
Wer in Schönwalde-Glien eine Baustelle einrichtet, steht oft auf sehr unterschiedlichem Grund. Der größere Teil des Gemeindegebiets liegt im wasserreichen Havelländischen Luch, das früher auch Gliener Luch hieß. Am Südwestrand des Ländchens Glien dagegen tragen Geschiebemergel und an manchen Stellen Binnendünen aus Sand. Zwischen diesen Böden entscheidet sich, wo Container stehen können und wo eine Fahrstraße erst befestigt werden muss.
Wir planen die Baustelleneinrichtung von der Flächenaufteilung bis zum ersten Arbeitstag: Unterkünfte, Lagerplätze, Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Zufahrt. Grundlage ist das Grundstück selbst, also seine Tragfähigkeit, seine Nachbarn und der Weg, auf dem Fahrzeuge hineinkommen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der frühere Flugplatz im Osten der Gemeinde liegt im Teufelsbruch. Das Gelände wurde erst durch umfangreiche Entwässerung nutzbar, heute befindet sich dort ein Gewerbegebiet. Für Hallen und Betriebsbauten auf diesen etwa 170 Hektar bedeutet das: Feuchte Teilflächen, alte Betonflächen und frühere Gebäudestandorte liegen dicht beieinander. Eine Erkundung der Tragfähigkeit gehört deshalb vor den Lageplan der Einrichtung.
In Schönwalde-Siedlung entstand die Bebauung ab den 1930er Jahren auf Parzellen eines ehemaligen Gutswaldes. Viele Grundstücke liegen noch heute zwischen Bäumen, darunter alte Eichen. Kranstandort, Materiallager und Container müssen dort so platziert werden, dass Wurzelbereiche geschont werden und die schmalen Anliegerstraßen frei bleiben.
In Dörfern wie Wansdorf, Pausin oder Grünefeld stehen barocke Kirchen, Gutshäuser und weitere Baudenkmale. Bei Sanierungen in dieser Umgebung ist der Platz für Einrichtungsflächen knapp. Erschütterungsarme Aufstellung und eine Lagerung abseits der geschützten Bauteile gehören hier zur Planung der Baustelleneinrichtung.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan mit Containern, Lagerzonen, Kranbereich, Entsorgungsplatz und Fußwegen. Wo Luchboden oder entwässerte Bruchflächen anstehen, sehen wir lastverteilende Matten, Schotterpolster oder eine Baustraße vor.
Unterkünfte, Baubüro und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo der Untergrund trägt und die Zufahrt für das Absetzfahrzeug frei ist. Auf engen Waldgrundstücken planen wir gestapelte Einheiten oder eine Aufstellung an der Grundstücksgrenze.
Wir stimmen Anschlüsse mit den Versorgern ab, planen die Verteilung bis zu den Gewerken und legen Leitungswege so, dass sie Fahrspuren nicht kreuzen. Auf großen Gewerbeflächen gehört dazu auch die Frage, wie weit der nächste Anschlusspunkt entfernt liegt.
Wir setzen Bauzaun und Tore, beschildern die Zufahrt und sichern Gehwege ab. In Schönwalde-Siedlung, wo Anwohner und Radverkehr dicht an der Baustelle vorbeiführen, hat die Absperrung zum öffentlichen Raum besonderes Gewicht.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt die Bodenverhältnisse in Schönwalde-Glien, bevor das erste Fahrzeug auf der Fläche steht.
Container, Strom, Wasser und Zaun sind zum Baubeginn aufeinander abgestimmt und nicht nacheinander improvisiert.
Bäume, Nachbargrundstücke und Denkmale werden in der Flächenaufteilung mitgedacht.
Änderungen im Bauablauf lassen sich im Plan nachführen, sodass die Einrichtung mit der Baustelle mitwächst.
→ Wir planen befestigte Fahrwege und Stellflächen von Beginn an ein, legen Lagerplätze auf die tragfähigen Teile des Grundstücks und halten die Wasserableitung offen.
→ Wir markieren Schutzbereiche um Stämme und Wurzeln, setzen Container außerhalb dieser Zonen und führen Fahrwege so, dass kein schweres Gerät über Wurzelteller rollt.
→ Wir teilen die Einrichtung in Zonen und stellen Verteiler direkt an den Arbeitsbereichen auf. Dazu kommt eine interne Ringstraße mit Wendemöglichkeit für Sattelzüge.
→ Wir prüfen Nebenflächen nach Zustimmung der Eigentümer, verlagern Großteile in Abrufe und halten die Lagerung auf der Baustelle so klein wie möglich.
Hallen und Betriebsgebäude auf dem früheren Militärflugplatz, mit großen Flächen, alten Befestigungen und teils feuchtem Untergrund.
Für den neu geplanten Ortsteil Erlenbruch sind rund 1.500 Wohnungen vorgesehen. Solche Vorhaben brauchen eine abschnittsweise Einrichtung mit wechselnden Baufeldern.
Neubauten und Umbauten auf Grundstücken in Schönwalde-Siedlung, wo Bäume, schmale Straßen und Nachbarn die Einrichtungsfläche begrenzen.
Arbeiten an Kirchen, Gutshäusern und Wohngebäuden in Wansdorf, Pausin, Perwenitz oder Grünefeld, wo Denkmalschutz und Platzmangel zusammentreffen.

Wir sehen uns Fläche, Boden, Bäume, Nachbarn und Zufahrt an und halten fest, welche Teile tragfähig sind.
Container, Lager, Kran, Entsorgung, Strom und Wasser bekommen ihren Platz im Lageplan, abgestimmt mit Ihrer Bauleitung.
Wir stellen Container, ziehen Anschlüsse, setzen Bauzaun und Beschilderung, sodass am ersten Tag gearbeitet werden kann.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Flächen an. Am Ende bauen wir die Einrichtung zurück und übergeben die Fläche geräumt.
Liegt eine Baustelle im Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Flugplatz Schönwalde, dann beginnt die Einrichtung mit einer Begehung: Wo verlaufen alte Betonflächen, wo ist der Boden des früheren Bruchs weich, wo stehen noch Fundamente? Aus diesen Befunden entsteht ein Plan, der Kranstellfläche, Fertigteillager und Zufahrt auf den tragfähigen Teil legt.
Muss die Halle über eine längere Strecke angedient werden, dann sehen wir Ausweichbuchten und eine Wendefläche vor. Container und Baustromverteiler stehen nahe am Arbeitsbereich, damit Wege kurz bleiben und die Fahrspur für Lieferungen frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Liefersteuerung, Lagerordnung und Sicherheitsdienst setzen auf den Flächen auf, die im Einrichtungsplan festgelegt sind. Deshalb planen wir Zufahrt, Tor und Lagerzonen so, dass sie später ohne Umbau funktionieren.
Wird zusätzlich ein Sicherheitsdienst oder eine ökologische Baubegleitung gebraucht, dann tragen wir Wachstandort, Schutzzäune oder Kontrollwege direkt in denselben Plan ein. So arbeiten alle Beteiligten mit einer Grundlage.
Große Teile der Gemeinde liegen im Havelländischen Luch, der frühere Flugplatz im entwässerten Teufelsbruch. Dort kann der Untergrund nach Regen nachgeben. Vor der Planung prüfen wir deshalb, wo Container und Kran sicher stehen. Bei Bedarf sehen wir befestigte Flächen vor.

Schicken Sie uns Lageplan und geplanten Baubeginn. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihres Grundstücks in Schönwalde-Glien.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schönwalde-Glien. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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