
Wittstock/Dosse zählt mit rund 420 Quadratkilometern zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Seit der Eingemeindung von 2003 gehören 18 Ortsteile zur Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Für die Einrichtung einer Baustelle bedeutet das zwei sehr verschiedene Ausgangslagen: die dicht bebaute Kernstadt innerhalb der Stadtmauer und offene Grundstücke in Dörfern, Gewerbegebieten oder auf freiem Feld.
Am Anfang jeder Baustelleneinrichtung steht deshalb ein Gang über das Grundstück. Über welche Straße rollt der Lkw an, was hält der Untergrund aus, welche Mauern, Bäume und Nachbarhäuser sind zu schonen? Aus diesen Antworten zeichnen wir den Einrichtungsplan. Er gilt ab dem Aufbau und wird bei jedem neuen Bauabschnitt fortgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist von einer rund 2.500 Meter langen Stadtmauer mit Wall- und Grabenzone umschlossen. Heute ist sie noch vier bis sieben Meter hoch, etwa 30 Wiekhäuser sind erhalten. Das Gröpertor ist das einzige verbliebene von einst drei Stadttoren. Wer innerhalb des Rings baut, plant Container, Kranstandort und Lagerflächen auf engem Raum und häufig mit einem Vorstellplatz außerhalb der Mauer.
Die Kernstadt liegt in der Niederung an der Mündung der Glinze in die Dosse. In einer Flussniederung ist mit wechselnden Bodenschichten und hohem Grundwasser zu rechnen. Kranstellflächen, Baustraßen und Lagerplätze brauchen deshalb einen tragfähigen Aufbau. Die Grünflächen an Wall und Graben, etwa der Friedrich-Ebert-Park und der Park am Bleichwall, sind keine Abstellflächen.
Ganz anders sieht es außerhalb der Kernstadt aus. In Gewerbegebieten wie an der Pritzwalker Straße, am Stadtberg oder an der Papenbrucher Chaussee gibt es Platz, aber oft noch keine Anschlüsse auf dem einzelnen Baufeld. In Ortsteilen wie Freyenstein, Fretzdorf oder Dranse stehen alte Kirchen und Schlösser an schmalen Dorfstraßen. Jede dieser Lagen braucht ihren eigenen Einrichtungsplan.

Der Plan zeigt Einfahrt, Containerstandort, Lagerzonen und den Platz für Kran oder Stapler. Eine Baulücke hinter dem Mauerring verlangt dabei eine ganz andere Aufteilung als ein Hallenneubau im Gewerbegebiet.
Auf feuchtem Niederungsboden legen wir den Aufbau von Baustraßen und Lagerplätzen so aus, dass schwere Fahrzeuge nicht einsinken. Auf den sandigen Flächen im Umland achten wir zusätzlich auf Staub bei Trockenheit.
Büro, Pausenraum und Sanitärbereich kommen dorthin, wo sie keinen Arbeitsweg kreuzen. Fehlt auf dem Baufeld ein Anschluss, klären wir Baustrom und Bauwasser rechtzeitig mit den Versorgern.
Das Baufeld erhält einen Bauzaun. Mauerwerk, Bäume und Nachbargebäude bekommen eine eigene Schutzzone, Hinweisschilder führen Lieferverkehr und Besucher zur richtigen Einfahrt.
Jedes Gewerk weiß beim Start, wo es parkt, lagert und Strom bekommt.
Befestigte Flächen halten den weichen Grund in der Niederung befahrbar und schonen das Material.
Was Denkmalpflege und Bebauungsplan verlangen, ist im Plan schon eingezeichnet.
Zaun, Unterkünfte und Anschlüsse stammen aus einer Hand und passen zueinander.
→ Schmale Containerlösungen, wenig Material auf der Fläche und dafür kürzere Lieferabstände, ergänzt um einen abgestimmten Vorstellplatz außerhalb des Rings.
→ Befestigte Baustraßen und Kranstellflächen von Anfang an sowie eine Planung, die Wasserhaltung und Aushub berücksichtigt.
→ Abstand für Fahrwege und Lagerflächen, Schutzzonen am Bestand und ein Kranstandort, der nicht über empfindliche Bauteile schwenkt.
→ Zuerst steht die Zufahrt fest, dann die Versorgung. Container werden erst platziert, wenn Anschlüsse und Wege geklärt sind.
Arbeiten an Wohn- und Geschäftshäusern in der Altstadt, bei denen wenig Platz und der Schutz des Mauerrings die Einrichtung bestimmen.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbegebieten wie an der Pritzwalker Straße oder am Stadtberg mit großen Lagerflächen und neuen Anschlüssen.
Umbauten wie an der Alten Tuchfabrik oder an alten Gebäuden des früheren Bahnbetriebswerks, bei denen Bestand und neue Nutzung zusammenpassen müssen.
Vorhaben in Freyenstein, Fretzdorf oder Dranse, wo schmale Dorfstraßen und historische Gebäude den Platz für die Einrichtung begrenzen.

Begehung mit Blick auf Einfahrt, Untergrund, Nachbarhäuser, Mauerwerk und Auflagen aus Denkmalschutz und Bebauungsplan.
Unterkünfte, Lager, Fahrwege, Anschlüsse und Zaun kommen in eine Zeichnung, die Sie freigeben.
Wir koordinieren Lieferung und Aufbau der Einrichtung, damit die Gewerke wie geplant beginnen können.
Wechselt der Bauabschnitt, verschieben wir Lagerflächen, Wege und Unterkünfte entsprechend.
Liegt eine Baustelle für die Sanierung eines Wohnhauses innerhalb der Wittstocker Stadtmauer, dann planen wir einen Vorstellplatz außerhalb des Rings und kleine Anlieferungen in die Gasse. Container stehen nur dort, wo sie Einfahrten und Nachbarn nicht blockieren. Gerüst und Lager werden so gestellt, dass die Stadtmauer und benachbarte Wiekhäuser unberührt bleiben.
Entsteht dagegen eine Halle in einem Gewerbegebiet am Stadtrand, dann rücken Baustraße, Kranstellfläche und Anschlüsse in den Vordergrund. Die Einfahrt legen wir an die vorhandene Straße, befestigen die Flächen und rücken die Container an den Rand. Hier wie dort steht im Plan, was an welcher Stelle seinen Platz hat.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan entscheidet, wie gut später angeliefert, gelagert und bewacht werden kann. Darum stimmen wir ihn von Beginn an mit dem Lieferplan und dem Sicherheitskonzept ab.
In Wittstock/Dosse lässt sich die Einrichtung mit weiteren Leistungen verbinden: Steuerung der Anlieferung, Personal für Lager und Entsorgung sowie Bewachung. Dann hängen Einfahrt, Lagerordnung und Kontrolle am selben Plan.
Innerhalb des Mauerrings ist der Platz knapp. Dort kommen schmale Container zum Einsatz, auf der Fläche liegt nur wenig Material und Nachschub kommt in kürzeren Abständen. Ein Vorstellplatz außerhalb der Mauer nimmt Fahrzeuge auf, die nicht direkt an die Baustelle fahren können.

Senden Sie uns Lageplan, Bauzeit und Umfang. Sie erhalten einen Vorschlag, wie Ihre Baustelle aufgeteilt werden kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wittstock/Dosse. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit