
Zwischen Kurfürstendamm im Norden und Südwestkorso im Süden ist Berlin-Wilmersdorf ein Ortsteil der kurzen Blöcke, vielen Plätze und dicht geparkten Straßen. Ein Betonmischer, der ohne Termin eintrifft, steht hier schnell in zweiter Reihe und hält Busse, Radverkehr und Anwohner auf.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung einen festen Platz im Tagesplan. Wir bündeln Bestellungen der Gewerke, vergeben Zeitfenster, legen Anfahrtswege fest und halten die Nachbarschaft auf dem Laufenden. So kommt Material zum Zeitpunkt des Einbaus. Wann der Lieferant gerade Zeit hat, spielt keine Rolle mehr.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für schwere Fahrzeuge führt der schnellste Weg meist über die Stadtautobahn A 100, die zwischen Schmargendorf und dem Innsbrucker Platz durch den Ortsteil läuft. Von dort geht es über Hauptstraßen wie Hohenzollerndamm, Bundesallee, Berliner Straße oder Wiesbadener Straße weiter. Am Bundesplatz unterquert ein Tunnel die Kreuzung, Lkw müssen also die richtige Ebene wählen.
Abseits dieser Achsen wird es eng. Im Güntzelkiez, am Ludwigkirchplatz mit seiner Gastronomie oder im Rheingauviertel stehen Autos auf beiden Seiten, Wendemöglichkeiten fehlen. Eine Anlieferung braucht dort eine reservierte Haltezone und einen Fahrer, der weiß, wo er einbiegt.
Berlin-Wilmersdorf ist vor allem ein Wohnort. Ruhezeiten am frühen Morgen und am Abend, Schulwege und Veranstaltungen wie der jährliche Weinausschank am Rüdesheimer Platz prägen den Tag. Wir legen Lieferfenster so, dass sie zu diesem Rhythmus passen.

Aus Bauablauf und Mengen ermitteln wir, wie viele Fahrzeuge an welchem Tag kommen. Spitzen erkennen wir früh und verteilen sie auf mehrere Tage, bevor sie die Straße verstopfen.
Jeder Lieferant meldet sich für ein festes Fenster an. Wer zu spät kommt, wird neu eingetaktet und wartet nicht auf der Fahrbahn. Für Berlin-Wilmersdorf planen wir die Fenster eher kurz, weil Haltezonen oft nur für ein Fahrzeug reichen.
Wir geben jedem Fahrer Route, Einfahrt und Haltepunkt vor. Für Großteile oder Kolonnen legen wir Wartepunkte an Hauptstraßen fest, von denen aus die Fahrzeuge einzeln abgerufen werden.
Aushänge, Briefe an Hausverwaltungen und ein fester Ansprechpartner sorgen dafür, dass Nachbarn wissen, wann Großanlieferungen oder Kranhübe anstehen. Beschwerden landen bei uns und werden beantwortet.
Fahrzeuge blockieren keine Wohnstraße, weil sie nur in freien Zonen halten.
Gewerke bekommen ihr Material passend zum Bauschritt statt auf Vorrat.
Wartezeiten und Leerfahrten sinken, weil jeder Fahrer seinen Termin kennt.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid und muss sich nicht überraschen lassen.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Slotplan. Wir sehen Überschneidungen vorab und schieben, was warten kann.
→ Wir prüfen die Route vorab, schreiben die Einfahrt fest vor und lassen schwierige Fahrzeuge von einem Einweiser ab der Hauptstraße begleiten.
→ Wir kontrollieren die Zone vor großen Lieferungen, veranlassen bei Bedarf das Umsetzen über die zuständigen Stellen und legen kritische Termine nicht in die erste Stunde.
→ Wir verschieben laute Anlieferungen in den späteren Vormittag, kündigen Ausnahmen vorher an und nennen einen Ansprechpartner für Rückfragen.
Fassaden und Fenster an Hohenzollerndamm, Bundesallee oder Berliner Straße mit kurzen Haltezeiten.
Wohnungs- und Ladenumbauten im Güntzelkiez oder am Ludwigkirchplatz mit engen Seitenstraßen.
Arbeiten an langen Gebäuden wie der Überbauung Schlangenbader Straße mit vielen Zugängen.
Rohbau mit Beton- und Stahllieferungen, die sich mit dem Anwohnerverkehr abwechseln müssen.

Bauzeitenplan, Mengen, Lieferanten und Fahrzeugtypen erfassen wir in einer Liste und leiten den Tagesbedarf ab.
Wir bestimmen Anfahrt, Haltezone, Wartepunkt und Ausfahrt und stimmen die nötigen Anordnungen ab.
Lieferanten erhalten ihre Fenster. Konflikte lösen wir, bevor das erste Fahrzeug losfährt.
Wir verfolgen die Lieferungen, halten Abweichungen fest und passen den Plan Woche für Woche an den Baufortschritt an.
Liegt die Fassade eines Wohnhauses am Hohenzollerndamm oder an der Bundesallee, dann teilen sich Gerüstbau, Fenstertausch und Malerarbeiten einen schmalen Streifen am Fahrbahnrand. Wir legen Gerüstanlieferung und Fensterlieferungen auf verschiedene Tage, beantragen die Haltezone und lassen Großfahrzeuge außerhalb der Hauptverkehrszeit kommen.
Müssen Fenster aus einem Lkw direkt ins Gerüst gehoben werden, dann planen wir dafür ein eigenes Zeitfenster mit Einweiser. Bauschutt holen wir in Containern ab, die nur wenige Stunden stehen. Die Hausverwaltung erhält den Lieferplan der Woche und kann ihn an die Mieter weitergeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan gibt vor, wo Fahrzeuge halten und Material abgelegt werden darf. Daraus entwickeln wir Slots und Routen. Ändert sich die Einrichtung, ziehen wir den Lieferplan sofort nach.
Unsere operative Baulogistik nimmt die Lieferungen an, prüft sie und verteilt sie auf die Geschosse. Die Zugangskontrolle gleicht ankommende Fahrzeuge mit dem Slotplan ab und lässt nur angemeldete Lieferanten auf das Gelände.
Für schwere Fahrzeuge empfehlen wir meist die A 100 und danach eine der Hauptstraßen wie Hohenzollerndamm, Bundesallee oder Wiesbadener Straße. Erst auf den letzten Metern geht es in die Wohnstraße. Die genaue Route legen wir je Baustelle fest und geben sie jedem Lieferanten mit.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Ihrer Straße passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Wilmersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit