
Ein Lkw, der vor der geöffneten Drehbrücke wartet, kostet nicht nur seine eigene Zeit. Hinter ihm stehen Anwohner, Gäste und weitere Lieferungen, auf der Baustelle wartet die Kolonne. In Malchow hängt deshalb viel daran, dass jede Anlieferung zu einer Zeit kommt, in der die Zufahrt frei ist und am Bau jemand bereitsteht.
Unser Logistik-Management plant genau das. Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und legen Routen fest, die Brücke, Damm und Ortsdurchfahrt berücksichtigen. Die Steuerung läuft über die gesamte Bauzeit, nicht nur zum Start.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Müritz-Elde-Wasserstraße führt mitten durch die Stadt. An der Drehbrücke, der engsten Stelle zwischen Plauer See und Müritz, passieren nach Angaben des Amtes rund 20.000 Boote im Jahr. Von April bis November öffnet die Brücke zur vollen Stunde, wenn Schiffe warten. Lieferfenster für Baustellen auf der Insel oder am Westufer legen wir deshalb zwischen diese Öffnungen.
Der überörtliche Verkehr kommt über die A 19 mit der Anschlussstelle Malchow und über die B 192, die zwischen Goldberg und Waren durch die Stadt läuft. Schwertransporte, Betonmischer und Sattelzüge treffen dort auf Ausflugsverkehr. Wir legen fest, welche Fahrzeuge welchen Weg nehmen und wo sie im Zweifel warten können, ohne eine Straße zu blockieren.
Malchow ist Kurort und lebt stark vom Tourismus. Im Sommer sind Gassen, Uferwege und Parkplätze voll. Lärmintensive Lieferungen in frühen Morgenstunden oder an Wochenenden stören Gäste und Anwohner. Unser Plan berücksichtigt Ruhezeiten und verteilt die großen Lieferungen auf verträgliche Zeiten.

Am Anfang steht eine Aufnahme von Zufahrten, Wendeflächen, Brückenzeiten und Lagerplätzen. Daraus entsteht ein Konzept, das Materialflüsse aller Gewerke und die Grenzen des Grundstücks zusammenbringt.
Lieferanten buchen feste Zeitfenster. Wir prüfen, ob sie mit Brückenöffnungen, anderen Lieferungen und Kranzeiten zusammenpassen. Wer außerhalb seines Fensters kommt, wird auf eine Wartefläche umgeleitet.
Für Insel, Westufer und Gewerbegebiet geben wir eigene Anfahrtsbeschreibungen heraus. Sie nennen Abfahrt von der A 19, Weg über die B 192 und den letzten Abschnitt bis zum Tor.
Wir informieren Anlieger über Zeiten mit viel Lieferverkehr, sammeln Rückmeldungen und passen den Plan an, wenn sich Engpässe zeigen. Das beugt Ärger vor, bevor er entsteht.
Weniger Wartezeit für Fahrzeuge und Kolonnen.
Weniger Konflikte mit Anwohnern und Gästen in der Saison.
Ein Lieferplan, der Brücke, Damm und Fernstraßen einbezieht.
Ein Ansprechpartner für alle Lieferanten und Gewerke.
→ Feste Zeitfenster mit Abstand zueinander und eine Wartefläche auf dem Festland verhindern Rückstau in den Gassen.
→ Betonierzeiten planen wir mit dem Werk so, dass die Fahrzeuge zwischen den Öffnungen eintreffen oder den Damm nutzen.
→ Große Anlieferungen legen wir auf Wochentage und ruhigere Tageszeiten. In der Hauptsaison reduzieren wir die Zahl der Fahrten durch Sammellieferungen.
→ Jeder Lieferant erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit Kartenausschnitt und Ansprechpartner am Tor.
Stahlbau, Fertigteile und Dachelemente kommen mit Sattelzügen über die A 19. Die Anlieferung muss mit Montagezeiten und Kranverfügbarkeit zusammenpassen.
Kleine Fahrzeuge, enge Gassen und die Drehbrücke bestimmen den Takt. Viele kleine Lieferungen ersetzen hier wenige große.
Umbauten außerhalb der Saison drängen sich zeitlich. Die Liefersteuerung verteilt Material so, dass der Betrieb zur Saison wieder läuft.
Arbeiten an Wärme-, Strom- und Wasserleitungen, etwa im Zuge der kommunalen Wärmeplanung, verlangen wechselnde Lieferpunkte entlang der Trasse.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materiallisten und Liefermengen aller Gewerke und sehen uns die Zufahrten an.
Daraus entsteht ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern, Routen, Wartepunkten und Abladeflächen.
Lieferanten buchen ihre Fenster bei uns. Wir koordinieren täglich und reagieren auf Verspätungen.
Fenster und Routen passen wir an den Baufortschritt an. Dazu werten wir regelmäßig aus, wo es hakt.
Liegt eine Baustelle am Westufer gegenüber der Insel und kommen an einem Tag Fertigteile, Gerüst und Beton, dann vergeben wir drei getrennte Fenster. Die Fertigteile kommen früh, weil der Kran dann frei ist. Das Gerüst folgt später, der Beton zwischen zwei Brückenöffnungen.
Meldet ein Lieferant eine Verspätung, dann verschieben wir sein Fenster und rücken den nächsten nach vorn. Der Lkw wartet auf einer abgestimmten Fläche in Autobahnnähe, bis er einen neuen Termin hat. So staut sich nichts in der Ortslage von Malchow.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung baut auf dem Einrichtungsplan auf. Nur wer weiß, wo Material abgeladen wird und wie viel Platz zur Verfügung steht, kann sinnvolle Zeitfenster vergeben. Deshalb arbeiten Einrichtung und Logistik bei uns mit demselben Plan.
Auf der Baustelle übernehmen unsere operativen Kräfte die Annahme. Sie prüfen Lieferscheine, weisen Fahrzeuge ein und melden Abweichungen zurück. So schließt sich der Kreis zwischen Planung und Ausführung.
Die Brücke öffnet von April bis November zur vollen Stunde, wenn Schiffe durch wollen. Wir legen Lieferfenster für Insel und Westufer zwischen diese Zeiten und planen bei großen Fahrzeugen den Weg über den Erddamm ein, wenn das Ziel es zulässt.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Konzept für Zeitfenster und Routen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Malchow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit