
Wer in Michendorf baut, hat selten eine freie Fläche neben dem Rohbau. Die Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark besteht aus sechs Ortsteilen, die in ein ausgedehntes Waldgebiet eingebettet sind. Rund 43 Prozent der Gemeindefläche sind Wald, überwiegend Kiefer. Grundstücke grenzen deshalb oft direkt an Baumbestand. Jeder Quadratmeter für Container, Lager und Stellplätze muss vorher eingeteilt werden.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt und nicht umgekehrt. Das umfasst den Einrichtungsplan, die Lage von Unterkünften und Sanitärcontainern, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung. Die Planung beginnt mit einem Blick auf Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft, denn diese drei Punkte entscheiden in Michendorf mehr als die Größe des Bauvorhabens.
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Einsatzbereit
Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. Das Gemeindegebiet gehört zu den Mittelbrandenburgischen Platten und Niederungen: Grundmoränenplatten, Endmoränen wie die Saarmunder Endmoräne, Sander- und Talsandflächen sowie tiefer liegende Niederungen. Für Stellflächen von Kran, Silo oder Betonpumpe heißt das, die Tragfähigkeit vor Ort zu klären und Fahrwege bei Bedarf mit Schotter oder Platten aufzubauen.
Viele Wohngebiete sind über Bebauungspläne entstanden, etwa in Wilhelmshorst Nord-West und Süd, in Michendorf-Nord und -West oder in Bergheide-Süd in Wildenbruch. Die Straßen dort sind auf Anlieger ausgelegt. Eine Einrichtung, die Lastwagen auf dem Grundstück wenden lässt oder einen Haltebereich an der Straße absperrt, muss deshalb früh mit der Gemeinde abgestimmt werden.
Im Ortszentrum stellt sich die Lage anders dar. Das Sanierungsgebiet an der Potsdamer Straße reicht vom Bahnhof Michendorf bis zur Straße An der Kirche. Hier liegen Geschäfte, Bushaltestellen und Fußwege dicht beieinander. Eine Baustelleneinrichtung muss hier mit wenig Fläche auskommen, ohne den Weg zum Bahnhof zu versperren.

Wir zeichnen auf, wo Container, Materiallager, Abfallbehälter und Stellflächen liegen. Auf Waldgrundstücken in Wilhelmshorst oder Wildenbruch berücksichtigt der Plan Wurzelbereiche und Abstände zu Bäumen, im Zentrum von Michendorf die Gehwege und Haltestellen.
Unterkünfte, Büro- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo der Boden trägt und die Anlieferung per Lkw möglich ist. Bei kleinen Baufeldern prüfen wir gestapelte Lösungen oder eine Aufstellung auf einer angrenzenden, abgestimmten Fläche.
Wir klären mit Netzbetreiber und Wasserverband die Anschlusspunkte, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass Fahrwege frei bleiben. In Ortsteilen mit langen Zuleitungen planen wir die Lage der Verteiler entsprechend.
Der Zaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Raum für Ein- und Ausfahrt. An Straßen mit Schulweg, etwa nahe der Grundschulen in Michendorf und Wildenbruch, sehen wir Schutzwege für Fußgänger und eine deutliche Beschilderung vor.
Ein Einrichtungsplan, der auf Boden, Bäume und Zufahrt des konkreten Grundstücks eingeht.
Container, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun aus einer Planung statt aus vielen Einzelaufträgen.
Frühe Abstimmung mit Gemeinde und Behörden, damit Sondernutzungen rechtzeitig beantragt sind.
Eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt und allen Gewerken bekannt ist.
→ Wir sehen für Kran- und Pumpenstandorte Lastverteilplatten oder einen verdichteten Unterbau vor und stimmen die Lage mit der Tragwerksplanung ab.
→ Lagerflächen und Container rücken aus dem Wurzelbereich heraus, Stamm- und Wurzelschutz werden im Einrichtungsplan eingezeichnet, bevor die erste Maschine kommt.
→ Wir planen Ausweichstellen, ein Einbahn-Regime für die Anlieferung oder eine Wendemöglichkeit auf dem Grundstück, je nachdem, was die Straßenverkehrsbehörde zulässt.
→ Die Einrichtung wird schlank gehalten: Container über Eck, Lager auf das Nötigste begrenzt, Material kommt in kleineren Mengen nach. So bleibt der Weg zwischen Bahnhof und Kirche passierbar.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Gebieten wie Wilhelmshorst Nord-Ost oder Bergheide-Süd brauchen kompakte Einrichtungen mit Baumschutz und wenig Platz an der Straße.
Erweiterungen wie an der Grundschule Michendorf mit Hort, Sporthalle und Modulbau verlangen getrennte Wege für Schulbetrieb und Baustelle.
Für Bauten im Gewerbegebiet Potsdamer Straße, im Gewerbepark an der Feldstraße oder am Nahversorgungsstandort Luckenwalder Straße planen wir Lager- und Rangierflächen.
Die Umgestaltung im Sanierungsgebiet an der Potsdamer Straße steht für Vorhaben, bei denen die Einrichtung im laufenden Ortsleben Platz finden muss.

Wir sehen uns Zufahrt, Bäume, Untergrund und Nachbarbebauung an und klären, welche Flächen tatsächlich zur Verfügung stehen.
Container, Lager, Kran, Ver- und Entsorgung werden eingezeichnet. Varianten stimmen wir mit Bauleitung und Planung ab.
Sondernutzung, verkehrsrechtliche Anordnung und Auflagen zum Baumschutz bereiten wir so vor, dass sie rechtzeitig vorliegen.
Die Einrichtung wird aufgebaut und mit dem Baufortschritt verändert, etwa wenn der Rohbau fertig ist und Lagerflächen frei werden.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus auf einem Waldgrundstück in einem Wohngebiet von Michendorf, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo Lkw halten können. Ist die Anliegerstraße schmal, verlegen wir die Ladezone auf das Grundstück und legen dort eine befestigte Fläche an, die später als Zufahrt oder Stellplatz weiter genutzt werden kann.
Stehen am Rand alte Kiefern, dann schützen wir sie mit Zaun und Stammschutz und halten die Container außerhalb ihres Kronenbereichs. Wenn der Kran auf Talsand steht, werden Lastverteilplatten unter die Stützen gelegt. So entsteht eine Einrichtung, die das Grundstück schont und dem Bauablauf genug Raum gibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Ladezonen und Lagerflächen bestimmen, wie viele Lieferungen am Tag angenommen werden können. Deshalb planen wir sie gemeinsam mit dem Logistik-Management und den Zeitfenstern für die Anlieferung.
Auch Bewachung, Sanitätsdienst und ökologische Auflagen hängen an der Einrichtung. Der Bauzaun bestimmt den Zugang, der Containerplatz den Sammelpunkt, der Abstand zu Bäumen und Gewässern die Auflagen der Naturschutzbehörde. Wer das in Michendorf von Anfang an zusammen plant, muss später weniger umbauen.
Das hängt vom Grundstück ab. Für Container, Lager und Abfall reichen oft wenige Dutzend Quadratmeter, wenn die Anlieferung gut getaktet ist. Entscheidend ist eher, ob ein Lkw auf dem Grundstück halten kann oder ob dafür eine Fläche an der Straße abgesperrt werden muss.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Michendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit