
Die Kernstadt von Nauen liegt am nördlichen Rand der Nauener Platte, einer eiszeitlichen Grundmoräne von bis zu 15 Metern Dicke. Gleich dahinter beginnt das Havelländische Luch mit seinen Torfböden. Für eine Baustelleneinrichtung bedeutet das: Zwei Grundstücke, die nur wenige Kilometer auseinanderliegen, verlangen völlig unterschiedliche Stellflächen, Fahrwege und Lagerplätze.
Wir planen die Einrichtung vom Untergrund her. Dazu gehören der Einrichtungsplan, Unterkunfts- und Sanitärcontainer, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Tore und Beschilderung. Ob das Baufeld im mittelalterlichen Stadtkern, in einem Gewerbegebiet an der Umgehungsstraße oder in einem der vierzehn Ortsteile liegt, entscheidet über Größe und Zuschnitt jeder Fläche.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden ist der erste Planungspunkt. Auf der Moränenplatte tragen Lehmböden schwere Stützlasten meist gut. Im Luch dagegen herrschen Niedermoorböden vor, die seit dem 18. Jahrhundert über Gräben und Kanäle entwässert werden. Stellflächen für Kran, Silo oder Betonpumpe brauchen dort oft einen eigenen Unterbau oder lastverteilende Platten.
Der historische Stadtkern bietet kaum freie Flächen. Die Altstadt wurde über Jahrzehnte saniert, viele Gassen wie Wallgasse, Mauerstraße oder Mittelstraße sind schmal. Eine Erhaltungssatzung und eine Gestaltungssatzung gelten weiter. Container, Lager und Kranstandort müssen dort in den Straßenraum passen, ohne Fassaden und Pflaster zu beschädigen.
Die Ortsteile sind meist langgezogene Straßendörfer mit Gehöften und Klinkerbauten. Zufahrten führen über Dorfstraßen, die für Landmaschinen ausgelegt sind, aber kaum Platz zum Abstellen bieten. Hier verschiebt sich die Einrichtung oft auf das Grundstück selbst, mit einer befestigten Einfahrt und einer Wendefläche für Lkw.

Der Plan legt fest, wo Container, Materiallager, Abfallbehälter und Kranstandort liegen. Steht das Grundstück am Übergang zur Niederung, wird die Tragfähigkeit vorab geklärt und der Plan darauf abgestimmt, statt später Stellflächen nachzubessern.
Unterkunfts-, Büro- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo Lkw sie absetzen können. In engen Altstadtlagen von Nauen prüfen wir gestapelte Varianten oder eine abgestimmte Fläche in der Nähe des Baufelds.
Wir klären Anschlusspunkte mit Netzbetreiber und Wasserversorger, legen Verteiler fest und führen Leitungen abseits der Fahrwege. In entlegenen Ortsteilen mit langen Zuleitungen wird die Lage der Verteiler früh festgelegt.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Raum für Ein- und Ausfahrt. An Straßen mit Schulweg oder Fußverkehr im Stadtkern sehen wir abgegrenzte Gehwege und gut lesbare Hinweisschilder vor.
Eine Einrichtung, die auf den tatsächlichen Untergrund des Grundstücks eingeht, ob Lehmplatte oder Niederung.
Container, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun aus einer Planung statt aus vielen Einzelaufträgen.
Rechtzeitige Abstimmung mit Stadt und Behörden, damit Sondernutzungen vor Baubeginn vorliegen.
Eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt und allen Gewerken bekannt ist.
→ Wir sehen Lastverteilplatten oder einen verdichteten Schotterunterbau vor und stimmen den Kranstandort mit Baugrundgutachten und Tragwerksplanung ab.
→ Die Einrichtung bleibt schlank: Container über Eck, Lager auf das Nötigste begrenzt, Nachschub in kleinen Mengen. Eine Sondernutzung des Straßenraums wird frühzeitig bei der Stadt beantragt.
→ Wir planen eine Wendefläche auf dem Grundstück, eine Ausweichstelle oder eine Einbahnregel für Lieferungen, je nachdem, was die Straßenverkehrsbehörde zulässt.
→ Auch auf weiten Flächen zeichnen wir feste Lagerzonen, Fahrgassen und Containerplätze ein, damit Wege kurz bleiben und Material nicht mehrfach umgesetzt wird.
Bebauungspläne wie das Quartier Ziegelstraße oder An der alten Ziegelei stehen für Wohnungsbau, bei dem Einrichtung und Nachbarschaft auf engem Raum zusammenpassen müssen.
In Gebieten wie Nauen Ost, Nauen Nord oder am Schwanebecker Weg geht es um große Flächen, feste Fahrgassen und tragfähige Stellplätze für Kran und Montagegerät.
Sanierungen und Ersatzbauten im mittelalterlichen Kern verlangen eine Einrichtung, die mit wenig Straßenraum und den Vorgaben der Erhaltungssatzung auskommt.
Baugebiete wie Quermathen in Groß Behnitz oder Markee Nord liegen an Dorfstraßen, auf denen Container und Material oft nur über das eigene Grundstück Platz finden.

Wir sehen uns Zufahrt, Nachbarbebauung, Untergrund und vorhandene Anschlüsse an und klären, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind.
Container, Lager, Kran, Fahrwege, Baustrom und Bauzaun werden in einem Plan zusammengeführt und mit Bauleitung und Tragwerksplanung abgestimmt.
Sondernutzungen, verkehrsrechtliche Anordnungen sowie Strom- und Wasseranschlüsse beantragen wir so früh, dass sie zum Baubeginn vorliegen.
Wir richten die Baustelle ein, übergeben die Baustellenordnung und passen die Flächen an, wenn sich der Bauablauf in späteren Phasen ändert.
Liegt eine Baustelle für ein Wohnhaus am Rand der Kernstadt, wo die Platte zum Luch hin abfällt, dann klären wir zuerst die Tragfähigkeit der geplanten Kranstellfläche. Zeigt das Baugrundgutachten weichen Boden, legen wir Fahrweg und Stellfläche mit Schotter und Platten an, bevor die erste schwere Maschine kommt.
Ist das Grundstück zudem nur über eine schmale Wohnstraße erreichbar, dann verlegen wir die Ladezone auf das Baufeld und richten eine Wendemöglichkeit ein. Container stehen dort, wo sie den späteren Garten nicht verdichten. So bleibt die Straße für Anlieger frei. Die Einrichtung lässt sich nach Bauende ohne großen Rückbau räumen.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ladezonen, Lagerflächen und Kranstandort entscheiden darüber, wie viele Lieferungen eine Baustelle am Tag aufnehmen kann. Deshalb stimmen wir die Baustelleneinrichtung mit dem Logistik-Management und den Zeitfenstern der Anlieferung ab.
Bauzaun und Tore bestimmen den Zugang für die Bewachung, der Containerplatz den Sammelpunkt für den Sanitätsdienst. Grenzt ein Baufeld in Nauen an Gräben oder Feuchtflächen, fließen die Auflagen für Gewässer und Boden direkt in den Einrichtungsplan ein.
Weil die Stadt genau am Übergang zwischen der lehmigen Nauener Platte und dem torfigen Havelländischen Luch liegt. Was auf der Platte ohne Unterbau trägt, kann in der Niederung einsinken. Wir klären die Tragfähigkeit deshalb vor der Planung von Kran- und Lagerflächen.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir prüfen Zufahrt, Untergrund und Flächen und schlagen Ihnen eine passende Einrichtung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nauen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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