
Ein Lkw mit Fertigteilen braucht nach Potsdam meist zwei Etappen: die Autobahn bis zum Berliner Ring oder zur A 115 und danach eine Strecke durch eine Stadt, die von Havel, Seen und Parks zerschnitten ist. Wer dort auf gut Glück anliefert, steht schnell im Stau vor einer Brücke oder blockiert ein Straßenbahngleis.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Weg. Wir legen fest, wann welches Material kommt, über welche Route es fährt und wo es abgeladen wird. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, jede Fläche auf der Baustelle eine Aufgabe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 10 verläuft im Westen und Süden, die A 115 im Osten der Stadt. Ins Zentrum führen die Bundesstraßen B 1, B 2 und B 273 sowie die Nuthe-Schnellstraße. Weil Havel und Seen die Stadt teilen, bündelt sich der Verkehr an den Brücken. Eine Route, die auf der Karte kurz aussieht, kann zur Hauptverkehrszeit die längste sein.
Sieben Straßenbahnlinien, Stadtbusse und viele Radwege teilen sich den Straßenraum. Ein Sattelzug, der in zweiter Reihe wartet, behindert hier nicht nur Autos, sondern den Nahverkehr einer Stadt mit rund 185.000 Einwohnern. Liefer- und Ladezeiten müssen deshalb so liegen, dass Fahrzeuge ohne Warten auf die Baustelle kommen.
Dazu kommt der Besucherverkehr: Die Schlösser und Parks des Welterbes, die Medienstadt Babelsberg und die Ufer der Havel ziehen viele Menschen an, vor allem am Wochenende und in der Saison. Anwohner in gewachsenen Vierteln wie dem Weberviertel erwarten außerdem, dass Lärm und Lieferungen in verträglichen Zeiten bleiben.

Wir legen Anfahrtswege von der Autobahn bis zum Tor fest, berücksichtigen Brücken, Gleise und enge Straßen und geben jedem Lieferanten eine klare Wegbeschreibung.
Über ein digitales Slot-Verfahren buchen Lieferanten feste Zeitfenster. So vermeiden wir Wartende vor dem Tor und verteilen Lieferungen über den Tag.
Wir planen Lieferungen um die Hauptverkehrszeit herum, halten Haltestellen frei und informieren Anwohner, wenn große Transporte anstehen.
Material kommt möglichst dann, wenn es verbaut wird. Das reduziert Umlagerungen und spart Lagerfläche, die in Potsdam oft knapp ist.
Lkw kommen planbar an und blockieren weder Gleise noch Haltestellen.
Material liegt nur so lange auf der Fläche, wie es nötig ist.
Nachbarn und Besucher merken von der Baustelle weniger.
Bauleitung und Gewerke wissen jeden Morgen, was der Tag bringt.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer und ein Wartebereich abseits der Baustelle sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst dann einfahren, wenn die Ladezone frei ist.
→ Wir planen Routen und Zeiten mit Blick auf Verkehrsspitzen und stimmen Sondertransporte frühzeitig mit den Beteiligten ab.
→ Lieferungen für Baustellen in diesen Lagen legen wir auf ruhigere Zeiten und schicken Fahrer gezielt über Ausweichrouten.
→ Wir halten vereinbarte Ruhezeiten im Lieferplan fest und sorgen dafür, dass kein Fahrzeug mit laufendem Motor vor Wohnhäusern wartet.
Neubauten rund um den Alten Markt mit engen Straßen, Straßenbahn und vielen Fußgängern.
Quartiere wie Krampnitz oder das Bornstedter Feld mit vielen Gewerken und hohen Liefermengen über Jahre.
Neu- und Umbauten in der Medienstadt Babelsberg, wo Studiobetrieb und Baustelle sich Zufahrten teilen.
Labor- und Hörsaalgebäude im Potsdam Science Park in Golm oder auf dem Telegrafenberg.

Wir ermitteln Art und Menge der Materialien. Danach prüfen wir die möglichen Anfahrtswege zu Ihrem Grundstück.
Routen, Ladezonen, Zeitfenster und Regeln für Lieferanten fassen wir in einem Logistikkonzept zusammen.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir koordinieren die Reihenfolge und halten Bauleitung und Tor auf dem gleichen Stand.
Wir werten Verspätungen und Engpässe aus und passen Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Liegt eine Hochschul- oder Institutsbaustelle in Golm, dann führt der Weg der Lieferungen in einen Ortsteil am westlichen Stadtrand. Gleichzeitig sind auf dem Campus Studierende und Beschäftigte unterwegs. In diesem Fall planen wir feste Lieferzeiten außerhalb der Wechselzeiten, eine Einfahrt getrennt vom Fußverkehr und eine kurze Ladezone direkt am Bauteil.
Werden zudem Fertigteile oder Laborgeräte in großen Stückzahlen angeliefert, dann verteilen wir sie auf mehrere Tage und legen die Abfolge so fest, dass der Kran jedes Teil direkt vom Fahrzeug an seinen Platz hebt. Zwischenlager auf dem Gelände entfallen dadurch weitgehend.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Steuerung baut auf dem Einrichtungsplan auf: Tore, Ladezonen und Lagerflächen bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Für jedes Potsdamer Projekt stimmen wir beides aufeinander ab und passen es bei jedem Bauabschnitt an.
Am Tor setzen unsere Kräfte aus der operativen Baulogistik und der Zugangskontrolle den Lieferplan um. Sie prüfen Lieferscheine, weisen Fahrzeuge ein und melden Abweichungen zurück, damit der Plan für die nächsten Tage stimmt.
Das hängt vom Stadtteil ab. Die A 10 verläuft im Westen und Süden, die A 115 im Osten, dazu kommt die Nuthe-Schnellstraße. Welche Achse zu Ihrem Grundstück passt, prüfen wir mit Blick auf Brücken, Gleise und Tageszeit. Wir legen die Route für jede Baustelle einzeln fest und geben sie allen Lieferanten verbindlich vor.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die großen Liefermengen. Wir entwerfen daraus ein Konzept für Ihr Logistik-Management.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Potsdam. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit