
Auf gut 7 Quadratkilometern leben in Berlin-Wilmersdorf rund 101.000 Menschen, mehr als 14.000 je Quadratkilometer. Freie Grundstücke sind selten, die meisten Vorhaben liegen in geschlossenen Blockrändern, an Schmuckplätzen oder in Gartenstadt-Siedlungen. Wer dort baut, muss Container, Lager und Kran auf wenigen Metern Gehweg oder im Hinterhof unterbringen.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem genauen Blick auf das Grundstück und die Straße davor. Wir zeichnen den Einrichtungsplan, klären Sondernutzungen und legen fest, wo Strom, Wasser, Sanitär und Lagerflächen hingehören, bevor der erste Container anrollt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil liegt auf der Hochfläche des Teltow. Unter einer meist nur wenige Meter starken Schicht Geschiebemergel folgen dort Sande und Kiese. Für Kranstandorte, Containerfundamente und Baugruben heißt das: Tragfähigkeit und Grundwasser prüfen wir vor der Planung, nicht erst beim Aufstellen.
Viele Straßen sind Teil denkmalgeschützter Ensembles, etwa die Gartenstadt am Südwestkorso mit der Künstlerkolonie oder der Rüdesheimer Platz, der seit 1988 als Gartendenkmal gilt. Bauzäune, Container und Materiallager dürfen dort weder Bäume noch Vorgärten beschädigen. Schutzflächen planen wir deshalb von Anfang an mit ein.
Rund um die Carstenn-Figur mit Nikolsburger, Fasanen-, Nürnberger und Prager Platz ist das Straßennetz seit den 1870er Jahren auf die Schmuckplätze ausgerichtet. Einfahrten sind schmal, Parkreihen dicht. Für jede Baustelle in Berlin-Wilmersdorf ermitteln wir, welche Fahrzeuggröße die Zufahrt verträgt und wo ein Container stehen kann, ohne den Gehweg zu sperren.

Wir vermessen Hof, Gehweg und Straßenraum und legen Container, Lager, Kran und Wege so an, dass Hauseingänge, Feuerwehrzufahrten und Leitungen frei bleiben. In Berlin-Wilmersdorf planen wir dabei häufig zweigeschossige Containerstellungen, weil die Fläche nicht für mehr reicht.
Ob Gehwegüberbau, Halteverbot oder Kranüberschwenkung: Wir bereiten die Anträge beim Bezirk vor und stimmen Zeichnungen und Beschilderung ab. Ein vollständiger Antrag spart Wochen, gerade an Achsen wie dem Hohenzollerndamm oder der Bundesallee.
Wir klären Anschlusspunkte, planen Verteiler und Leitungswege und stellen Sanitärcontainer so, dass sie von der Straße aus versorgt werden können. Leitungen über den Gehweg werden gesichert und für Fußgänger überfahrbar ausgeführt.
Wir planen Stammschutz, Wurzelschutzflächen und Abstände zu denkmalgeschützten Einfriedungen. Lagerflächen legen wir auf befestigten Grund, damit kein schwerer Stapel auf dem Wurzelbereich eines Straßenbaums landet.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat eine feste Aufgabe, nichts steht im Weg.
Genehmigungen für Gehweg und Straße liegen vor, wenn die Gewerke anfangen.
Bäume, Vorgärten und denkmalgeschützte Einfriedungen bleiben unbeschädigt.
Anwohner behalten Zugang zu Haustüren, Hofeinfahrten und Stellplätzen.
→ Wir stapeln Container, nutzen Gehwegüberbauten nach Genehmigung oder lagern Büro und Aufenthalt in ein nahes Gebäude aus. Material kommt dann taktgenau statt auf Vorrat.
→ Wir holen vorhandene Baugrunddaten ein und stimmen mit dem Statiker ab, ob Lastverteilplatten, Fundamente oder ein anderer Standort nötig sind.
→ Wir verschieben die Stellfläche, planen einen Stammschutz und halten den Wurzelbereich frei. Wenn es nicht anders geht, klären wir die Auflagen frühzeitig mit dem Bezirk.
→ Wir prüfen Schleppkurven, legen kleinere Fahrzeuge fest und richten an der nächsten Hauptstraße eine Umladezone ein, wenn das nötig wird.
Kaum Fläche am Haus, Materialaufzug und Gehwegüberbau entscheiden über den Ablauf.
Arbeiten in Siedlungen wie der Gartenstadt am Südwestkorso mit Schutz von Höfen und Bäumen.
Großvolumige Bestandsgebäude wie am Fehrbelliner Platz mit Lagerflächen im Blockinneren.
Neubauten in Baulücken, bei denen Kran und Container auf engem Raum zusammenpassen müssen.

Wir sehen uns Grundstück, Straße, Bäume und Nachbarn an und sammeln Pläne, Baugrunddaten und Auflagen.
Container, Kran, Lager, Wege, Medien und Schutzflächen werden maßstäblich eingetragen und mit Ihnen abgestimmt.
Sondernutzung, Halteverbote und verkehrsrechtliche Anordnungen bereiten wir vor und reichen sie beim Bezirk ein.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung, prüfen Abstände und Schutzmaßnahmen und passen den Plan an jede Bauphase an.
Liegt ein Dachgeschossausbau in einem Gründerzeithaus an einem der Plätze der Carstenn-Figur, dann gibt es weder Hof noch Vorgarten für Container. Wir planen einen schmalen Gehwegüberbau mit Materialaufzug, beantragen das Halteverbot für die Anlieferung und stellen Büro und Sanitär auf einen gestapelten Containerturm am Fahrbahnrand.
Ist der Gehweg zu schmal für den Überbau, dann verlegen wir den Aufzug in den Hof und führen das Material durch die Durchfahrt. Kranüberschwenkungen über Nachbargrundstücke stimmen wir vorab mit den Eigentümern ab und halten sie im Einrichtungsplan fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Das Logistik-Management leitet daraus Haltezonen und Lieferfenster ab, die operative Baulogistik richtet ihre Lager und Wege daran aus.
Bauzaun, Zugänge und Beleuchtung legen wir so an, dass die Baustellensicherheit nachts und am Wochenende darauf aufbauen kann. Sanitätsraum und Rettungswege planen wir gleich mit, damit sie nicht nachträglich Platz kosten.
Das hängt von Umfang und Straße ab. Ein Halteverbot für einzelne Tage ist schneller zu bekommen als ein Gehwegüberbau über Monate. Wir empfehlen, die Einrichtung mehrere Wochen vor Baubeginn zu planen, damit Anträge vollständig eingereicht und Nachfragen des Bezirks rechtzeitig beantwortet werden können.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Kran und Lager auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Wilmersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit