
Mittenwalde ist von Wasser geprägt. Die staugeregelte Notte durchzieht die Stadt, der Galluner Kanal verbindet sie mit dem Motzener See, der Zülowkanal mündet bei Ragow. Im Süden liegen die Töpchiner Seen, im Osten das Sutschketal. Wo so viel Wasser, Moor und Wald zusammenkommen, enthalten Baugenehmigungen häufig Auflagen zum Schutz von Natur und Arten.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle in Mittenwalde umgesetzt und belegt werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bäume, Böden und Gewässer und dokumentieren jede Maßnahme. So bleibt der Bau im Zeitplan und die Behörde erhält die nötigen Nachweise.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Töpchiner Seen umfasst rund 375 Hektar. Es schützt kalkreiche Niedermoore, dazu Sandtrockenrasen sowie Kiefern- und Erlenwälder. Südlich von Töpchin grenzen weitere Schutzgebiete an, darunter der Große und Kleine Möggelinsee. Bauvorhaben in diesem Raum, auch an Wegen und Leitungen, berühren schnell die Belange dieser Flächen.
Zwischen Schenkendorf-Krummensee und Bestensee liegt das Sutschketal mit etwa 63 Hektar Feuchtwiesen und Moorflächen. Das Landschaftsschutzgebiet Notte-Niederung reicht mit seinen Rieselfeldern über mehr als 620 Hektar, der Ortsteil Motzen liegt darin. Hier gelten für Eingriffe in Boden, Gehölze und Gewässer besondere Regeln.
Auch der Wasserhaushalt verdient Aufmerksamkeit. Die Notte wurde einst auch zur Entwässerung ausgebaut. Bei Starkregen kann das Grundwasser steigen. Wasserhaltungen, Baugruben und Lagerflächen nahe den Gräben und Kanälen müssen so geplant werden, dass weder Schadstoffe noch Schlamm ins Gewässer gelangen.

Wir prüfen vor Baubeginn, welche Auflagen gelten, weisen Beschäftigte ein und kontrollieren während der Bauzeit Schutzbereiche, Baufeldgrenzen und Gehölzschutz. Abweichungen melden wir umgehend.
Wo Schutzzäune gefordert sind, kontrollieren wir sie regelmäßig, sammeln Tiere aus den Fangeimern, setzen sie auf die richtige Seite um und führen Buch über jeden Fund.
Wir achten auf Abstände zu Ufern, auf dichte Lagerung von Kraftstoffen und auf den Schutz des Oberbodens. Bodenaushub wird getrennt gelagert und wieder eingebaut, wo es vorgesehen ist.
Alle Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir mit Datum und Foto fest. Die Berichte gehen an Bauleitung und Genehmigungsbehörde.
Naturschutzauflagen werden eingehalten und nachweisbar dokumentiert.
Baustopps wegen versäumter Auflagen werden vermieden.
Eingewiesene Beschäftigte wissen, wo Schutzbereiche beginnen.
Die Abstimmung mit der Behörde läuft über einen festen Ansprechpartner.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und während der Wanderzeit täglich kontrolliert. Tiere werden geborgen und umgesetzt, der Bau läuft weiter.
→ Wir markieren die Grenzen klar, kontrollieren sie regelmäßig und weisen Fahrer ein. Schäden werden dokumentiert und gemeldet.
→ Wir sorgen für Stammschutz und Abstand, halten Wurzelbereiche frei und prüfen den Zustand der Bäume während der Bauzeit.
→ Wir überwachen Absetzbecken und Einleitstellen und schlagen der Bauleitung Maßnahmen vor, bevor Grenzwerte überschritten werden.
Am Motzener See, an Notte und Galluner Kanal oder am Zülowkanal betreffen Arbeiten oft Ufer, Röhricht und Gewässerqualität.
Rund um die Töpchiner Seen und das Sutschketal verlangen Genehmigungen häufig Kontrollen für Moor, Gehölze und Arten.
Trassen durch Felder, Wald und Niederungen queren Gräben und Lebensräume. Baufeldgrenzen und Wanderzeiten sind zu beachten.
Neue Hallen auf bisher offenen Flächen bringen Eingriffe in Boden und Gehölze mit sich, die ausgeglichen und begleitet werden.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten, prüfen die Schutzgebiete im Umfeld und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Baufeldgrenzen, Zäune und Gehölzschutz werden vor Baubeginn gesetzt und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir Zäune, Grenzen, Gewässer und Böden nach festem Rhythmus.
Wir dokumentieren alle Kontrollen und Funde und übergeben die Berichte an Bauleitung und Behörde.
Verläuft eine Leitungstrasse in Mittenwalde am Rand eines Feuchtgebiets oder quert sie einen Graben, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Bauzeiten, Gehölzen und Gewässern. Wir lesen diese Auflagen vor Baubeginn aus, übertragen sie in einen Kontrollplan und weisen alle Kolonnen ein.
Wenn die Arbeiten in die Wanderzeit der Amphibien fallen, dann wird vor dem Baufeld ein Schutzzaun gestellt. Wir kontrollieren ihn in dieser Zeit täglich, bergen Tiere und halten jeden Fund fest. Gleichzeitig prüfen wir, ob Baufahrzeuge die markierten Grenzen einhalten und kein Aushub in den Graben gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzbereiche, Zäune und Lagerverbote stehen im Einrichtungsplan. So wissen Logistik, Lieferanten und Gewerke von Beginn an, wo nicht gelagert und nicht gefahren werden darf.
Unser Personal ist auch in der Logistik eingesetzt und erkennt Probleme dort, wo sie entstehen: bei der Entsorgung, beim Tanken oder beim Abstellen von Material. Umweltschutz wird so Teil des täglichen Ablaufs.
Im Stadtgebiet liegen unter anderem das Naturschutzgebiet Töpchiner Seen, das Sutschketal und das Landschaftsschutzgebiet Notte-Niederung. Welche Auflagen für Ihr Vorhaben gelten, ergibt sich aus der Genehmigung. Wir setzen sie auf der Baustelle um.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mittenwalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit