
Wer in Berlin-Steglitz-Zehlendorf baut, bekommt Material über wenige große Achsen. Die Autobahnen A 100, A 103 und A 115 sowie die Bundesstraße 1 führen in den Bezirk, danach geht es über Hauptstraßen und schließlich durch Wohngebiete bis zur Baustelle. Auf dem letzten Stück entscheidet sich, ob ein Lkw pünktlich entladen wird oder in der zweiten Reihe wartet.
Mit dem Logistik-Management planen wir diesen Weg vorab. Wir legen fest, welche Lieferung wann kommt, über welche Route sie fährt und wo sie entladen wird. Jeder Lieferant erhält ein Zeitfenster. So kommen Beton, Fertigteile und Ausbaumaterial dann an, wenn die Gewerke sie brauchen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Schloßstraße ist eine der großen Einkaufslagen der Stadt. Dort konkurrieren Baustellenfahrzeuge mit Lieferverkehr der Geschäfte, Bussen und vielen Fußgängern. Wer dort Material anliefert, braucht feste Zeiten außerhalb der Hauptgeschäftszeit und einen klar markierten Entladeplatz.
In Zehlendorf, Nikolassee oder Schlachtensee wohnen Menschen in Einfamilienhäusern an ruhigen Straßen. Rücksicht auf die Nachbarschaft heißt hier: keine wartenden Lkw vor den Einfahrten, keine Anlieferung zur Ruhezeit und Routen, die nicht durch jede Anliegerstraße führen.
Der Bezirk ist durch Bahnlinien und Gewässer gegliedert. Die S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S26 und S7 sowie die U-Bahn-Linien U3 und U9 kreuzen viele Straßen, der Teltowkanal zieht sich durch Lichterfelde und Steglitz. Brücken und Unterführungen begrenzen Höhe und Gewicht der Fahrzeuge, das muss die Routenplanung berücksichtigen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Bauabschnitte und Lieferketten und leiten daraus einen Ablauf ab. Das Konzept zeigt, wann welche Flächen belegt sind und wie viele Fahrzeuge pro Tag zu erwarten sind.
Lieferungen werden über ein Slot-Management gebucht. Jeder Lkw hat sein Zeitfenster und seinen Entladeplatz. In Lagen mit viel Kundenverkehr legen wir die Fenster auf die frühen Morgenstunden oder in ruhigere Zeiten.
Wir beschreiben für jeden Lieferanten die Anfahrt ab der Autobahnabfahrt, mit Hinweisen zu Brückenhöhen, Gewichtsgrenzen und Wendemöglichkeiten. Fahrer finden die Baustelle so ohne Suchfahrten durch Wohngebiete.
Halteverbotszonen, Sondernutzungen und Ruhezeiten klären wir mit den zuständigen Stellen. Anwohner und Gewerbetreibende informieren wir auf Wunsch über die Lieferzeiten.
Lkw stehen nicht unnötig in Wohnstraßen oder vor Geschäften.
Material kommt in der Reihenfolge, in der es verbaut wird.
Nachbarn und Gewerbe wissen, wann Lieferungen zu erwarten sind.
Wartezeiten und Leerlauf auf der Baustelle gehen zurück.
→ Wir planen eine genehmigte Ladezone und legen die Zeitfenster vor die Öffnungszeiten. Verspätete Fahrzeuge werden nachgesteuert statt in der Straße abgestellt.
→ Über das Slot-Management werden Lieferungen zeitlich verteilt. Wenn nötig, richten wir einen Wartepunkt außerhalb des Wohngebiets ein, von dem aus die Fahrzeuge abgerufen werden.
→ Die Routenbeschreibung nennt Durchfahrtshöhen und Ausweichstrecken. Lieferanten bekommen sie mit der Buchung des Zeitfensters.
→ Wir passen die Lieferplanung laufend an den Baufortschritt an und rufen Material erst dann ab, wenn Platz und Gewerk bereit sind.
Umbauten und Neubauten an der Schloßstraße, wo Anlieferung nur in engen Zeitfenstern möglich ist.
Betriebsgebäude im Gewerbegebiet am Teltowkanal mit vielen Fahrzeugen und laufendem Betrieb der Nachbarn.
Bauvorhaben auf dem Gelände der Freien Universität in Dahlem, wo Lehre und Forschung weiterlaufen.
Mehrfamilienhäuser und Nachverdichtung in Lichterfelde, Lankwitz oder Zehlendorf mit Anlieferung durch Wohnstraßen.

Wir klären Mengen, Gewerke, Bauzeit, Entladeplätze und die Verkehrslage rund um die Baustelle.
Aus diesen Daten entstehen Logistikkonzept, Routenbeschreibungen und ein Raster für die Zeitfenster.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir überwachen Ankunft und Entladung und steuern bei Verspätungen nach.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir Konzept und Zeitraster an, bis die letzte Lieferung entladen ist.
Liegt eine Baustelle in einer Seitenstraße nahe der Schloßstraße, dann reicht der Platz meist nur für ein Fahrzeug zur selben Zeit. In diesem Fall verteilen wir die Lieferungen über Zeitfenster, legen schwere Anlieferungen in die frühen Morgenstunden und halten die Zufahrt für Rettungs- und Lieferverkehr der Nachbarn frei.
Wird dagegen ein Gewerbebau im Gebiet um die Goerzallee errichtet, dann kommen viele Fahrzeuge über die Autobahn. Dort steuern wir vor allem die Taktung, damit sich Betonfahrzeuge und Lieferungen der umliegenden Betriebe nicht gegenseitig behindern.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Entladeplätze, Lager und Wendeflächen, die dort geplant werden, sind die Ziele, auf die wir die Lieferungen lenken. Umgekehrt zeigt die Lieferplanung, wie groß Lager und Ladezone sein müssen.
Vor Ort setzt das operative Personal die Planung um: Es nimmt Lieferungen an, weist Fahrzeuge ein und meldet Abweichungen. Wo eine Schranke oder Zugangskontrolle nötig ist, verbinden wir sie mit dem Zeitfenstersystem.
Lieferungen bekommen ein festes Zeitfenster, meist vor oder nach den Hauptgeschäftszeiten. Entladen wird an einer genehmigten Ladezone. So bleiben Gehwege, Busverkehr und die Zufahrten der Geschäfte nutzbar, während auf der Baustelle gearbeitet wird.

Erzählen Sie uns, was Sie in Berlin-Steglitz-Zehlendorf bauen. Wir entwickeln das Logistik-Management für Ihre Anlieferung.
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Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit