
Berlin-Tempelhof-Schöneberg ist dicht bebaut und trotzdem reich an Natur. Auf früheren Bahnflächen sind artenreiche Biotope entstanden, der Teltowkanal durchzieht den Süden, am Stadtrand liegt die Marienfelder Feldmark. Wer in der Nähe baut, muss Tiere, Pflanzen, Wasser und Boden schützen und das gegenüber den Behörden belegen.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten auf der Baustelle um. Wir führen Umweltkontrollen durch, weisen Gewerke ein, achten auf Schutzzonen und dokumentieren, was geschützt wurde und wie.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Natur-Park Schöneberger Südgelände liegt auf rund 18 Hektar eines früheren Rangierbahnhofs. Teile sind Naturschutzgebiet, der Park steht seit 1999 auch unter Landschaftsschutz. Gezählt wurden dort unter anderem 366 Farn- und Blütenpflanzen, 49 Vogelarten und 95 Bienenarten, mehr als 60 der erfassten Arten gelten als gefährdet. Bauen entlang der benachbarten Bahntrassen berührt diesen Lebensraum schnell.
Im Süden prägt der Teltowkanal das Bild. Er ist eine Bundeswasserstraße, am Ufer liegt unter anderem der Tempelhofer Hafen. Bei Arbeiten in Ufernähe muss verhindert werden, dass Betonschlamm, Öl oder Bodenmaterial ins Wasser gelangen. Dazu kommen kleinere Gewässer wie der Königsgraben, ein alter Entwässerungsgraben zwischen Lichtenrade und Marienfelde.
Auch die großen Freiflächen verlangen Rücksicht. Das Tempelhofer Feld mit rund 355 Hektar ist seit dem Volksentscheid 2014 per Gesetz von Bebauung freigehalten. Am Stadtrand sind der Radarberg am Diedersdorfer Weg als geschützte Grünanlage und die Marienfelder Feldmark erhaltenswerte Flächen. Baustellen an ihren Rändern brauchen klare Grenzen für Lager, Fahrwege und Licht.

Vor Baubeginn klären wir, ob Brutvögel, Fledermäuse oder Wildbienen betroffen sind. Die Schutzmaßnahmen aus dem Gutachten setzen wir danach um. Bauzeitenfenster und Schutzzäune werden auf der Baustelle kontrolliert.
Bei Arbeiten in der Nähe des Teltowkanals achten wir auf Auffangflächen, sichere Lagerung von Betriebsstoffen und Schutz vor Abschwemmung. Auffälligkeiten melden wir sofort der Bauleitung.
Oberboden wird getrennt gelagert, Baumwurzeln werden geschützt, Fahrwege bleiben auf befestigten Flächen. Auf früheren Bahn- und Gewerbeflächen in Berlin-Tempelhof-Schöneberg begleiten wir den Umgang mit Aushub nach den Vorgaben der Gutachter.
Regelmäßige Umweltkontrollen halten fest, ob Auflagen eingehalten sind. Die Berichte dienen der Bauleitung als Nachweis gegenüber Naturschutz- und Wasserbehörden.
Auflagen aus Genehmigung und Gutachten werden auf der Baustelle umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Artenschutz werden vermieden.
Die Dokumentation liegt für Behörden jederzeit bereit.
Gewerke wissen, wo Schutzzonen liegen und was dort gilt.
→ Rodung und Baufeldfreimachung legen wir außerhalb der Brutzeit. Bereiche, die nicht befahren werden dürfen, markieren wir vorab.
→ Wir planen Rückhalt, Abdeckungen und Sperren für das Ufer und kontrollieren sie nach jedem Starkregen.
→ Baumschutzzonen werden eingezäunt und bei Bedarf mit lastverteilenden Platten gesichert. Verstöße dokumentieren wir und klären sie mit der Bauleitung.
→ Wir stimmen Beleuchtung und Arbeitszeiten auf die Auflagen ab und richten Strahler so aus, dass sie nicht in angrenzende Lebensräume leuchten.
Neubauten an Ringbahn, Anhalter Bahn und Wannseebahn mit artenreichen Biotopen in der Nachbarschaft.
Bauvorhaben an Ufer, Hafen und Brücken mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Vorhaben in Marienfelde und Lichtenrade nahe Feldmark, Freizeitpark und Gräben.
Neue Verbindungen wie die geplante Radschnellverbindung entlang des Teltowkanals.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Maßnahmen für die Baustelle ab.
Schutzzäune, Lagerflächen und Fahrwege werden mit Bauleitung und Planung abgestimmt und markiert.
Wir kontrollieren regelmäßig, weisen Gewerke ein und greifen ein, wenn Auflagen verletzt werden.
Jede Kontrolle wird mit Foto und Befund festgehalten. Zum Abschluss erhalten Sie einen Bericht für die Behörden.
Grenzt ein Baufeld an eine Bahnbrache wie im Umfeld des Schöneberger Südgeländes, dann beginnt die Arbeit vor dem ersten Bagger. Gemeinsam mit den Gutachtern klären wir, ob geschützte Arten betroffen sind. Danach legen wir Schutzzäune, Lagerflächen und Fahrwege so fest, dass die angrenzenden Flächen unberührt bleiben.
Läuft der Bau, dann prüfen wir regelmäßig, ob die Zäune stehen und ob Material außerhalb der Baufläche gelagert wurde. Werden Tiere auf dem Baufeld gefunden, stoppen wir die Arbeiten in dem Bereich und stimmen das weitere Vorgehen mit Bauleitung und Behörde ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen müssen schon in der Baustelleneinrichtung berücksichtigt sein. Wir stimmen mit der Planung ab, wo Container, Lager und Zufahrten liegen dürfen und wo nicht.
Auch Logistik und Sicherheitsdienst kennen die Schutzbereiche. So fährt kein Lieferfahrzeug über eine geschützte Fläche und Kontrollgänge nehmen Zäune und Uferschutz auf Baustellen in Berlin-Tempelhof-Schöneberg mit auf.
Meist dann, wenn die Baugenehmigung oder ein Fachgutachten sie fordert, etwa bei Vorhaben neben Schutzgebieten, an Gewässern oder auf Flächen mit geschützten Arten. In Berlin-Tempelhof-Schöneberg betrifft das häufig Bahnbrachen und Ufer am Teltowkanal.

Schicken Sie uns Genehmigung, Gutachten und Bauzeit. Wir planen die ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen für Ihr Vorhaben in Berlin-Tempelhof-Schöneberg.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Tempelhof-Schöneberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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