
Rund 76.000 Menschen wohnen in Berlin-Steglitz auf knapp sieben Quadratkilometern. Mit über 11.000 Einwohnern je Quadratkilometer zählt der Ortsteil zu den dicht bebauten Lagen im Berliner Südwesten. Wer hier baut, findet selten eine freie Wiese neben dem Grundstück. Container, Lager und Kranstellplatz müssen in Hinterhöfe, Baulücken oder auf eine schmale Fläche im Straßenraum passen.
Darum beginnt jede Baustelleneinrichtung bei uns mit einem Plan, der den Platz ehrlich aufteilt. Wir legen fest, wo Unterkünfte stehen, wo Material liegt, wie Fahrzeuge ein- und ausfahren und wie Baustrom und Bauwasser zu den Gewerken kommen. Erst wenn diese Ordnung auf dem Papier aufgeht, wird aufgebaut.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Gelände ist nicht überall gleich. Steglitz liegt auf der Hochfläche des Teltow, der Fichtenberg erreicht 68 Meter und fällt nach Süden ab. Wo früher die Bäke floss, war der Boden sumpfig. Der heutige Stadtpark entstand aus einer solchen Niederung. Für Kranstandorte, Containerfundamente und Baustraßen fragen wir deshalb früh nach dem Baugrundgutachten und richten die Lasten danach aus.
Hinzu kommt die Bebauung selbst. Am Fichtenberg wurden großzügige Villengrundstücke nach und nach durch Reihenhäuser und Eigentumswohnanlagen verdichtet. Solche Grundstücke sind oft tief und schmal. Zufahrten führen an Bestandsbauten vorbei, alte Bäume stehen nahe der Grenze. Die Einrichtung muss um diese Hindernisse herum geplant werden.
An der Schloßstraße wiederum treffen Baustellen auf einen der größten Handelsstandorte Berlins mit rund 200.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gehwege bleiben voll genutzt, Lieferverkehr für die Geschäfte läuft weiter. Eine Fläche im öffentlichen Straßenraum braucht eine Genehmigung. Bauzaun und Absperrung müssen so stehen, dass Fußgänger sicher vorbeikommen.

Wir zeichnen den Baustelleneinrichtungsplan mit klaren Zonen für Unterkünfte, Lager, Abfall und Verkehrswege. Bei engen Grundstücken in Berlin-Steglitz denken wir auch in die Höhe, etwa mit gestapelten Containern.
Büro, Aufenthaltsraum und Sanitäranlage werden nach Personalstärke bemessen und so gestellt, dass sie keine Rettungswege oder Zufahrten blockieren. Was die Fläche zulässt, stimmen wir mit der Bauleitung ab.
Wir planen Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege so, dass alle Gewerke versorgt sind und keine Kabel quer über Fußwege laufen. Änderungen im Bauablauf werden im Plan nachgezogen.
Wo die Baustelle an Gehwege oder Straßen grenzt, planen wir Bauzaun, Beschilderung und Absperrung nach den Auflagen der Genehmigung und halten Durchgänge für Passanten frei.
Jeder Quadratmeter des Grundstücks hat eine feste Aufgabe, nichts steht im Weg.
Gewerke finden vom ersten Tag an Strom, Wasser und Lagerplätze vor.
Anwohner und Passanten im Ortsteil kommen sicher an der Baustelle vorbei.
Umplanungen lassen sich schnell einarbeiten, weil der Plan aktuell gehalten wird.
→ Wir verlegen Unterkünfte in Obergeschosse von Containeranlagen, lagern nur den Tagesbedarf auf der Fläche und planen den Rest als Abruflieferung.
→ Kranstandort und Baustraße legen wir nach Gutachten fest und sehen bei Bedarf lastverteilende Platten oder Schotterflächen vor.
→ Wir planen Schutzzäune um Stamm und Wurzelbereich ein und führen Fahrwege so, dass keine Lasten im Kronenbereich abgestellt werden.
→ Wir stimmen Aufbau, Nutzung und Rückbau der Sondernutzungsfläche mit dem Bauablauf ab, damit sie nur so lange belegt ist wie nötig.
Reihenhäuser und Wohnanlagen auf tiefen Grundstücken mit Hanglage, Altbäumen und engen Zufahrten.
Arbeiten an Geschäftshäusern und Hochhäusern wie dem Steglitzer Kreisel, bei denen Lagerflächen im Gebäude oder im Straßenraum liegen.
Arbeiten an Häusern wie dem Wrangel-Palais oder an historischen Kirchen, bei denen Einrichtung und Gebäudeschutz zusammen geplant werden.
Neubauten auf Schulgrundstücken im laufenden Betrieb, wo Baustelle und Schulhof sauber getrennt werden müssen.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten, Zufahrten und Nachbarbebauung und begehen die Fläche.
Zonen, Kranstandort, Medienversorgung und Verkehrswege werden festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Container, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser werden nach Plan gestellt und vor Arbeitsbeginn abgenommen.
Mit jeder Bauphase passen wir Flächen und Wege an und halten den Plan für alle Beteiligten aktuell.
Liegt ein Neubau in einer Baulücke in Berlin-Steglitz, eingerahmt von Mietshäusern und mit nur einer Einfahrt zur Straße, dann wird die Einfahrt zum wichtigsten Punkt des Plans. Wir legen dort die Zone für Anlieferungen fest und stellen die Container an die Grundstücksgrenze, wo sie den Kranschwenkbereich nicht stören.
Reicht der Platz für den Kran nicht neben der Baugrube, dann prüfen wir mit dem Statiker einen Standort in der Grube oder einen Mobilkran für einzelne Tage. Das Lager schrumpft auf das, was ein bis zwei Tage brauchen, alles andere kommt nach Abruf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management. Aus ihm ergeben sich Abladezonen, Wartepositionen für Lkw und Zeitfenster für Anlieferungen.
Auch Sicherheit und Sanitätsdienst bauen darauf auf. Zugang, Tore, Rettungswege und Treffpunkte für den Rettungsdienst stehen im selben Plan, damit sie bei jeder Änderung mitgedacht werden.
Zuerst wird festgelegt, was unbedingt auf die Fläche muss: Kran, Zufahrt, Sanitär und ein kleines Tageslager. Unterkünfte können gestapelt werden, größere Mengen Material kommen nach Abruf. So bleibt trotz knapper Fläche genug Raum für sichere Arbeitswege.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir schlagen Ihnen eine Aufteilung der Fläche vor, die zu Grundstück und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Steglitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit