
Mittenwalde ist flächenmäßig groß und baulich sehr verschieden. Auf gut 99 Quadratkilometern liegen eine mittelalterliche Altstadt an der Notte, zwei Gewerbegebiete am Stadtrand und acht Ortsteile zwischen Feldern, Wald und Seen. Wo eine Baustelle eingerichtet wird, bestimmt deshalb fast alles: wie viel Platz es gibt, wie der Lkw hereinkommt und worauf Container und Kran stehen.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Mittenwalde von der ersten Skizze bis zum Aufbau. Dazu gehören Zufahrten, Lagerflächen, Container, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung. Ziel ist eine Baustelle, die am ersten Arbeitstag funktioniert und bei jedem Bauabschnitt mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im historischen Kern stehen Pulverturm und Berliner Tor als Reste der Stadtbefestigung, dazu die gotische St.-Moritz-Kirche mit ihrem 67 Meter hohen Turm. Zwischen diesen Baudenkmälern ist der Raum knapp. Container, Gerüste und Materiallager müssen so stehen, dass sie weder Denkmäler berühren noch Wohnstraßen blockieren. Oft gehört ein Ausweichlager außerhalb des Kerns zur Planung.
Ganz anders die Gewerbegebiete östlich Richtung Schenkendorf und südwestlich Richtung Telz. Dort ist Fläche vorhanden, doch große Hallenbauten brauchen viel davon: Montageflächen für Stahl und Fertigteile, Kranstellplätze, Wendekreise für Sattelzüge und getrennte Wege für Fußgänger. Wer diese Flächen früh aufteilt, vermeidet ständiges Umsetzen von Material.
Hinzu kommt der Untergrund. Die Notte ist staugeregelt. In ihrer Niederung liegen Rieselfelder, im Sutschketal Feuchtwiesen und Moorflächen. Bei Starkregen kann das Grundwasser steigen. Telz dagegen liegt auf einer Talsandinsel. Für Kranfundamente, Baustraßen und Lagerplätze klären wir deshalb mit dem Bodengutachten, wo befestigt, verdichtet oder abgedeckt werden muss.

Wir zeichnen Lager, Montageflächen, Kranstandorte, Container und Wege in einen Plan, der zum Bauablauf passt. In der Altstadt von Mittenwalde rechnen wir dabei mit jedem Meter, im Gewerbegebiet mit Wendeflächen und Puffern.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so auf, dass sie erreichbar sind, ohne den Lieferverkehr zu kreuzen. Anzahl und Ausstattung richten sich nach der Belegschaft und den Bauphasen.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit den Versorgern ab, führen Leitungen außerhalb der Fahrwege. Die Verteiler setzen wir so, dass alle Gewerke versorgt sind. Bei Ortsteilbaustellen fern vom Netz klären wir die Versorgung frühzeitig.
Bauzaun, Einfahrtstore und Beschilderung grenzen die Baustelle ab. An der B 246 oder der L 30 planen wir die Verkehrssicherung so, dass der Durchgangsverkehr weiterläuft.
Material muss nicht mehrfach bewegt werden, weil es dort liegt, wo es gebraucht wird.
Container, Strom und Wasser stehen zum Baubeginn bereit.
Denkmäler, Nachbarn und Böden werden von Anfang an berücksichtigt.
Jeder Bauabschnitt hat eine passende Einrichtung statt einer Notlösung.
→ Wir verteilen die Einrichtung auf eine kleine Fläche am Objekt und ein Zwischenlager am Stadtrand. Von dort wird in kleinen Mengen nachgeliefert.
→ Baustraßen und Stellflächen werden nach dem Bodengutachten befestigt. Lagerflächen legen wir dorthin, wo der Untergrund trägt und kein Wasser steht.
→ Der Einrichtungsplan enthält Stufen je Bauabschnitt. Container, Zaun und Lager werden zu festen Zeitpunkten umgesetzt, nicht erst, wenn es eng wird.
→ Wir prüfen Zufahrten, Brückenlasten und Wendemöglichkeiten vorab und planen für jede Fläche eine eigene, einfache Einrichtung.
Lager-, Produktions- und Logistikhallen östlich und südwestlich der Kernstadt brauchen große Montageflächen und klare Wege für Sattelzüge.
Arbeiten nahe Pulverturm, Berliner Tor und St.-Moritz-Kirche verlangen eine kleinteilige Einrichtung auf engem Raum.
In Ragow, Gallun, Telz oder Motzen entstehen Wohnhäuser, deren Baustellen oft an Dorfstraßen mit wenig Fläche liegen.
Vorhaben an Notte, Galluner Kanal oder Zülowkanal erfordern eine Einrichtung, die auf feuchte Böden und Uferbereiche Rücksicht nimmt.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Boden an und sammeln Vorgaben aus Genehmigung und Gutachten.
Flächen, Container, Kran, Versorgung und Zaun kommen in einen Einrichtungsplan, abgestimmt auf die Bauphasen.
Wir koordinieren Aufstellung, Anschlüsse und Beschilderung, bis die Baustelle arbeitsbereit ist.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir die Einrichtung und setzen um, was der Fortschritt verlangt.
Liegt eine Baustelle für eine Lagerhalle in einem der Gewerbegebiete von Mittenwalde, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo Stahl, Wandelemente und Dachpaneele abgeladen und vormontiert werden. Wir teilen das Grundstück in Montage-, Lager- und Verkehrsflächen und legen Kranstellplätze so, dass sie alle Achsen der Halle erreichen.
Wenn der Boden im Randbereich feucht ist, dann bekommen Baustraße und Kranstand eine Tragschicht, während Container und Parkplätze auf den festen Teil rücken. Mit jedem fertigen Hallenabschnitt verschieben wir Lager und Zaun, damit Außenanlagen und Rampen pünktlich beginnen können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Lieferungen ankommen, wo Abfall gesammelt wird und wo Zugang kontrolliert wird. Deshalb planen wir sie zusammen mit Anlieferung, Entsorgung und Sicherheit, nicht getrennt davon.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und geben ihn an alle Gewerke weiter. So bleibt die Baustelle in Mittenwalde auch in späten Bauphasen übersichtlich.
Wir halten die Fläche am Objekt so klein wie möglich und nutzen ein Zwischenlager außerhalb des Kerns. Container und Gerüste stellen wir mit Abstand zu Pulverturm, Berliner Tor und Kirche auf, Lieferungen kommen in kleinen Mengen nach Plan.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mittenwalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit