, Grundwasser und Gewässer vor wassergefährdenden Stoffen zu schützen und belastetes Regenwasser zu behandeln.
Auch kleinere Flächen zählen. Flächennaturdenkmale wie die Katharinenbachwiese beim Neuen Palais oder die Lehmkuten bei Fahrland liegen dicht an genutzten Flächen. In Krampnitz stehen neben den Baudenkmalen mehrere archäologische Fundstellen unter Schutz. Bei Erdarbeiten dort muss klar sein, wo gegraben werden darf.

Wir gleichen die Auflagen aus der Genehmigung mit der Baustelle ab: Tabuflächen, Bauzeitenfenster, Schutzzäune und Ersatzmaßnahmen. Jede Begehung wird mit Fotos dokumentiert.
Wir prüfen Baumschutzzäune, Wurzelbereiche und Stammschutz und achten bei Arbeiten an alten Eichen auf Hinweise auf geschützte Käfer oder Fledermäuse.
An Baustellen nahe Seen, Gräben und Feuchtwiesen kontrollieren wir Amphibienzäune regelmäßig, leeren Fangeimer und setzen Tiere fachgerecht um.
Wir überwachen die Lagerung von Ölen und Betriebsstoffen, die Ableitung von Bauwasser und den Schutz von Ufern und Oberboden. Im Trinkwasserschutzgebiet achten wir besonders auf Leckagen.
Auflagen aus Natur- und Gewässerschutz werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Lückenlose Dokumentation erleichtert die Abstimmung mit den Behörden.
Verstöße werden früh erkannt, bevor sie zu Baustopps führen.
Bauleitung und Gewerke wissen, wo Tabuflächen liegen und warum.
→ Feste Baumschutzzäune, markierte Fahrwege und regelmäßige Kontrollen halten Maschinen auf Abstand.
→ Wir stellen die Kontrolle der Schutzzäune sicher, dokumentieren Funde und setzen Tiere um, damit die Arbeiten weiterlaufen können.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Einleitstellen und melden Auffälligkeiten sofort an die Bauleitung.
→ Wir kennzeichnen bekannte Schutzbereiche im Gelände und sorgen dafür, dass Arbeiten dort erst nach Freigabe beginnen.
Wohn-, Freizeit- und Infrastrukturbauten an Havel, Seen und Kanälen mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Große Vorhaben wie in Krampnitz am Krampnitzsee, nahe Wäldern, Wiesen und geschützten Fundstellen.
Vorhaben im Umfeld von Schutzgebieten wie dem Nedlitzer Holz oder der Nuthe-Niederung.
Lineare Baustellen, die Gräben, Feuchtwiesen oder Alleen queren und viele Schutzgüter berühren.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Schutzgebietsregeln und machen daraus eine Liste prüfbarer Punkte.
Vor Baubeginn kennzeichnen wir Tabuflächen, Schutzzäune und Fahrwege im Gelände und im Einrichtungsplan.
Wir begehen die Baustelle nach festem Rhythmus, kontrollieren Zäune, Lager und Gewässer und halten alles fest.
Sie erhalten Berichte für Bauakte und Behörde, auf Wunsch mit Fotodokumentation je Begehung.
Liegt eine Baustelle im Norden von Potsdam nahe alten Eichenbeständen, in denen geschützte Käfer vorkommen können, dann gehören Baumschutz und Artenschutz zu den zentralen Auflagen. In diesem Fall stellen wir vor Baubeginn fest, welche Bäume geschützt werden müssen, lassen Schutzzäune setzen und markieren Fahrwege außerhalb der Wurzelbereiche.
Grenzt das Baufeld zudem an einen See oder Graben, dann kommen Amphibienzäune und der Schutz des Gewässers hinzu. Wir kontrollieren die Zäune in der Wanderzeit regelmäßig, prüfen Lager für Betriebsstoffe und dokumentieren alles in einem Bericht, den Sie an die Naturschutzbehörde weitergeben können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltkonflikte entstehen durch Logistik: falsche Fahrwege, Lager auf Tabuflächen, offene Container. Deshalb stimmen wir die Umweltkontrollen mit Einrichtungsplan und Liefersteuerung ab und tragen Schutzbereiche direkt in beide ein.
Unsere Kräfte aus der operativen Baulogistik achten im Alltag auf saubere Abfalltrennung und dichte Lager. Für Bauvorhaben in Potsdam entsteht so ein Schutz, der nicht nur bei der Begehung, sondern an jedem Arbeitstag wirkt.
Laut Stadt liegt mehr als die Hälfte des Stadtgebiets in einem ausgewiesenen Schutzgebiet. Dazu kommen FFH-Gebiete, Naturdenkmale und viele Gewässer. Dadurch sind Auflagen zum Natur- und Artenschutz hier eher die Regel als die Ausnahme.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir planen die Umweltkontrollen und die ökologische Begleitung für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Potsdam. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit