
Wer in Kyritz eine Baustelle einrichtet, plant auf sehr unterschiedlichem Grund. Der Kern liegt innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer und ist seit 1994 förmlich als Sanierungsgebiet „Altstadt“ festgelegt. Draußen erstreckt sich ein Stadtgebiet von gut 157 Quadratkilometern mit zehn Ortsteilen, in dem auf einen Quadratkilometer nur rund 58 Menschen kommen.
Für beide Lagen braucht die Baustelleneinrichtung einen eigenen Plan. In der Altstadt geht es um jeden Quadratmeter für Container, Lager und Kran. Auf einem Baufeld in Bork, Mechow oder Teetz-Ganz geht es dagegen um Strom, Wasser und eine Zufahrt, die auch bei Regen trägt. Wir erstellen diesen Plan und richten die Fläche so ein, dass die Gewerke vom ersten Tag an arbeiten können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt steht unter mehreren Satzungen zugleich. Neben dem Sanierungsrecht gelten eine Denkmalbereichssatzung, eine Erhaltungssatzung und eine Gestaltungssatzung. Bauliche Vorhaben im Sanierungsgebiet sind genehmigungspflichtig. Für die Einrichtung heißt das: Lagerflächen, Zaun und Kranstandort werden früh mit der Stadt abgestimmt, bevor Material anrollt.
Im Boden der Altstadt liegt viel Geschichte. Die Stadt erhielt 1237 ihr Stadtrecht. Vom Franziskanerkloster stehen noch der Ostflügel und die Nordwand der Kirche. Eine eigene Liste führt die Bodendenkmale im Stadtgebiet. Wer dort Fundamente für Container oder Kran setzt, rechnet mit archäologischer Begleitung. Wir planen Flächen so, dass Aushub getrennt lagern kann.
Naturräumlich verläuft durch Kyritz die Grenze zwischen der Kyritzer Platte im Westen und der Dosseniederung im Osten. Auf den Niederungsflächen und in Ufernähe der Seenkette ist mit weicherem Untergrund zu rechnen als auf der Platte. Deshalb prüfen wir vor dem Aufbau, wo Baustraßen und Stellflächen eine Tragschicht brauchen.

In der Altstadt von Kyritz zeichnen wir einen Lageplan, der Container, Lager, Kranschwenkbereich und Fluchtwege auf wenigen Metern unterbringt und dabei die Stadtmauer und Fachwerkfassaden freihält.
Für Baufelder in Drewen, Gantikow oder Lellichow klären wir mit den Versorgern, wo Anschlüsse liegen. Wo der Weg lang ist, planen wir Verteilung und Leitungsführung entsprechend.
Bauzaun und Tore setzen wir so, dass Anwohner, Gäste der Altstadt und Schulwege geschützt sind. Die Verkehrssicherung stimmen wir mit der zuständigen Behörde ab.
Wo der Boden nachgibt, legen wir Baustraßen und Stellflächen mit passender Befestigung an, damit Lkw und Kran auch nach Regentagen sicher stehen.
Die Auflagen aus Sanierungsgebiet und Denkmalbereich sind schon im Lageplan berücksichtigt.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo sie die Arbeit nicht behindern.
Baufelder in den Dörfern sind vom ersten Tag an mit Strom und Wasser versorgt.
Zaun, Tore und Beschilderung schützen Anwohner und Passanten in der Altstadt.
→ Wir stapeln Container, suchen eine Ausweichfläche am Altstadtrand und liefern Material in kleinen Mengen nach, sodass vor Ort nur der Tagesbedarf liegt.
→ Wir halten mit Bauleitung und Denkmalbehörde Rücksprache, verlegen den Standort wenn nötig und haben im Plan eine zweite Fläche vorgesehen.
→ Wir klären den Anschluss früh mit dem Netzbetreiber und überbrücken die Zeit mit einer Lösung, die zur Leistung der Baustelle passt.
→ Wir legen die Baustraße mit Tragschicht oder Platten an und prüfen sie regelmäßig, damit Lieferungen nicht stecken bleiben.
Arbeiten an Fachwerk- und Backsteinhäusern im Sanierungsgebiet mit wenig Fläche, Denkmalauflagen und archäologischer Begleitung.
Hallen und Betriebsgebäude auf erschlossenen Flächen, wo große Einrichtungsflächen, Kranstellplätze und Baustraßen gebraucht werden.
Wohnhäuser, Hofanlagen und landwirtschaftliche Gebäude in Dörfern wie Berlitt oder Holzhausen mit langen Wegen für Versorgung.
Arbeiten an Strandbädern, Stegen und touristischen Bauten, wo die Einrichtung auf Ufer, Wald und Schutzgebiet Rücksicht nimmt.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft an und klären, welche Satzungen für den Standort gelten.
Container, Lager, Kran, Tore und Wege werden eingezeichnet und mit Bauleitung und Stadt abgestimmt.
Zaun, Container, Strom, Wasser und Baustraße werden aufgebaut, bevor das erste Gewerk anfängt.
Mit jeder Bauphase passen wir den Plan an und bauen Flächen um, wenn die Baustelle es verlangt.
Liegt eine Baulücke mitten in der Kyritzer Altstadt zwischen zwei Fachwerkhäusern, dann reicht das Grundstück oft gerade für den Neubau selbst. In diesem Fall planen wir einen schmalen Streifen für einen gestapelten Bürocontainer und einen Materialplatz für einen Tag. Größere Mengen lagern auf einer Fläche am Rand der Altstadt und kommen nach Abruf.
Treten beim Ausheben Funde zutage, dann bleibt die Baustelle arbeitsfähig, weil der Plan eine zweite Lagerfläche für Aushub und eine geänderte Zufahrt schon enthält. Die Abstimmung mit der Stadt zu Zaun und Fläche ist erfolgt, bevor die ersten Teile geliefert werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Karte, nach der Anlieferung, Lager und Sicherheit arbeiten. Wir legen darin Tore, Wartezonen für Lkw und Wege für Fußgänger fest und passen ihn an jede neue Bauphase an.
Auf Baustellen in Kyritz schließen wir auf Wunsch die Logistiksteuerung, das Personal für Lager und Entsorgung sowie die Bewachung an. So greift die Einrichtung ohne Umweg in den Betrieb der Baustelle über.
Die Altstadt ist förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet. Zudem gelten dort Denkmalbereichs-, Erhaltungs- und Gestaltungssatzung. Bauliche Vorhaben sind genehmigungspflichtig. Wir beziehen diese Vorgaben in den Einrichtungsplan ein und klären Flächen für Zaun, Lager und Kran früh mit der Stadt.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für den Einrichtungsplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kyritz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit