
Wald, Wasser und alter Baumbestand prägen große Teile von Zehlendorf. An der Onkel-Tom-Straße liegen die Naturschutzgebiete Riemeisterfenn und Langes Luch, nicht weit davon die Krumme Lanke. Wer in Berlin-Zehlendorf baut, hat deshalb häufig Auflagen zu Bäumen, Grundwasser und geschützten Arten im Bescheid.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baualltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren den Zustand und sprechen Abweichungen an, bevor daraus ein Schaden oder ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Riemeisterfenn ist mit 7,2 Hektar ein Naturschutzgebiet am Rand des Grunewalds und gilt als eines der letzten Moore Berlins. Geschützt werden dort Moorweiher, Erlenbruchwald und Arten wie das Sumpfknabenkraut. Baustellen im Umfeld solcher Flächen müssen Einträge von Staub, Schlamm und Bauwasser sicher vermeiden.
Die Seen und Fenne gehören zur Grunewaldseenkette, die in eiszeitlichen Schmelzwasserrinnen liegt. Weil die Grundwasserentnahme früher den Spiegel stark gesenkt hat, wird die Seenkette seit 1913 zusätzlich mit Havelwasser gespeist. Jede Wasserhaltung einer Baugrube in der Nähe berührt deshalb ein empfindliches System.
Viele Straßen und Gärten sind von alten Kiefern und Laubbäumen geprägt, in der Waldsiedlung Onkel Toms Hütte wurde der Kiefernbestand sogar in die Planung der Siedlung einbezogen. Bäume, Brutplätze und Quartiere von Fledermäusen und Vögeln spielen bei Abriss, Fällung und Sanierung eine große Rolle.

Wir gleichen die Umweltauflagen aus Baugenehmigung und naturschutzrechtlichen Bescheiden mit dem Geschehen auf der Baustelle ab. Abweichungen melden wir der Bauleitung mit Foto und Ort.
Wir prüfen Stammschutz, Schutzzäune und die Freihaltung der Wurzelbereiche, achten auf Lager und Fahrspuren unter Kronen und dokumentieren den Zustand vor und während der Bauzeit.
Bei Wasserhaltung und Arbeiten nahe Seen oder Fenne kontrollieren wir Absetzbecken, Einleitstellen und den Schutz vor auslaufenden Betriebsstoffen. Auffälligkeiten halten wir mit Datum fest.
Wo Amphibienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie regelmäßig und dokumentieren Funde. Vor Abriss oder Fällung achten wir darauf, dass die vorgesehenen Prüfungen auf Nester und Quartiere erfolgt sind.
Umweltauflagen werden im Bauablauf eingehalten, nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Eine lückenlose Dokumentation hilft Ihnen gegenüber Behörden und Bauherrschaft.
Baustopps wegen verletzter Schutzauflagen werden seltener.
Bäume, Gewässer und Arten im Umfeld der Baustelle sind besser geschützt.
→ Wir dokumentieren die Werte für die Bauakte und kontrollieren, ob Fördermengen, Einleitung und Absetzbecken den Vorgaben der Wasserbehörde entsprechen. Unklare Lagen melden wir sofort an die Bauleitung.
→ Regelmäßige Rundgänge zeigen früh, wo Schutzzonen verletzt werden. Wir sprechen die Verantwortlichen an und sorgen gemeinsam mit der Bauleitung für eine andere Lösung.
→ Wir achten darauf, dass die artenschutzrechtliche Prüfung vorliegt und Schutzzeiten eingehalten werden. Bei Funden während der Arbeiten veranlassen wir einen Halt und informieren die Fachgutachter.
→ Wir prüfen Rinnen, Sperren und Abdeckungen, schlagen Nachbesserungen vor und halten fest, ob sie umgesetzt wurden.
Wohnhäuser und Anlagen am Rand des Grunewalds oder nahe den Fenne, bei denen Gewässer- und Artenschutz zum Bescheid gehören.
Arbeiten in Siedlungen mit altem Kiefernbestand wie der Waldsiedlung Onkel Toms Hütte, bei denen Wurzeln und Kronen geschützt werden müssen.
Keller und Tiefgaragen, deren Baugruben Grundwasser absenken und deshalb unter wasserrechtlichen Auflagen stehen.
Vorhaben an der Südgrenze des Ortsteils zur Stadt Teltow, bei denen Ufer und Wasser vor Einträgen geschützt werden müssen.

Wir lesen Baugenehmigung, wasserrechtliche Erlaubnis und naturschutzrechtliche Vorgaben und leiten daraus eine Prüfliste ab.
Vor Baubeginn dokumentieren wir Bäume, Schutzzäune, Gewässerränder und Einleitstellen mit Fotos und Plan.
In vereinbarten Abständen prüfen wir alle Punkte der Liste, sprechen Mängel an und halten Ergebnisse schriftlich fest.
Am Ende übergeben wir eine Dokumentation, die zeigt, wie die Auflagen während der Bauzeit eingehalten wurden.
Liegt ein Neubau in der Nähe der Grunewaldseenkette und braucht die Baugrube eine Wasserhaltung, dann kontrollieren wir zu Beginn die Einleitstelle, das Absetzbecken und die Lage der Pumpen. Während der Bauzeit prüfen wir in festen Abständen, ob das abgeleitete Wasser klar bleibt und die Auflagen der Erlaubnis eingehalten werden.
Stehen auf dem Grundstück zudem alte Kiefern, dann nehmen wir Stammschutz und Schutzzäune in jeden Rundgang auf. Werden Wurzelbereiche befahren oder als Lager genutzt, melden wir das noch am selben Tag mit Foto an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Verstöße entstehen durch Logistik: ein Lager unter einem Baum, eine Lieferung auf dem falschen Weg, ein Container zu nah am Ufer. Weil wir auch Einrichtung und Liefersteuerung planen, können wir solche Konflikte schon im Plan vermeiden.
Unsere Umweltkontrollen arbeiten mit Fachgutachtern und Behörden zusammen, ersetzen deren Bewertung aber nicht. Für Vorhaben in Berlin-Zehlendorf heißt das: Die Fachleute legen fest, was geschützt wird. Wir achten im Alltag darauf, dass es geschützt bleibt.
Meist dann, wenn sie in der Baugenehmigung oder einem naturschutzrechtlichen Bescheid verlangt wird. Das betrifft vor allem Vorhaben nahe Wald, Seen und Fenne, mit Wasserhaltung oder mit geschützten Bäumen und Arten auf dem Grundstück.

Schicken Sie uns Bescheid und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie Umweltkontrollen und Dokumentation auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Zehlendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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