
Wittstock/Dosse liegt zwischen zwei Landschaften, die beim Bauen Rücksicht verlangen. Die Kernstadt sitzt in der Niederung, in der die Glinze in die Dosse mündet. Südlich schließt die Wittstock-Ruppiner Heide an, eine eiszeitliche Endmoränenlandschaft mit Kiefernwald, Grasland und offener Heide. Wer in der Nähe von Wasser, Heide oder alten Bäumen baut, muss Auflagen zum Natur- und Artenschutz einhalten.
Unsere ökologische Baubegleitung übersetzt diese Auflagen in den Baustellenalltag. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gewässer und Gehölze, dokumentieren Funde und sprechen uns mit Bauleitung und Fachbehörden ab. So bleibt die Baustelle im Takt, während die Natur geschützt wird.
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Kernleistungen
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Die Dosse ist ein rund 96 Kilometer langer Nebenfluss der Havel. Sie entspringt bei Meyenburg, bildet bei Freyenstein ein Stück die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und fließt an Wittstock vorbei nach Süden. In der Kernstadt nimmt sie die Glinze auf. Bauvorhaben am Ufer oder in der Niederung müssen verhindern, dass Schlamm, Betonwasser oder Betriebsstoffe ins Gewässer gelangen.
Die Wittstock-Ruppiner Heide umfasst mehr als 700 Quadratkilometer. Ihre offenen Gras- und Heideflächen haben den Status eines Gebiets nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Dazu kommen weitere Schutzgebiete wie die Buchheide oder das Berlinchener Luch. Die sandigen, trockenen Böden der Heide tragen eine eigene Pflanzen- und Tierwelt, die durch Befahren, Lagern oder Staub leicht Schaden nimmt.
Auch in der Stadt selbst gibt es Schutzgüter. Die Grünanlagen an Wall und Graben rund um die Altstadt, etwa der Friedrich-Ebert-Park und der Park am Bleichwall, gehören zum öffentlichen Stadtgrün. Bäume dort und auf angrenzenden Grundstücken brauchen während der Bauzeit Schutz. Im Ortsteil Freyenstein liegt die mittelalterliche Stadtwüstung, heute ein Archäologischer Park. Wo im Boden mit Funden zu rechnen ist, gehört die Meldepflicht in den Bauablauf.

Wir überwachen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht eingehalten werden, halten Abweichungen fest und berichten an Bauleitung und Behörde.
Wo Baustellen Wanderwege von Kröten, Fröschen oder Molchen kreuzen, etwa in Gewässernähe, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, sammeln Tiere ab und dokumentieren die Funde.
An Dosse und Glinze achten wir auf Absperrungen, Auffangflächen und saubere Lagerung von Betriebsstoffen. Auf sandigen Böden beugen wir Verdichtung und Staub vor.
Bäume, die stehen bleiben, erhalten Schutzzonen. Wir kontrollieren, dass im Wurzelbereich nichts gelagert oder befahren wird.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden im Alltag tatsächlich umgesetzt.
Eine lückenlose Dokumentation hilft bei Prüfungen durch Behörden.
Konflikte mit Gewässer- oder Artenschutz fallen früh auf, bevor sie den Bau aufhalten.
Logistik und Umweltschutz kommen aus einer Planung.
→ Sperrzonen zum Gewässer, Sedimentfänge nach Absprache, Lagerung von Öl und Kraftstoff nur auf gesicherten Flächen und Kontrolle nach Starkregen.
→ Amphibienzaun entlang der Baufeldgrenze, tägliche Kontrolle der Eimer in der Wanderzeit und Umsetzen der Tiere auf die sichere Seite.
→ Festgelegte Fahrwege, keine Lagerung außerhalb des Baufelds und regelmäßige Kontrolle, dass die Grenzen eingehalten werden.
→ Arbeiten an der Stelle ruhen, die Funde werden gemeldet und das weitere Vorgehen mit der Denkmalbehörde abgestimmt.
Vorhaben in der Kernstadt nahe Dosse und Glinze, bei denen Gewässer- und Bodenschutz eine Rolle spielen.
Photovoltaik- und Speicheranlagen wie auf dem früheren Flugplatz Alt Daber, bei denen große Flächen und Artenschutz zusammentreffen.
Bauarbeiten an Wall und Graben rund um die Stadtmauer, wo Bäume und Grünflächen geschützt werden müssen.
Trassen zwischen Kernstadt und Ortsteilen, die Gräben, Feuchtwiesen oder Waldränder kreuzen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und sehen uns das Baufeld mit seinen Schutzgütern an.
Kontrollpunkte, Termine, Zäune und Sperrzonen werden festgelegt und mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Wir gehen die Kontrollen regelmäßig ab, betreuen Amphibienzäune und greifen bei Abweichungen ein.
Alle Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden mit Foto und Datum festgehalten und weitergegeben.
Liegt eine Baustelle in der Niederung nahe der Dosse, dann legen wir zu Beginn mit der Bauleitung fest, wo Lagerflächen, Betankung und Waschplätze sein dürfen. In der Wanderzeit der Amphibien steht ein Zaun an der Baufeldgrenze, den wir täglich kontrollieren. Nach starkem Regen prüfen wir, ob Schlamm oder Betriebsstoffe Richtung Wasser gelangen.
Grenzt ein Vorhaben im Außenbereich an Heide oder Grasland, dann stehen Fahrwege und Grenzen des Baufelds im Mittelpunkt. Wir kontrollieren, dass Fahrzeuge auf den festgelegten Trassen bleiben und nichts außerhalb gelagert wird. Jeder Kontrollgang wird mit Foto und Datum festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen lassen sich nur einhalten, wenn sie in der Baustelleneinrichtung und im Lieferplan berücksichtigt sind. Darum stimmen wir Lagerflächen, Fahrwege und Waschplätze von Anfang an mit den Schutzzielen ab.
In Wittstock/Dosse können Umweltkontrollen mit operativer Baulogistik und Bewachung verbunden werden. Wer ohnehin Rundgänge macht, kann zugleich Schutzzäune und Absperrungen prüfen.
Häufig schreibt die Genehmigung sie vor, etwa bei Vorhaben nahe der Dosse oder der Glinze, am Rand der Heide oder bei Eingriffen in alten Baumbestand. Auch ohne Pflicht ist sie sinnvoll, wenn Gewässer, geschützte Flächen oder Amphibien betroffen sein können.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Auflagen zu Ihrem Vorhaben. Wir zeigen Ihnen, wie Kontrolle und Dokumentation laufen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wittstock/Dosse. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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