
Berlin-Tempelhof misst rund 12,2 Quadratkilometer und zählt mehr als 63.000 Einwohner. Auf dieser Fläche liegen ein alter Dorfkern mit Anger, die Gartenstadt Neu-Tempelhof, dicht bebaute Mietshausblöcke, Gewerbeflächen am Teltowkanal und das große Flughafengebäude am Platz der Luftbrücke. Jede dieser Lagen stellt andere Fragen an Container, Zufahrt und Lagerfläche.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt und nicht umgekehrt. Dazu gehören Containerstandorte, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Wege für Fußgänger und Flächen für Material. Der Plan steht vor der ersten Anlieferung. Mit dem Baufortschritt wird er fortgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Gartenstadt Neu-Tempelhof wurden die Wohnstraßen beim Bau bewusst schmal gehalten, damit vor den Häusern Vorgärten entstehen konnten. Für eine Baustelle heißt das: Ein Container auf der Fahrbahn blockiert schnell die ganze Straße. Für große Teile des Gebiets gilt zudem seit 1991 eine Erhaltungsverordnung, nach der Abbruch, Änderung und Neubau genehmigt werden müssen. Die Einrichtung muss daher früh mit den Auflagen abgestimmt sein.
Ganz anders sind die Gewerbe- und Industrieflächen entlang des Teltowkanals und der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn. Dort gibt es oft mehr Fläche, dafür laufende Betriebe nebenan, Gleisanlagen und Ufer. Container, Lager und Baustraße müssen so liegen, dass Nachbarbetriebe ihre Zufahrten behalten.
Der Boden in Berlin-Tempelhof gehört zur Teltowhochfläche. Am Alboinplatz verläuft eine eiszeitliche Rinne mit kleinen Toteisseen, die als Naturdenkmäler geschützt sind. Auf ehemaligen Gewerbe- und Flughafenflächen ist außerdem mit Altlasten im Untergrund zu rechnen. Bevor Kranfundamente, Containerplätze oder Baustraßen festgelegt werden, gehört der Blick ins Baugrundgutachten dazu.

Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie den Bauablauf am wenigsten stören. Auf kleinen Grundstücken in Alt- und Neu-Tempelhof planen wir sie gestapelt oder auf Nachbarflächen, wenn der Eigentümer zustimmt.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilerkästen und Leitungswege mit dem Netzbetreiber. Leitungen über Gehwege führen wir so, dass keine Stolperkanten entstehen und Fußgänger sicher vorbeikommen.
Der Bauzaun folgt der genehmigten Fläche. An Straßen mit Vorgärten und Bäumen achten wir darauf, dass Wurzelbereiche und Hecken außerhalb des Zauns bleiben oder geschützt werden.
Wir legen fest, wo Material liegt, wo der Kran schwenkt und wo Fahrzeuge wenden. Auf Grundstücken am Teltowkanal kommt der Abstand zum Ufer hinzu, auf denkmalgeschützten Arealen der Schutz von Fassaden und Freiflächen.
Die Baustelle ist vom ersten Tag an geordnet, weil Wege, Lager und Container vorher feststehen.
Auflagen aus Erhaltungsrecht und Denkmalschutz fließen früh in die Planung ein statt spät in Nacharbeit.
Nachbarn, Fußgänger und Anlieger behalten ihre Wege, was Beschwerden und Stillstand vermeidet.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Einrichtungsplan an, statt Container mehrfach umzusetzen.
→ Wir prüfen, ob Container auf dem Grundstück, im Hof oder gestapelt Platz finden. Bleibt nur der öffentliche Raum, planen wir die kleinstmögliche Fläche und beantragen sie rechtzeitig.
→ Wir berücksichtigen die Auflagen schon im Einrichtungsplan, damit Zaun, Container und Wege keine geschützten Vorgärten oder Fassaden beschädigen.
→ Wir stimmen Containerplätze und Baustraßen mit dem Gutachter ab und planen belastete Bereiche als Sperrflächen ein, bis sie geklärt sind.
→ Wir legen gemeinsam mit dem Nachbarn feste Zufahrten, Abstände und Zeiten fest und halten sie im Einrichtungsplan schriftlich fest.
Kleine Grundstücke, schmale Straßen und die Erhaltungsverordnung verlangen eine sehr genaue Platzplanung.
In den vier- bis fünfgeschossigen Blöcken rund um Tempelhofer Damm und Ringbahn stehen Gerüst, Container und Aufzug oft im Hof.
Hallen und Betriebsgebäude an Kanal und Güterbahnhof brauchen eine Zonierung neben laufendem Betrieb.
Am Flughafengebäude oder rund um die Dorfkirche müssen Container und Lager so stehen, dass historische Substanz unberührt bleibt.

Wir begehen die Fläche, messen Zufahrten und prüfen Nachbarschaft, Bäume, Leitungen und Auflagen.
Container, Lager, Kran, Baustrom, Bauwasser und Wege kommen in einen Plan, den Sie vor Baubeginn freigeben.
Wir bereiten Anträge für den öffentlichen Raum vor und richten die Baustelle nach dem freigegebenen Plan ein.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir, ob Flächen frei werden oder neu gebraucht werden. Danach passen wir die Einrichtung an.
Liegt eine Baustelle für einen Anbau mitten in einer schmalen Wohnstraße in Neu-Tempelhof, dann reicht der Platz auf dem Grundstück meist nur für das Nötigste. In diesem Fall planen wir gestapelte Container im Garten, eine Materialfläche direkt hinter dem Zaun und eine kurze Halteverbotszone für die Anlieferung, statt die Straße dauerhaft zu verengen.
Liegt das Vorhaben dagegen auf einer Gewerbefläche am Teltowkanal, dann ist Fläche vorhanden, aber das Ufer, Gleise und Nachbarbetriebe setzen Grenzen. Dann teilen wir das Grundstück in klare Zonen für Lager, Container und Baustraße und halten zum Ufer den nötigen Abstand.
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Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus ihr ergeben sich die Zeitfenster der Anlieferung, die Lage des Tores für die Zugangskontrolle und die Wege, auf denen Material verteilt wird.
Weil Planung und Umsetzung bei uns zusammenliegen, wissen die Kollegen aus Logistik, Sicherheit und Sanitätsdienst von Anfang an, wo Container, Sammelplatz und Rettungsweg liegen. In Berlin-Tempelhof mit seinen sehr unterschiedlichen Lagen spart das viele Abstimmungsrunden.
Ja. Wer in Berlin-Tempelhof Gehweg oder Fahrbahn für Container, Gerüst oder Lager nutzt, braucht eine Erlaubnis für die Sondernutzung des öffentlichen Raums. Wir bereiten die Unterlagen mit Lageplan vor und planen die Fläche so klein wie möglich.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihrem Grundstück Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Tempelhof. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit