
Kaum eine Baustelle in Malchow liegt weit vom Wasser entfernt. Die Altstadt steht auf einer Insel im Malchower See, östlich schließt der Fleesensee an, westlich folgen Petersdorfer See und Plauer See. Wer hier baut, bewegt sich oft in Ufernähe, in Röhricht, an Gräben oder auf feuchten Böden. Genehmigungen enthalten dann Auflagen zum Schutz von Gewässern und Tieren.
Wir begleiten Bauvorhaben in Malchow bei der Umsetzung dieser Auflagen. Unser Personal kontrolliert Amphibienzäune, überwacht Schutzbereiche, dokumentiert Maßnahmen und meldet Abweichungen an die Bauleitung. Fachgutachten und artenschutzrechtliche Bewertungen bleiben dabei Sache der beauftragten Gutachter, die Umsetzung auf der Baustelle übernehmen wir.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Seen sind über die Müritz-Elde-Wasserstraße miteinander verbunden, das Wasser fließt vom Fleesensee über den Malchower See und den Petersdorfer See in den Plauer See. Was an einer Uferbaustelle ins Wasser gelangt, bleibt also nicht an Ort und Stelle. Für Arbeiten an Stegen, Spundwänden und Ufermauern sind Schutz vor Trübung, Öl und Bauschutt deshalb zentrale Punkte.
Im Umfeld der Stadt liegen bedeutende Naturräume. Zwischen Plau am See, Goldberg, Krakow am See und Malchow erstreckt sich der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide mit 60 Seen, Seeadlern, Fischottern und zehn Fledermausarten. Am Plauer See schützt das Naturschutzgebiet Nordufer Plauer See einen Teil der Uferlandschaft. Vorhaben am Stadtrand oder im Außenbereich können daher Auflagen zum Artenschutz bekommen.
Auch der Boden hat Gewicht. Malchow liegt am Südrand der letzten Vergletscherung, die Poppentiner Endmoräne südlich der Stadt ist als nationales Geotop geführt. In Ufernähe ist mit wassergesättigten Schichten zu rechnen. Mutterboden, Aushub und Wasserhaltung brauchen auf solchen Flächen klare Regeln.

Wir überwachen, ob Schutzzonen eingehalten, Bäume geschützt und Bauzeitenfenster beachtet werden. Abweichungen dokumentieren wir mit Foto und Datum und melden sie sofort an die Bauleitung.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere nach Vorgabe um und zählen die Funde. Bei Baustellen zwischen Seen und Wald ist das häufig Teil der Auflagen.
Wir prüfen Ölsperren, Schutzvliese und Absetzbecken, achten auf sauberes Betanken von Maschinen und halten Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe vom Ufer fern.
Mutterboden wird getrennt gelagert, Fahrwege werden auf befestigte Spuren begrenzt. Alle Kontrollen fließen in ein Protokoll, das Sie der Behörde vorlegen können.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Alltag tatsächlich umgesetzt.
Lückenlose Protokolle für Naturschutz- und Wasserbehörde.
Weniger Baustopps durch frühes Erkennen von Konflikten.
Geschützte Ufer, Tiere und Böden im Umfeld der Baustelle.
→ Schlickvorhänge oder Absetzbecken nach Vorgabe der Genehmigung und tägliche Sichtkontrollen halten die Trübung im Rahmen.
→ Schutzzäune mit Fangeimern werden vor Beginn der Wanderzeit gestellt und täglich geleert. Die Tiere werden auf die Seeseite gebracht.
→ Wir achten auf die gesetzlichen Schutzzeiten und stimmen Ausnahmen nur über Gutachter und Behörde ab.
→ Feste Fahrspuren, Baggermatratzen und die Kontrolle der Zaunlinie verhindern, dass Tabuflächen befahren werden.
Arbeiten am Stadthafen, an Bootsliegeplätzen oder Ufermauern finden direkt am Gewässer statt. Gewässerschutz und Röhrichtschutz stehen im Vordergrund.
Neue Trassen für Wärme, Strom oder Wasser queren Grünflächen, Gräben und Gehölze. Bodenschutz und Baumschutz begleiten jeden Abschnitt.
Bei der Erschließung neuer Gewerbeflächen nahe dem Gewerbepark Nord geht es um Artenschutz, Ausgleichsflächen und den Umgang mit Mutterboden.
Bauten in Seenähe und am Waldrand berühren häufig Lebensräume von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Aufgaben auf der Baustelle ab.
Tabuflächen, Zäune, Fahrwege und Lagerplätze werden vor Ort markiert und mit der Bauleitung abgestimmt.
Regelmäßige Begehungen, Zaunkontrollen und Sichtprüfungen am Wasser begleiten den gesamten Bau.
Alle Befunde fließen in Protokolle und einen Abschlussbericht für Bauherr und Behörde.
Wird am Ufer des Petersdorfer Sees bei Lenz-Nord oder Biestorf ein Steg erneuert oder eine Uferbefestigung saniert, dann fallen meist mehrere Auflagen zusammen: Schutz vor Trübung, Schutz des Röhrichts und Bauzeitenfenster wegen brütender Vögel. In diesem Fall markieren wir die Tabuflächen vor Baubeginn, prüfen die Schutzvorrichtungen im Wasser und dokumentieren den Zustand des Ufers.
Fällt die Bauzeit in das Frühjahr, dann kommt die Wanderung der Amphibien hinzu. Wir stellen mit dem Bauunternehmen einen Schutzzaun, kontrollieren die Eimer täglich und melden die Zahlen an den Gutachter. Am Ende steht ein Bericht, der zeigt, dass alle Auflagen eingehalten wurden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen haben Folgen für Einrichtung, Lieferwege und Entsorgung. Deshalb fließen sie bei uns schon in den Einrichtungsplan ein: Wo darf gelagert werden, wo dürfen Fahrzeuge fahren, wo stehen Behälter mit wassergefährdenden Stoffen.
Unsere Umweltkontrollen laufen neben Logistik und Sicherheit auf derselben Baustelle. Wer am Tor steht oder Material verteilt, kennt die Tabuflächen und achtet mit darauf. So wird der Naturschutz nicht zur Sonderaufgabe, die im Alltag untergeht.
Die Stadt liegt an und in einer Kette von Seen, die über die Müritz-Elde-Wasserstraße verbunden sind. Viele Baustellen liegen in Ufernähe. Was dort ins Wasser gelangt, verteilt sich. Genehmigungen enthalten deshalb oft Auflagen zum Gewässerschutz.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Auflagen auf der Baustelle umsetzen und dokumentieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Malchow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit