
Die Altstadt von Neuruppin wurde zwischen 1788 und 1803 nach einem einheitlichen Grundriss neu aufgebaut. Gerade Straßen und geschlossene Häuserzeilen lassen zwischen Fassade und Fahrbahn wenig Raum für Container, Materiallager oder einen Kranstandort. Am Seeufer und in den Dörfern des großen Stadtgebiets sieht die Lage wieder ganz anders aus.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt: Containeranlage, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Lagerfläche und Zufahrt. Der Plan steht vor der ersten Lieferung und wird mit dem Baufortschritt angepasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 1991 ist die historische Altstadt förmliches Sanierungsgebiet. Neben der sanierungsrechtlichen Genehmigung gelten Erhaltungs- und Gestaltungssatzung. Für eine Einrichtung im Straßenraum heißt das: Flächen zeitlich begrenzt nutzen, Pflaster und Fassaden schützen und jede Sondernutzung früh mit der Stadt abstimmen.
Mit rund 305 Quadratkilometern gehört Neuruppin zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Ein Bauvorhaben in Wulkow, Karwe oder Gühlen-Glienicke liegt weit von der Kernstadt entfernt. Strom- und Wasseranschlüsse sind dort nicht immer in Reichweite, Zufahrten führen oft über schmale Dorfstraßen.
Im Süden liegt die Stadt an einem See in einer eiszeitlichen Rinne. In Ufernähe können Grundwasser und wechselnder Baugrund eine Rolle spielen. Lagerflächen, Containerstandorte und Baustraßen brauchen dort einen tragfähigen Unterbau, der vorher geprüft wird.

In der Altstadt zählt jeder Meter. Wir zeichnen Container, Lager, Kranaufstellung und Fluchtwege in einen Plan, der Gehweg und Hauseingänge der Nachbarn freihält und mit den Genehmigungen der Stadt zusammenpasst.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär stellen wir nach Zahl der Beschäftigten zusammen. Auf Hinterhöfen werden Container auch gestapelt oder auf benachbarte Flächen verlegt, wenn der Eigentümer zustimmt.
In den Ortsteilen klären wir früh, wo der nächste Anschlusspunkt liegt und welche Leistung gebraucht wird. Verteiler und Leitungswege werden so gelegt, dass sie Fahrwege nicht kreuzen.
Der Zaun grenzt die Fläche ab, Tore öffnen sich zur Zufahrt hin und Beschilderung leitet Fußgänger sicher vorbei. An Straßen mit Busverkehr stimmen wir die Verkehrssicherung mit den zuständigen Stellen ab.
Alle Gewerke finden ab dem ersten Tag Strom, Wasser, Sanitär und einen festen Lagerplatz.
Auflagen aus Sanierungs- und Gestaltungssatzung werden bei der Flächenplanung mitgedacht.
Umzüge zwischen Bauabschnitten sind vorbereitet und kosten keine zusätzlichen Planungsrunden.
Die Baustelle wirkt nach außen geordnet, was die Abstimmung mit Nachbarn und Stadt erleichtert.
→ Wir planen kleine Lagerinseln für den Tagesbedarf und eine Pufferfläche außerhalb, von der aus in Teilmengen nachgeliefert wird.
→ Baustraße und Stellflächen erhalten einen lastverteilenden Unterbau aus Platten oder Schotter, der nach Bauende wieder zurückgebaut wird.
→ Wir klären mit dem Netzbetreiber den Anschlusspunkt und planen bis dahin eine Übergangslösung, damit die Arbeiten nicht warten.
→ Der Einrichtungsplan sieht die Umzüge von Anfang an vor. Container, Zaun und Leitungen werden so gestellt, dass sie sich mit wenig Aufwand versetzen lassen.
Kleine Flächen, Auflagen aus den Satzungen und Straßenraum, der nur kurz belegt werden darf.
Neue Gewerbeflächen wie das geplante Gebiet „Zur Mesche“ nahe dem Bahnhof West, mit großen Flächen und eigener Erschließung.
Bauvorhaben wie die geplante Wohnbebauung in Nietwerder, bei denen Anschlüsse und Zufahrten erst geschaffen werden müssen.
Arbeiten auf einem Gelände im laufenden Betrieb, wo die Einrichtung Wege und Zufahrten nicht blockieren darf.

Wir prüfen Fläche, Zufahrt, Anschlüsse und Baugrund und klären, welche Genehmigungen nötig sind.
Container, Lager, Kran, Zaun und Wege kommen in einen Plan, der die Bauabschnitte schon berücksichtigt.
Zaun, Container, Strom und Wasser stehen, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Mit dem Baufortschritt versetzen wir die Einrichtung und räumen die Fläche zum Schluss sauber.
Liegt ein Sanierungsobjekt an einer der geraden Straßen der Altstadt, dann reicht die Fläche hinter dem Haus meist nur für einen Container und ein kleines Lager. Der Kran oder ein Aufzug muss in den Straßenraum, was eine Sondernutzung und eine abgestimmte Verkehrsführung verlangt.
In diesem Fall planen wir die Einrichtung in Stufen: zuerst Zaun, Container und Baustrom auf dem Hof, dann der Kranstandort für die Rohbau- und Dachphase und schließlich der Rückbau, sobald der Innenausbau beginnt. So bleibt der Straßenraum nur so lange belegt, wie es nötig ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management. Zufahrt, Entladezone und Lagerfläche legen fest, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind.
Auch Bewachung und Sanitätsdienst bauen darauf auf: Tore, Beleuchtung, Sammelplatz und Rettungsweg werden gleich mit eingeplant. Wer mehrere Leistungen bei uns bündelt, hat einen Plan für alle.
Die Altstadt ist förmliches Sanierungsgebiet, dazu gelten Erhaltungs- und Gestaltungssatzung. Bauvorhaben brauchen eine sanierungsrechtliche Genehmigung. Wer den Straßenraum für Container oder Kran nutzt, braucht zusätzlich eine Sondernutzung. Wir planen die Einrichtung so, dass diese Punkte früh geklärt sind.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Ausstattung der Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neuruppin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit