
Ein Lkw mit Fertigteilen, der in einer Wohnstraße auf den Kran wartet, blockiert Anwohner, Radfahrer und den eigenen Bauablauf. In Berlin-Zehlendorf, wo viele Baustellen in ruhigen Wohngebieten zwischen Gärten liegen, fällt jede ungeplante Anlieferung sofort auf.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Material über welchen Weg kommt. Wir vergeben Zeitfenster, steuern die Reihenfolge der Lieferungen und stimmen sie mit den Gewerken ab. So bleibt die Straße frei und das Material kommt erst dann, wenn es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil wird von der Bundesstraße 1 in Ost-West-Richtung durchquert. Im Nordwesten berührt ihn die A 115 mit der Anschlussstelle Hüttenweg, dazu kommen Achsen wie Clayallee, Teltower Damm und Potsdamer Straße. Wer seine Lieferrouten über diese Straßen führt, vermeidet Umwege durch enge Nebenstraßen.
Zwischen den Hauptachsen liegen ausgedehnte Wohngebiete mit Schulen, Kitas und Sportanlagen wie dem Ernst-Reuter-Sportfeld. Morgens und am frühen Nachmittag sind dort viele Kinder zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Schwere Anlieferungen legen wir deshalb möglichst in andere Stunden.
Rund um die Bahnhöfe der Wannseebahn, etwa Zehlendorf, Mexikoplatz und Sundgauer Straße, sowie um den U-Bahnhof Krumme Lanke ist der Verkehr dicht und Halteflächen sind knapp. Baustellen in diesen Lagen brauchen Lieferfenster, die zu den Pendlerströmen passen.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus Lieferwege, Entladezonen und Zwischenlager ab. Das Konzept zeigt, welche Routen sich für Lkw eignen und wo im Wohngebiet keine schweren Fahrzeuge fahren sollten.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich an, wir bestätigen den Slot und geben ihn an Bauleitung und Kranführer weiter. Wartezeiten in der Straße werden so selten.
Wir planen Lieferzeiten so, dass Ruhezeiten und Schulwege berücksichtigt sind. Für Halteverbote und Ladezonen bereiten wir die Anträge vor und informieren Anwohner, bevor eine größere Lieferung ansteht.
Ändert sich der Bauablauf, verschieben wir Lieferungen, statt Material auf die Fläche zu kippen. Ein Wochenplan hält alle Gewerke auf demselben Stand, damit sich Lieferungen nicht gegenseitig im Weg stehen.
Lkw fahren über geeignete Hauptachsen und halten sich aus engen Wohnstraßen heraus.
Kran, Personal und Lieferung treffen zur selben Zeit am selben Ort ein.
Anwohner und Schulen erleben weniger Lärm und weniger zugeparkte Straßen.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferungen in der kommenden Woche anstehen.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Slot-Plan. Doppelbelegungen fallen bei der Anmeldung auf und werden verschoben, bevor ein Fahrzeug losfährt.
→ Wir beantragen eine Ladezone und legen Entladezeiten auf verkehrsärmere Stunden. Große Bauteile kommen in genau geplanter Reihenfolge, sodass der Kran direkt abnehmen kann.
→ Lieferfenster richten sich nach den Ruhezeiten im Wohngebiet. Wartende Fahrzeuge leiten wir auf eine Vorstauposition außerhalb der Nebenstraßen.
→ Wir stimmen Liefermengen auf den Baufortschritt ab. Was erst in einigen Tagen gebraucht wird, bleibt beim Lieferanten oder in einem Zwischenlager außerhalb.
Neubauten in Wohngebieten, in denen nur wenige Lkw gleichzeitig Platz finden und Anwohner den Verkehr direkt spüren.
Vorhaben entlang der Bundesstraße 1 und der Potsdamer Straße, wo Halten nur kurz möglich ist.
Umbauten und Erweiterungen bei laufendem Betrieb, bei denen Lieferzeiten auf Unterricht und Training abgestimmt werden.
Neubauten am Urselweg, an der Berlepschstraße oder in der Beuckestraße mit vielen Lkw-Anlieferungen.

Wir klären Baumassen, Lieferanten, Bauphasen und mögliche Routen und prüfen, welche Straßen für Lkw geeignet sind.
Aus diesen Daten entsteht ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern, Entladezonen und Regeln für Lieferanten.
Alle Lieferanten erhalten Route, Anmeldeweg und Slot. Wir bestätigen jede Lieferung und melden sie an die Baustelle.
Wöchentlich gleichen wir Plan und Baufortschritt ab, verschieben Lieferungen und halten alle Gewerke auf dem gleichen Stand.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet nahe einer Schule, dann planen wir die Anlieferung von Beton und Fertigteilen außerhalb der Zeiten, in denen Schüler kommen und gehen. Die Lieferanten erhalten feste Slots und eine Route, die so weit wie möglich über die Bundesstraße 1 oder den Teltower Damm führt.
Kommen an einem Tag mehrere große Lieferungen, dann legen wir sie in eine feste Reihenfolge und halten eine Vorstauposition an einer Hauptstraße bereit. Die Wohnstraße bleibt für Anwohner befahrbar. Der Kranführer weiß vorab, welches Fahrzeug als nächstes kommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf: Entladezonen, Tore und Lagerflächen sind dort bereits festgelegt. Unsere Planung sorgt dafür, dass diese Flächen zur richtigen Zeit frei sind.
Wenn wir auch operative Kräfte, Torposten oder Bewachung stellen, greifen Slot-Plan, Zugangskontrolle und Entladung direkt ineinander. Für Bauherren in Berlin-Zehlendorf heißt das: ein Plan, eine Stelle für Rückfragen, ein Stand für alle Beteiligten.
Bei kleinen Vorhaben reicht oft ein schlanker Plan für die großen Lieferungen wie Beton, Dachstuhl oder Fenster. Entscheidend ist, dass diese Termine mit Kran, Personal und Nachbarschaft abgestimmt sind. Den Umfang legen wir mit Ihnen fest.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Zeitraum und Gewerke. Wir entwickeln ein Logistik-Management, das zu Straße, Nachbarschaft und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Zehlendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit