
Ein Lkw mit Betonfertigteilen, der zur falschen Stunde auf der Schloßstraße hält, blockiert Busse, Lieferwagen der Geschäfte und den Radverkehr zugleich. In einem Ortsteil wie Berlin-Steglitz, in dem auf engem Raum gewohnt, eingekauft und gependelt wird, fällt jede ungeplante Anlieferung sofort auf. Sie kostet Zeit auf der Baustelle und Geduld bei den Nachbarn.
Unser Logistik-Management setzt hier an. Wir bündeln alle Lieferungen eines Bauvorhabens in einem gemeinsamen Plan, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und Gewerke und halten Abladezonen frei. Material soll ankommen, wenn es eingebaut wird. Wann der Spediteur gerade Zeit hat, ist dafür zweitrangig.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil ist verkehrlich gut angebunden, was zugleich viel Betrieb bedeutet. Die A 103 durchquert Steglitz von Nord nach Süd und endet dort, auf gemeinsamer Trasse mit der B 1. Im Nordwesten liegt eine Anschlussstelle der A 100. Für schwere Fahrzeuge sind das die naheliegenden Wege, doch das letzte Stück zur Baustelle führt fast immer durch Wohnstraßen.
Im Zentrum bündelt sich der Nahverkehr. Am Rathaus Steglitz treffen U9, S-Bahn und zahlreiche Buslinien aufeinander, darunter die Metrobusse M48, M82 und M85. Haltestellen und Busspuren dürfen nicht zugestellt werden. Lieferungen müssen deshalb in Zeiten gelegt werden, in denen der Linienverkehr nicht behindert wird.
Rund um die Schloßstraße kommt der Handel hinzu. Auf etwa anderthalb Kilometern zwischen Walther-Schreiber-Platz und Rathaus liegen große Einkaufszentren mit eigenem Lieferverkehr. Wer dort baut, teilt sich Ladezonen und Zufahrten mit anderen. Ohne abgestimmte Zeitfenster stauen sich Fahrzeuge vor der Baustelle.

Wir erfassen Mengen, Lieferanten und Bauabschnitte und leiten daraus ab, wann welches Material in welcher Menge auf die Baustelle in Berlin-Steglitz kommen muss.
Jede Anlieferung erhält einen festen Termin mit Dauer und Abladeort. Lieferanten melden sich vorher an, Überschneidungen werden vor dem Liefertag aufgelöst.
Wir beschreiben Anfahrtswege über die Hauptachsen und legen fest, wo ein Lkw warten kann, ohne Haltestellen, Einfahrten oder Radwege zu blockieren.
Hausverwaltungen, Geschäfte und Schulen im Umfeld erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Anlieferungen anstehen. Das verringert Beschwerden und Konflikte vor dem Tor.
Weniger Wartezeiten für Lieferfahrzeuge und Kolonnen auf der Baustelle.
Der Linien- und Lieferverkehr im Umfeld wird möglichst wenig gestört.
Material liegt nur so lange auf der Fläche, wie es wirklich gebraucht wird.
Alle Beteiligten arbeiten mit demselben, laufend gepflegten Lieferplan.
→ Im gemeinsamen Lieferplan sieht jeder Besteller freie Zeitfenster. Doppelbelegungen werden vorab verschoben, nicht erst vor Ort.
→ Wir legen Lieferungen außerhalb der Spitzenzeiten und bestimmen eine Warteposition abseits der Linienwege, von der der Fahrer abgerufen wird.
→ Für solche Fuhren prüfen wir Kurvenradien und Durchfahrtshöhen, stimmen den Termin ab und sichern den Abladevorgang mit Personal.
→ Wir planen die Zeitfenster mit Rücksicht auf Ruhezeiten und informieren die Nachbarschaft vorab über Termine mit Lärm.
Arbeiten an der Schloßstraße mit geteilten Ladezonen, laufendem Handel und vielen Gewerken auf engem Raum.
Umnutzungen wie am Steglitzer Kreisel, bei denen Material über wenige Aufzüge in viele Geschosse verteilt werden muss.
Neubauten im Bismarckviertel oder in Südende, deren Zufahrten durch Wohnstraßen mit Anwohnerparken führen.
Vorhaben rund um den Bahnhof Rathaus Steglitz, an denen Busse, Bahnpendler und Lieferungen dieselben Straßen nutzen.

Wir sammeln Materialmengen, Lieferanten und Bauabschnitte und prüfen Zufahrten, Ladezonen und Verkehrsachsen rund um das Grundstück.
Aus diesen Daten entsteht ein Plan mit Zeitfenstern, Abladeorten und Wartepositionen, den alle Gewerke nutzen.
Lieferanten melden sich an, der Disponent bestätigt, verschiebt bei Bedarf und ruft Fahrzeuge ab.
Verspätungen und Engpässe werden festgehalten, der Plan wird für die nächsten Wochen nachgeschärft.
Wird ein Geschäftshaus nahe der Schloßstraße umgebaut und gibt es nur eine Ladezone am Straßenrand, dann wird diese Zone zum Engpass für alle Gewerke. Wir teilen den Tag in feste Lieferfenster und vergeben sie nach Bauabschnitt. Der Rohbau bekommt die frühen Stunden, der Ausbau die späteren.
Kündigt ein Lieferant eine Verspätung an, dann rückt das nächste Fahrzeug nach, statt dass zwei Lkw gleichzeitig vor der Baustelle stehen. Im Plan sieht der Disponent auf der Baustelle, wer als Nächstes kommt. Von ihrer Warteposition ruft er die Fahrer dann ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Baustelleneinrichtungsplan. Abladezonen, Kranstandort und Lagerflächen geben vor, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind.
Auf der Fläche setzt die operative Baulogistik den Plan um: Personal nimmt Material an, prüft Lieferscheine und bringt die Ware zum Einbauort. Das Tor wird von der Zugangskontrolle nach dem Lieferplan geöffnet.
Wir legen Lieferfenster möglichst außerhalb der Spitzenzeiten und bestimmen Wartepositionen, die weder Haltestellen noch Busspuren berühren. Rund um das Rathaus Steglitz, wo viele Linien zusammenlaufen, ist das besonders wichtig, damit der Linienverkehr nicht ins Stocken gerät.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Zeitraum. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Grundstück und Verkehrslage passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Steglitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit