
Die Stadt Jüterbog umfasst mit ihren Ortsteilen gut 176 Quadratkilometer, auf denen rund 73 Menschen je Quadratkilometer leben. Viel Fläche, wenig Dichte: Für eine Baustelle am Stadtrand oder in einem Ortsteil heißt das, dass der Rettungswagen eine Strecke zurücklegen muss. Die Minuten bis dahin entscheiden, wie gut ein Unfall ausgeht.
Ein Betriebssanitäter überbrückt diese Zeit. Er versorgt Verletzte fachkundig und führt den Rettungsdienst auf dem kürzesten Weg zum Patienten. Außerdem sorgt er dafür, dass der Notruf die richtigen Angaben enthält. Für Vorhaben in Jüterbog stellen wir solche Sanitäter und bauen mit Ihnen die Notfallorganisation der Baustelle auf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Anfang steht die Größe der Belegschaft. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter Pflicht, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Diese Zahl erreichen in Jüterbog vor allem Gewerbe- und Hallenbauten oder die Bebauung großer Konversionsflächen, auf denen viele Gewerke parallel arbeiten.
Dann zählt die Art der Arbeit. An den Kirchen und am gotischen Rathaus wird hoch am Gerüst gearbeitet, oft an Dächern und Türmen. In Altbauten fallen Staub, alte Dielen und unsichere Decken ins Gewicht. Auf früherem Militärgelände kommen Erdarbeiten mit schwerem Gerät hinzu, die erst nach Kampfmittelfreigabe beginnen.
Schließlich die Wege. Weite Flächen, Ortsteile wie Markendorf oder Neuhof und Baufelder, die nur über eine Zufahrt zu erreichen sind, verlängern die Zeit, bis Hilfe am Patienten ist. Wohin ein Verletzter gebracht wird, entscheidet der Rettungsdienst. Wir sorgen dafür, dass er die Baustelle findet und nicht am Tor warten muss.

Der Sanitäter stillt Blutungen, stellt Brüche ruhig, erkennt Kreislauf- und Hitzeprobleme und betreut den Verletzten, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Er gibt den Notruf mit klaren Angaben ab oder unterstützt dabei und schickt einen Lotsen zum vereinbarten Treffpunkt an der Straße.
Wir legen Meldewege, Treffpunkte und Rettungswege fest und hängen sie gut sichtbar aus. Bei Arbeiten in großer Höhe planen wir die Rettung vorab mit der Bauleitung.
Jede Versorgung wird festgehalten. Neue Beschäftigte erfahren, wo es Hilfe gibt. Mit der Belegschaft üben wir den Ablauf eines Notfalls.
Verletzte bekommen sofort fachkundige Hilfe, auch wenn der Rettungswagen noch unterwegs ist.
Der Rettungsdienst gelangt ohne Suchen auf die Baustelle.
Sie können Ihre Pflichten aus dem Arbeitsschutz belegen.
Wer weiß, wie ein Notfall abläuft, handelt im Ernstfall ruhiger.
→ Wir melden einen festen Treffpunkt mit Koordinaten. Dort wartet ein Lotse und führt das Fahrzeug über das Gelände.
→ Für Arbeiten in großer Höhe klären wir vorher mit Bauleitung und Feuerwehr, wie eine Rettung abläuft und was dafür bereitstehen muss.
→ Er ist per Funk erreichbar, hat einen zentralen Standort und kennt die Arbeitsbereiche des Tages, damit er ohne Umwege hinkommt.
→ Jede Versorgung wird schriftlich erfasst und die Unfallanzeige vorbereitet, damit keine Frist verstreicht.
Viele Gewerke gleichzeitig, schwere Lasten und Arbeiten in der Höhe machen den Sanitätsdienst ab 100 Versicherten zur Pflicht.
Restaurierungen an Dächern und Türmen bedeuten Höhenarbeit am Gerüst. Hier ist eine vorab geplante Rettung besonders wichtig.
Erdbau mit großen Maschinen auf weitem Gelände verlängert die Wege für Retter. Ein Sanitäter vor Ort überbrückt diese Zeit.
Arbeiten nahe den Gleisen am Bahnhof Jüterbog laufen oft in engen Sperrpausen und unter Zeitdruck, was das Unfallrisiko erhöht.

Wir sehen uns Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilung an und klären, ob ein Sanitäter Pflicht oder sinnvoll ist.
Treffpunkt, Meldewege, Rettungswege und Sanitätsbereich werden mit Bauleitung und Sicherheitsfachkraft abgestimmt.
Der Sanitäter beginnt seinen Dienst, lernt die Baustelle kennen und weist neue Beschäftigte ein.
Übungen zeigen, ob der Ablauf sitzt. Mit jeder neuen Bauphase passen wir den Notfallplan an.
Arbeiten auf einer großen Gewerbebaustelle in Jüterbog mehr als 100 Beschäftigte zur selben Zeit, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Er hat seinen Platz zentral auf dem Gelände, ist über Funk erreichbar und kennt die Treffpunkte für den Rettungsdienst.
Verletzt sich dort ein Monteur beim Aufstellen von Stahlträgern, dann ist der Sanitäter in kurzer Zeit bei ihm und übernimmt die Versorgung. Gleichzeitig geht der Notruf mit dem vereinbarten Treffpunkt hinaus. Ein Posten öffnet das Tor und lotst den Rettungswagen über die freigehaltene Fahrspur direkt zum Unfallort.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege und Treffpunkte gehören in den Lageplan der Baustelleneinrichtung. Wir achten darauf, dass Lagerflächen und Lieferungen sie nicht zustellen, auch wenn sich die Bauphasen ändern.
Das Personal am Tor kennt den Notfallablauf. Es hält Lieferverkehr zurück, öffnet die Zufahrt und weist den Rettungsdienst ein. So greifen Sanitätsdienst, Sicherheit und Logistik auf Baustellen in Jüterbog ineinander.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn auf der Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Bei kleineren Vorhaben kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten in großer Höhe oder auf weiten Flächen mit langen Wegen für den Rettungsdienst.

Teilen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und geplante Arbeiten mit. Wir prüfen den Bedarf und schlagen Ihnen einen passenden Sanitätsdienst vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Jüterbog. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit