
Wer in Goldberg baut, bekommt sein Material ausschließlich über die Straße. Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Wismar–Karow endete 1996, die Gleise dienen heute einer Draisinenbahn. Die nächsten Bahnhöfe liegen in Güstrow, Parchim und Bützow, rund 28 bis 31 Kilometer entfernt. Beton, Stahl, Fertigteile und Ausbaumaterial rollen also über die B 192 zwischen Sternberg und Malchow oder über die B 392 aus Richtung Crivitz heran.
Logistik-Management heißt für uns hier: jede Fuhre so einplanen, dass sie zur richtigen Zeit am Bauzaun steht, ohne dass Fahrzeuge in der Ortsdurchfahrt warten. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Lieferfenster und stimmen die Anfahrt mit Lieferanten, Gewerken und Nachbarn ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anschlussstellen der A 19 bei Malchow und Krakow am See sind 23 und 27 Kilometer entfernt. Ein Lkw, der zu früh ankommt, kann nicht einfach eine Runde drehen. Kommt er zu spät, warten Kolonne und Kran. Feste Zeitfenster und eine Rückmeldung der Fahrer vor der Abfahrt sind deshalb der Kern jeder Planung.
Die Altstadt folgt einem mittelalterlichen Grundriss. An der Langen Straße stehen Rathaus, ehemaliges Postamt und Wohnhäuser dicht an der Fahrbahn, Ladezonen sind knapp. Eine Anlieferung muss dort kurz sein und vorher mit Anliegern und Stadt abgestimmt werden, damit Busse und Anwohner durchkommen.
Goldberg lebt auch vom Tourismus. Am Nordwestufer des Goldberger Sees liegen ein Campingplatz und ein Hotel, auf der alten Bahnstrecke fahren Draisinen. In der Saison sind mehr Gäste unterwegs, Wohnmobile und Radfahrer teilen sich die Straßen mit dem Baustellenverkehr. Lieferfenster und Routen berücksichtigen das.

Wir legen fest, welche Lieferungen über welche Bundesstraße kommen, wo Fahrzeuge im Notfall warten können und wie viele Fuhren am Tag die Baustelle aufnehmen kann.
Jede Anlieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich vor der Abfahrt, damit wir Verspätungen früh sehen und die Reihenfolge am Bauzaun anpassen können.
Für Ladezonen in der Altstadt klären wir Genehmigungen und informieren Anlieger rechtzeitig. Zeiten mit Schul- oder Busverkehr nehmen wir aus der Planung heraus, wo das möglich ist.
Wir bündeln Lieferungen verschiedener Gewerke, damit weniger Lkw fahren und weniger Material auf engen Flächen zwischengelagert werden muss.
Lkw kommen in festen Zeitfenstern und stehen nicht in der Ortsdurchfahrt.
Kran und Kolonne warten seltener auf Material, das noch unterwegs ist.
Anwohner der Altstadt wissen vorher, wann geliefert wird.
Weniger Fahrten durch gebündelte Bestellungen schonen Straßen und Nerven.
→ Lieferanten melden sich vor der Abfahrt und unterwegs. Wird es knapp, ziehen wir andere Arbeiten vor und schieben das Fenster, statt Leerlauf zu bezahlen.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Überschneidungen sehen wir früh und verteilen die Termine über den Tag.
→ Wir takten die Anlieferungen so, dass immer nur ein Lkw vor Ort ist. Ein Warteplatz außerhalb des Stadtkerns nimmt die übrigen auf.
→ Fahrer bekommen vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit Wendemöglichkeit. Bei Bedarf holt ein Einweiser das Fahrzeug an der Bundesstraße ab.
Für einen Lebensmittelmarkt hat die Stadt einen Bebauungsplan aufgestellt. Solche Bauten bringen viele Lieferungen in kurzer Zeit, oft neben laufendem Straßenverkehr.
Bei einem Ferienhausgebiet am Goldberger See laufen viele kleine Baustellen parallel. Ein gemeinsamer Lieferplan verhindert, dass Fahrzeuge sich auf schmalen Wegen begegnen.
In der Plattenbausiedlung mit 768 Wohnungen leben die Mieter während der Arbeiten weiter. Lieferzeiten und Wege müssen sich nach dem Alltag der Bewohner richten.
Modulpaletten, Gestelle und Kabeltrommeln kommen in großen Mengen. Die Steuerung sorgt dafür, dass Feldwege nicht verstopfen.

Wir prüfen Anfahrtswege, Ladezonen, Wendeflächen und die Zeiten, in denen Straßen stark belastet sind.
Aus Bauzeitenplan und Bestelllisten entsteht ein Lieferplan mit Fenstern, Warteplätzen und Ansprechpartnern.
Wir vergeben Slots, nehmen Rückmeldungen der Fahrer an und ordnen die Reihenfolge bei Verzug neu.
Wartezeiten und Verspätungen werden festgehalten. Daraus leiten wir Änderungen für die nächsten Wochen ab.
Entsteht am Stadtrand von Goldberg ein Neubau aus Fertigteilen, dann kommen die Elemente in schweren Transporten über die B 192. In diesem Fall legen wir die Reihenfolge der Teile mit dem Werk fest, geben jedem Transport ein Fenster und halten am Kranplatz genau so viel Fläche frei, wie der nächste Abschnitt braucht.
Verzögert sich ein Transport, dann rückt der nächste nach oder der Kran übernimmt kleinere Hübe aus dem Lager. Der Plan bleibt beweglich, ohne dass mehrere Sattelzüge gleichzeitig am Zaun stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo Ladezone, Warteplatz und Kran stehen, bestimmt den Takt der Anlieferung. Umgekehrt melden wir der Planung, wenn Flächen für den Materialfluss fehlen.
Am Tor setzt die Zugangskontrolle die Lieferfenster um. Fahrer melden sich dort an, die Wachkräfte prüfen Lieferschein und Zeitfenster. Die operative Baulogistik übernimmt danach Entladen, Verteilen und Entsorgen.
Alle Transporte kommen über die Bundesstraßen 192 und 392. Wir rechnen die Fahrzeiten von den Werken ein, vergeben feste Fenster und lassen uns die Abfahrt melden. So kommt jede Fuhre nach Goldberg möglichst dann, wenn sie gebraucht wird.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und die wichtigsten Lieferanten. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zur Anfahrt über Land passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Goldberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit