
Viele Auflagen aus einer Baugenehmigung betreffen nicht das Gebäude, sondern seine Umgebung: Bäume, die stehen bleiben müssen, ein Gewässer, in das nichts gelangen darf, Tiere, die während der Bauzeit geschützt werden. Damit diese Auflagen nicht nur auf dem Papier stehen, braucht es jemanden, der sie im Alltag kontrolliert.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und regelmäßige Umweltkontrollen für Bauvorhaben in Teltow. Wir kontrollieren Schutzzäune und Amphibienzäune, achten auf Baumschutz und Gewässer und dokumentieren, dass die Vorgaben eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Teltowkanal bildet die Nordgrenze der Stadt und folgt fast vollständig dem Lauf der früheren Bäke. Im Bäketal finden sich bis heute sumpfige Streifen mit alten Eichenbeständen und Auwald. Wer am Ufer oder in der Nähe baut, muss darauf achten, dass kein Schlamm, kein Öl und kein Zementwasser ins Gewässer gelangt.
Die Stadt liegt auf einer eiszeitlich geformten Hochfläche. Toteislöcher haben Kleingewässer wie den Röthepfuhl und den Grimmspfuhl hinterlassen, der Buschgraben ist eine alte Schmelzwasserrinne. Solche Pfuhle und Senken sind Lebensraum für Erdkröten und andere Amphibien, die im Frühjahr wandern und dabei Baufelder kreuzen können.
Zum Landschaftsschutzgebiet Parforceheide zählt die Stadt auch die Buschwiesen. In alten Eichen nahe dem Teltowkanal lebt der Große Eichenbock, ein nach FFH-Richtlinie geschützter Käfer. Dazu kommen Rehe, Füchse und Wildschweine in den Wiesen und Wäldern um Ruhlsdorf. Die Stadt bittet, Rehgebiete in der Brut- und Setzzeit von Ende März bis Mitte Juli zu meiden.

Wir begleiten die Bauarbeiten, prüfen die Umsetzung der Auflagen aus der Genehmigung und sind Ansprechpartner für Bauleitung und Naturschutzbehörde.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, sammeln Tiere aus den Fangeimern, setzen sie um und halten die Funde fest. Mängel am Zaun melden wir sofort.
Bäume, die erhalten bleiben, schützen wir gegen Anfahren, Bodenverdichtung und Wurzelschäden. Wir kontrollieren Stammschutz und Schutzzäune im Wurzelbereich, besonders bei alten Eichen.
An Baustellen in der Nähe des Kanals oder der Pfuhle prüfen wir Wasserhaltung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Absperrungen zum Ufer.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps wegen Verstößen gegen Natur- oder Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Gespräche mit der Naturschutzbehörde laufen auf Grundlage einer sauberen Dokumentation.
Bäume, Gewässer und Tiere am Baufeld bleiben während der Bauzeit geschützt.
→ Ein Amphibienzaun wird vor der Wanderzeit gestellt und während der Wanderung täglich kontrolliert. Gefundene Tiere werden über die Baustelle hinweg umgesetzt.
→ Wir legen mit der Bauleitung einen Schutzbereich fest und prüfen regelmäßig, ob Stammschutz und Abstand eingehalten werden.
→ Wir weisen früh auf Schonzeiten hin, kontrollieren Gehölze vor dem Eingriff auf Nester und halten die Ergebnisse für die Behörde fest.
→ Absperrungen, Absetzbecken und eine geordnete Wasserhaltung werden kontrolliert und bei Starkregen nachgebessert.
Arbeiten an Ufern, Stegen und Brücken, etwa beim Wiederaufbau der Teltowwerftbrücke als Fuß- und Radweg, mit Gewässer- und Baumschutz.
Bauvorhaben in der Nähe von Kleingewässern, bei denen Amphibienwanderungen berücksichtigt werden müssen.
Vorhaben wie die südliche Ortsumfahrung L 40n, die Wiesen, Gehölze und Wildwechsel berühren.
Vorhaben am Rand der Parforceheide und der Buschwiesen, mit Auflagen zu Gehölzen und Bauzeiten.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und ermitteln, welche Kontrollen nötig sind.
Begehungen, Zaunkontrollen, Schonzeiten und Meldewege werden festgelegt.
Wir kontrollieren regelmäßig und greifen ein, wenn eine Auflage verletzt zu werden droht.
Protokolle und Fotos gehen an die Bauleitung und bei Bedarf an die Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Teltow nahe einem der Pfuhle und fällt der Baubeginn ins Frühjahr, dann stellen wir vor der Wanderzeit einen Amphibienzaun um das Baufeld. In den Wochen der Wanderung kontrollieren wir ihn jeden Morgen, setzen die Tiere um und führen ein Fundprotokoll.
Stehen am Rand desselben Grundstücks alte Eichen, dann kommt der Baumschutz hinzu. Schutzzäune im Wurzelbereich werden vor dem ersten Erdaushub gestellt. Bei jeder Begehung prüfen wir, ob sie noch stehen und kein Material darin abgestellt wurde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben wirken nur, wenn sie in Einrichtung und Logistik berücksichtigt sind. Schutzbereiche um Bäume oder Ufer legen wir deshalb mit dem Einrichtungsplan fest, bevor Lagerflächen und Fahrwege bestimmt werden.
Während der Bauzeit stimmen wir uns mit Logistik und Entsorgung ab. So werden Abfälle nicht am Gewässer gelagert und Lieferfahrzeuge fahren nicht durch geschützte Bereiche.
Ja. In alten Eichen nahe dem Teltowkanal lebt der Große Eichenbock, ein nach FFH-Richtlinie geschützter Käfer. In den Pfuhlen und Senken kommen Erdkröten vor. Ob ein Baufeld betroffen ist, zeigen die Gutachten zur Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir schlagen vor, welche Umweltkontrollen Ihr Vorhaben braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Teltow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit