
Zu Stahnsdorf gehört mehr Natur, als der Blick auf den Stadtrand Berlins vermuten lässt. Die Parforceheide gilt als letztes großes zusammenhängendes Waldgebiet im Süden Berlins und steht seit 1997 als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Im Norden bildet der Teltowkanal die Grenze, im Süden liegen der Güterfelder Haussee und der Hirtengraben.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Bauvorhaben am Rand dieser Flächen die Auflagen einhalten. Wir kontrollieren Schutzzonen, Amphibienzäune und Baumschutz, dokumentieren alles und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Parforceheide umfasst rund 2.350 Hektar und reicht bis an Güterfelde und die Stahnsdorfer Friedhöfe heran. Das Schutzgebiet soll unter anderem als klimatische Ausgleichsfläche für den Süden des Ballungsraums dienen. Wer an seinem Rand baut, muss mit Auflagen zu Bäumen, Zufahrten und Lagerflächen rechnen.
In dem Waldgebiet leben Arten, die beim Bauen Beachtung brauchen. Genannt werden Habicht, Sperber und Schwarzspecht, Erdkröte und Blindschleiche. Der Heldbock, ein großer Käfer in alten Eichen, ist streng geschützt. Fällungen und Arbeiten an Altbäumen sind deshalb sorgfältig zu prüfen.
Auch das Wasser verlangt Aufmerksamkeit. Der Güterfelder Haussee ist ein flacher Eiszeitsee mit zu niedrigem Wasserstand, der Hirtengraben trocknet im Oberlauf aus und fließt zur Nuthe. Feuchtwiesen auf Niedermoor kommen hinzu. Bauarbeiten in ihrer Nähe dürfen weder Schadstoffe eintragen noch den Wasserhaushalt zusätzlich belasten.

Wir überwachen die Umweltauflagen aus der Genehmigung, kontrollieren Schutzzonen und dokumentieren die Umsetzung für Behörde und Bauherrn.
Während der Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde.
Wir prüfen, ob Schutzzäune stehen, Wurzelbereiche frei bleiben und keine Lager unter Baumkronen entstehen.
Betankung, Lagerung von Öl und Kraftstoff sowie Abwasser werden kontrolliert, besonders in der Nähe von Haussee, Gräben und Kanal.
Auflagen werden nachweisbar eingehalten, was Ärger mit der Behörde und Baustopps vermeidet.
Geschützte Arten und Bäume bleiben unbeschadet, auch bei engem Zeitplan.
Umweltmaßnahmen sind in den Bauablauf eingebunden und laufen nicht nebenher.
Eine lückenlose Dokumentation steht für Abnahme und Rückfragen bereit.
→ Wir markieren die Grenze vor Ort, kontrollieren sie regelmäßig und halten Lager, Fahrwege und Abfälle davon fern.
→ Amphibienzäune werden rechtzeitig gestellt, täglich kontrolliert und die Tiere umgesetzt.
→ Vor Arbeiten an Altbäumen prüfen wir, ob Besatz vorliegt. Die Abstimmung mit der zuständigen Behörde bereiten wir vor.
→ Wir kontrollieren Betankungsplätze, Auffangwannen und Waschplätze und dokumentieren jeden Mangel.
Neubauten an der Parforceheide und in den Ortsteilen mit Auflagen zu Baumschutz und Artenschutz.
Trassen durch Grünflächen und entlang von Gräben, bei denen Boden und Wasser geschützt werden müssen.
Arbeiten nahe der Bundeswasserstraße an der nördlichen Gemeindegrenze mit Gewässerschutzauflagen.
Bauliche Arbeiten in denkmalgeschützten Waldfriedhöfen mit altem Baumbestand, wie dem Südwestkirchhof.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und fassen alle Umweltauflagen zusammen.
Schutzzonen, Zäune, Kontrollzeiten und Meldewege werden festgelegt.
Regelmäßige Rundgänge, Amphibienkontrollen und Prüfung von Lagern und Betankung.
Wir dokumentieren alle Kontrollen und stellen die Berichte für Bauherrn und Behörde bereit.
Liegt eine Baustelle in Güterfelde nahe der Parforceheide und schreibt die Genehmigung Amphibienschutz und Baumschutz vor, dann stellen wir vor Beginn der Wanderzeit einen Schutzzaun entlang der Waldseite, kontrollieren ihn in der Saison täglich und setzen gefundene Tiere um. Die Schutzzonen um Altbäume zäunen wir ab und prüfen sie bei jedem Rundgang.
Wird zusätzlich in der Nähe von Gräben oder Feuchtwiesen gearbeitet, dann kontrollieren wir Betankungsplätze, Lager für Öl und Kraftstoff sowie Waschplätze. Mängel melden wir sofort an die Bauleitung und halten die Beseitigung fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung arbeitet eng mit Einrichtung und Logistik zusammen. Schutzzonen werden schon im Einrichtungsplan berücksichtigt, Lieferwege so gelegt, dass sie keine sensiblen Flächen kreuzen.
Auflagen ändern sich mit den Bauphasen. Während Erdbau und Fällungen die strengsten Regeln gelten, rücken beim Ausbau eher Abfälle und Abwasser in den Vordergrund. Wir passen die Kontrollen entsprechend an.
Vor allem das Landschaftsschutzgebiet Parforceheide, das seit 1997 besteht und rund 2.350 Hektar umfasst. Dazu kommen Gewässer wie der Teltowkanal, der Güterfelder Haussee und der Hirtengraben. Welche Auflagen gelten, ergibt sich aus der jeweiligen Genehmigung.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und den Lageplan. Wir planen die Umweltkontrollen passend zu Auflagen und Bauablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stahnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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