
Auf einer großen Baustelle arbeiten Dachdecker an der Attika, Tiefbauer in der Grube und Elektriker auf der Leiter, oft alle am selben Tag. Passiert dort ein Unfall, zählen die ersten Minuten. Der Rettungsdienst ist in einer Großstadt wie Berlin gut aufgestellt, doch bis er den Verletzten im achten Geschoss oder hinter der Baugrube erreicht, vergeht Zeit.
Diese Zeit überbrückt ein Betriebssanitäter. Für Bauvorhaben in Berlin-Steglitz stellen wir Sanitäter, die Verletzte versorgen, den Rettungsdienst einweisen und die Notfallorganisation auf der Fläche verantworten. Bei großen Belegschaften ist das nicht nur sinnvoll, sondern vorgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ausschlaggebend ist zuerst die Belegschaft. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 muss ein Betriebssanitäter vorhanden sein, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. So viele Menschen kommen in Steglitz vor allem bei Großumbauten zusammen, etwa an Geschäftshäusern der Schloßstraße oder an Hochhäusern wie dem 120 Meter hohen Steglitzer Kreisel mit seinen 30 Geschossen.
Dann zählt die Art der Arbeit. In der Höhe drohen Stürze, in Baugruben Verschüttung. Arbeiten nahe den Gleisen der S-Bahn, an der A 103 oder am Ufer des Teltowkanals bringen eigene Gefahren mit sich. Für jeden dieser Bereiche muss vorab geklärt sein, wie ein Verletzter gerettet und übergeben wird.
Und es zählt der Weg zur Klinik. Im benachbarten Lichterfelde liegt am Hindenburgdamm ein Universitätsklinikum der Maximalversorgung mit zentraler Notaufnahme, an dem seit 1987 ein Rettungshubschrauber stationiert ist. Wohin ein Patient gebracht wird, entscheidet der Rettungsdienst. Unsere Aufgabe ist, dass er schnell zur Unfallstelle kommt.

Der Betriebssanitäter versorgt Wunden und Brüche, erkennt lebensbedrohliche Zustände und betreut Verletzte, bis Notarzt oder Rettungswagen übernehmen.
Für jede Baustelle bestimmen wir einen Treffpunkt an der Straße. Dort wird der Rettungswagen abgeholt und auf kürzestem Weg zum Patienten geführt.
Ob ein eigener Raum oder ein Container eingerichtet wird und welches Material bereitliegt, legen wir nach Absprache mit Ihnen und der Fachkraft für Arbeitssicherheit fest.
Auf Wunsch stellen wir auch Brandschutzhelfer und üben mit der Belegschaft Notruf, Räumung und Übergabe an die Rettungskräfte.
Verletzte werden sofort versorgt und nicht erst nach Eintreffen des Rettungswagens.
Der Rettungsdienst findet die Unfallstelle ohne Umwege.
Ihre Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 ist nachvollziehbar erfüllt.
Beschäftigte arbeiten ruhiger, wenn sie wissen, dass im Notfall jemand da ist.
→ Im Notfallplan ist festgelegt, dass der Aufzug sofort freigegeben wird. Der Sanitäter steigt mit dem Material auf, ein Lotse hält den Aufzug unten für den Rettungsdienst bereit.
→ Wir melden der Bauleitung einen eindeutigen Treffpunkt mit Zufahrtsbeschreibung, der bei jedem Notruf genannt wird.
→ Für solche Bereiche planen wir mit dem Bauleiter vorab, wie eine Bergung abläuft und welche Hilfe die Feuerwehr dafür braucht.
→ Der Sanitäter dokumentiert jede Versorgung und bereitet bei Bedarf die Unfallanzeige für die Berufsgenossenschaft vor.
Viele Geschosse, Arbeiten an der Fassade und lange Rettungswege machen einen Sanitäter vor Ort besonders wertvoll.
Umbauten an der Schloßstraße mit vielen Gewerken gleichzeitig, oft unter Zeitdruck und in Randzeiten.
Vorhaben an der A 103 oder an den S-Bahn-Strecken, bei denen der Verkehr oft weiterläuft.
Arbeiten am Teltowkanal oder am Hafen Steglitz, wo Ufer und Wasser die Rettung erschweren.

Wir sichten Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilung und klären, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder empfohlen ist.
Treffpunkt, Meldeweg, Aufzugsfreigabe und Sanitätsbereich werden festgelegt und mit Ihrer Bauleitung abgestimmt.
Der Sanitäter lernt die Baustelle kennen, stellt sich den Firmen vor und nimmt seinen Standort ein.
Mit Übungen prüfen wir den Plan und passen ihn an jede neue Bauphase an.
Arbeiten bei einem Großumbau in Berlin-Steglitz mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er hat einen festen Standort im Erdgeschoss, ist über Funk erreichbar und kennt die Arbeitsbereiche des Tages, von der Fassade bis zum Keller.
Stürzt dort ein Monteur im fünften Geschoss von einem Gerüst, dann ist der Sanitäter über den freigegebenen Aufzug schnell bei ihm, prüft Atmung und Bewusstsein und versorgt die Verletzung. Gleichzeitig geht der Notruf mit dem vereinbarten Treffpunkt heraus, ein Lotse empfängt den Rettungswagen und bringt die Besatzung direkt nach oben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege, Treffpunkte und Sanitätsbereich stehen im Baustelleneinrichtungsplan. Bei jeder Umplanung prüfen wir, ob sie weiter frei und erreichbar sind.
Am Tor arbeitet die Zugangskontrolle mit: Sie öffnet bei einem Notfall die Zufahrt, stoppt Lieferungen und weist den Rettungsdienst ein. So greifen Sicherheit und Sanitätsdienst ineinander.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Auch darunter kann er sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten in großer Höhe, in tiefen Gruben oder wenn viele Firmen gleichzeitig auf engem Raum arbeiten.

Nennen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und Tätigkeiten. Wir prüfen den Bedarf und schlagen Ihnen einen passenden Sanitätsdienst vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Steglitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit