
Berlin-Tempelhof ist dicht bebaut und hat trotzdem viel Natur auf engem Raum. Das Tempelhofer Feld ist Brutgebiet der Feldlerche, am Alboinplatz liegen in einer eiszeitlichen Rinne kleine Toteisseen, die als Naturdenkmäler geschützt sind. Im Süden fließt der Teltowkanal, dazu kommen alte Parks, Friedhöfe und Laubenkolonien.
Wer neben solchen Flächen baut, bekommt häufig Auflagen zu Artenschutz, Gewässern, Bäumen und Boden. Unsere ökologische Baubegleitung hilft, diese Auflagen im Baustellenalltag einzuhalten. Wir kontrollieren, dokumentieren und melden Abweichungen, bevor daraus ein Problem mit der Behörde wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Feldlerche brütet als Bodenbrüterin in Mulden im Gras des Tempelhofer Feldes. Ihre Schutzzonen zwischen den ehemaligen Start- und Landebahnen gelten jedes Jahr etwa von Ende März oder Anfang April bis August. Für Arbeiten am Rand des Feldes können daher Zeiten, Lärm und Zugänge eingeschränkt sein. Das Feld selbst ist durch das Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes geschützt.
Klarensee, Wilhelmsteich, Krummer Pfuhl und die Blanke Helle sind Toteislöcher in der Rinne am Alboinplatz und stehen als Naturdenkmäler unter Schutz. Am Klarensee leben Enten und andere Wasservögel. Baustellen in ihrer Nähe müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff in diese kleinen Gewässer gelangen.
Der Teltowkanal bildet die Südgrenze von Berlin-Tempelhof. An seinen Ufern liegen Gewerbe- und Industrieflächen. Hier geht es um Gewässerschutz, Uferbewuchs und den Umgang mit belastetem Boden aus früherer gewerblicher Nutzung. Auch Gartendenkmäler wie der Alboinplatz und die Bärensiedlung verlangen Rücksicht auf Bäume und Grünflächen.

Wir lesen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, übersetzen sie in einfache Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob sie eingehalten werden.
An Kanal und Kleingewässern kontrollieren wir Absperrungen, Auffangflächen und Lager für wassergefährdende Stoffe und achten darauf, dass nichts ins Wasser gelangt.
Wir prüfen Stammschutz, Wurzelbereiche und Schutzzäune an Bäumen in Parks, Alleen und Gartendenkmälern und melden Schäden sofort.
Wo Brutzeiten, Nester oder Schutzzäune für Tiere eine Rolle spielen, gehen wir die Flächen ab, dokumentieren Funde und stimmen das Vorgehen mit Gutachtern ab.
Auflagen werden im Alltag eingehalten und nicht erst bei einer Kontrolle bemerkt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Artenschutz oder Gewässerschutz werden unwahrscheinlicher.
Eine lückenlose Dokumentation erleichtert Berichte an Behörden und Bauherren.
Die Baustelle geht rücksichtsvoll mit Parks, Gewässern und Bäumen im Ortsteil um.
→ Welche Arbeiten in dieser Zeit möglich sind, stimmen wir mit Bauleitung und Gutachter ab. Danach kontrollieren wir, dass Zugänge und Lärmgrenzen eingehalten werden.
→ Wir prüfen Auffangflächen, Absetzbecken und Sperren am Rand und lassen Waschplätze so anlegen, dass Abwasser nicht ins Gewässer läuft.
→ Wir sorgen dafür, dass die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, der Boden getrennt gelagert wird und der Gutachter informiert ist.
→ Wir kontrollieren Schutzzäune und Fahrwege und melden Verstöße sofort, damit die Bauleitung gegensteuern kann.
Arbeiten neben dem Brutgebiet der Feldlerche mit Einschränkungen in der Brutzeit.
Uferflächen mit Gewässerschutz und möglichen Bodenbelastungen aus früherer Nutzung.
Vorhaben nahe Klarensee, Wilhelmsteich oder Altem Park mit Schutz von Wasser und Bäumen.
Tiefbau in Alleen und an Grünflächen, bei dem Wurzelbereiche und Boden geschützt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und klären mit Ihnen, welche Punkte auf der Baustelle kontrolliert werden müssen.
Wir legen fest, wann und wo wir prüfen, etwa zur Brutzeit, an Gewässern oder bei Erdarbeiten.
Unsere Kräfte gehen die Flächen ab, sprechen Abweichungen direkt an und halten alles mit Datum und Foto fest.
Sie erhalten regelmäßige Berichte, die Sie an Behörde oder Bauherrn weitergeben können.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Tempelhof nahe am Rand des Tempelhofer Feldes, dann spielt die Brutzeit der Feldlerche eine Rolle. Wir prüfen dann mit dem Gutachter, welche lauten Arbeiten vor oder nach der Brutzeit liegen sollten. Während der Saison kontrollieren wir, dass Material und Fahrzeuge außerhalb der Schutzflächen bleiben.
Liegt das Vorhaben dagegen an einer Gewerbefläche am Teltowkanal, dann stehen Ufer und Boden im Vordergrund. Wir kontrollieren hier Lagerflächen für Öl und Treibstoff, Absperrungen zum Ufer und die getrennte Lagerung von auffälligem Aushub.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung funktioniert dann, wenn sie Teil der Baulogistik ist. Unsere Kräfte achten bei Lager, Entsorgung und Reinigung ohnehin auf saubere Abläufe und können Umweltauflagen gleich mit im Blick behalten.
Mit der Baustelleneinrichtung stimmen wir ab, wo Waschplätze, Tanks und Lager stehen dürfen. Mit dem Logistik-Management legen wir Fahrwege fest, die geschützte Bäume und Grünflächen in Berlin-Tempelhof meiden.
Auf dem Tempelhofer Feld gelten etwa von Ende März oder Anfang April bis August Schutzzonen für die Feldlerche. Liegt Ihre Baustelle in Berlin-Tempelhof am Rand des Feldes, können Auflagen zu Zeiten, Lärm oder Zugängen folgen. Wir helfen, diese Auflagen im Ablauf einzuplanen.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen und den Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wie Kontrollen und Dokumentation auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Tempelhof. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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