
Bevor in Jüterbog der erste Stein gesetzt wird, muss feststehen, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser ankommen und auf welchem Weg ein Sattelzug die Fläche erreicht. In der Kernstadt ist das eine Frage von Metern, auf früherem Garnisonsland eher eine Frage des Untergrunds. Beides verlangt einen Plan, der vor dem Spatenstich fertig ist.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Jüterbog und den Ortsteilen und setzen sie mit unserem Personal um: Lageplan, Containeranlage, Versorgung, Bauzaun und Verkehrssicherung. Dabei richten wir uns nach dem Ort, nicht nach einer Schablone, denn eine Gasse in der Altstadt stellt andere Fragen als ein Hallengrundstück am Stadtrand.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der historische Stadtkern ist eine Ellipse von etwa 870 mal 420 Metern. Die Stadtmauer wurde zwischen 1862 und 1876 weitgehend abgebrochen, drei Haupttore und drei Mauertürme sind geblieben. Wer dort baut, findet selten eine freie Lagerfläche neben dem Gebäude. Container, Gerüst und Materialplatz müssen deshalb oft in Seitenstraßen, auf Hofflächen oder außerhalb des Rings untergebracht werden.
Fast zwei Drittel der Stadtfläche beanspruchte bis 1989 die sowjetische Garnison. Auf früheren Lager-, Kasernen- und Flugplatzflächen steht vor jedem Bodeneingriff die Frage, ob der Untergrund auf Kampfmittel geprüft ist. Container, Zaunfundamente und Leitungsgräben setzen wir erst, wenn die Freigabe für genau diese Teilfläche vorliegt.
Jüterbog liegt in einer weiten Talmulde westlich der oberen Nuthe, die früher von Sumpf umgeben und nur über Dämme erreichbar war. Für Lagerflächen und Baustraßen klären wir deshalb früh, wie tragfähig der Boden ist und wohin Regenwasser abläuft, damit schwere Fahrzeuge nach nassen Tagen nicht einsinken.

Wir zeichnen auf, wo Bürocontainer, Aufenthalt, Sanitär, Lager und Kranstandort Platz finden. In der Altstadt prüfen wir dafür auch Flächen außerhalb des Grundstücks und die nötige Sondernutzung beim Straßenbaulastträger.
Größe und Zahl der Container richten sich nach Belegschaft und Bauzeit. Auf weitläufigen Flächen am Stadtrand planen wir eine zentrale Anlage, auf engen Grundstücken eher kompakte, gestapelte Lösungen.
Die Lage der Anschlüsse klären wir mit den Versorgern. Verteilung und Zähler führen wir so, dass alle Gewerke versorgt sind. Auf Konversionsflächen ohne Netz gehört auch die Frage nach einer Übergangslösung dazu.
Wir stellen den Bauzaun, richten Tore und Beschilderung ein und sichern Gehwege ab. An Bundesstraßen wie der B 101 stimmen wir die verkehrsrechtliche Anordnung frühzeitig mit der zuständigen Behörde ab.
Jedes Gewerk findet am ersten Tag Strom, Wasser, Aufenthalt und Lagerplatz vor.
Engstellen in der Kernstadt werden im Plan gelöst, nicht erst auf der Straße.
Auf Konversionsflächen wird nur dort gebaut, wo der Boden freigegeben ist.
Der Lageplan wächst mit den Bauphasen mit und bleibt für alle Beteiligten aktuell.
→ Wir trennen Lagerplatz und Einbauort: Material liegt auf einer Ausweichfläche außerhalb des Kerns und kommt in kleinen Mengen zur Baustelle.
→ Wir planen die Einrichtung in Abschnitten entlang der Freigaben und halten ungeprüfte Bereiche abgesperrt, bis sie freigegeben sind.
→ Baustraßen und Stellflächen bekommen eine tragfähige Befestigung, Lagerplätze legen wir auf den festeren Teil des Grundstücks.
→ Gerüstanker, Schutzverkleidungen und Abstände zu Fassaden stimmen wir vorab mit Bauherr und Denkmalpflege ab und halten sie im Plan fest.
In Jüterbog stehen 491 Gebäude unter Denkmalschutz. Bei solchen Häusern sind Gerüst, Lagerfläche und Schutz der Bausubstanz eng aufeinander abzustimmen.
Das voll erschlossene Gewerbegebiet an der B 101 bietet Platz für Hallen. Hier geht es um Containeranlage, Baustraße und Kranstellfläche in größerem Maßstab.
Auf Konversionsland richtet sich die Einrichtung nach Freigabeabschnitten. Weite Wege auf dem Gelände machen eine durchdachte Baustraße nötig.
In Kloster Zinna, Grüna oder Werder sind Grundstücke oft dörflich zugeschnitten. Zufahrt und Stellfläche für Container müssen hier vorab geklärt werden.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund an und klären, ob Kampfmittel- oder Denkmalfragen offen sind.
Container, Lager, Versorgung, Zaun und Fahrwege werden eingezeichnet und mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Unser Personal stellt Zaun und Container, schließt Strom und Wasser an und richtet Beschilderung und Wege ein.
Wechselt die Bauphase, verschieben wir Flächen, bauen zurück oder erweitern und halten den Plan auf dem neuesten Stand.
Liegt ein Bürgerhaus mitten in der Jüterboger Altstadt und soll es von Grund auf saniert werden, dann bleibt meist nur der Gehweg vor der Fassade als Arbeitsraum. Das Gerüst steht dort, Container und Materiallager wandern auf eine angemietete Fläche außerhalb des Rings. Die Sondernutzung des Straßenraums ist beantragt, bevor das Gerüst kommt.
Geht es dagegen um eine Halle auf einer früheren Garnisonsfläche am Stadtrand, dann ist Platz kein Thema, wohl aber der Untergrund. Die Einrichtung beginnt in dem Abschnitt, der zuerst freigegeben ist. Zaun, Container und Baustraße folgen Schritt für Schritt, sobald die nächsten Teilflächen geprüft sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lageplan ist nur so gut wie die Lieferungen, die er aufnehmen kann. Deshalb legen wir Ladezonen, Wendeflächen und Kranreichweiten gemeinsam mit dem Logistikkonzept fest, gerade wenn in Jüterbog Anlieferungen über enge Straßen kommen.
Tor, Zaun und Beleuchtung planen wir so, dass Wachpersonal und Zugangskontrolle später ohne Umbauten anschließen können. Rettungswege und Treffpunkte für den Rettungsdienst sind von Anfang an im Plan eingezeichnet.
Selten direkt am Haus. Meist suchen wir eine Ausweichfläche außerhalb des Stadtkerns oder auf einem Hof in der Nähe und bringen das Material in kleinen Mengen zur Baustelle. Für Gerüst und Absperrung im Straßenraum beantragen wir die Sondernutzung rechtzeitig.

Schicken Sie uns Lage, Bauzeit und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Lageplan und Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Jüterbog. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit