
Kaum ein Bauvorhaben in Mirow kommt ohne Umweltauflagen aus. Seen, Kanal, Gräben, Niedermoore und Wälder prägen das Gemeindegebiet. Dort leben geschützte Arten wie Fischotter, Fledermäuse und eine ganze Reihe von Amphibien. Papier allein schützt sie nicht: Die Vorgaben müssen draußen im Baufeld gelebt werden.
Hier setzt unsere ökologische Baubegleitung an. Wir übersetzen Bescheid und Gutachten in Tagesaufgaben, prüfen Zäune und Sperrflächen, halten Zeitfenster ein und führen Protokolle, mit denen Sie gegenüber der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rede und Antwort stehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Zwischen Mirower See und Zotzensee liegt das Landschaftsschutzgebiet „Müritz-Seen-Park“. In einigen Kilometern Entfernung liegen die FFH-Gebiete „Kleinseenlandschaft zwischen Mirow und Wustrow“ und „Mirower Holm“, der Müritz-Nationalpark ist rund 10 Kilometer entfernt. Vorhaben in diesem Umfeld werden auf ihre Wirkung auf geschützte Lebensräume geprüft.
Die Untersuchungen zur Ortsumgehung haben sieben Amphibienarten nachgewiesen, darunter Laubfrosch, Moorfrosch, Kammmolch und Wechselkröte. Gräben und die Wasserstraße dienen ihnen als Wanderkorridor. In der Starsowniederung wurde zudem der Fischotter festgestellt. Für die Kanalquerung und das Grabensystem sehen die Planunterlagen deshalb vor, in der Dämmerung und nachts nicht zu bauen.
Auch der Boden ist ein Schutzgut. Die Niedermoore an der Müritz-Havel-Wasserstraße und in der Starsowniederung gelten in den Unterlagen als von besonderer Bedeutung. Über ein Schöpfwerk wird Wasser aus der Niederung in die Wasserstraße geleitet. Wer dort baut, muss Einträge in Gräben und Gewässer verhindern und Torfböden sorgsam behandeln.

Aus Bescheid, Landschaftspflegerischem Begleitplan und Artenschutzbeitrag entsteht eine kurze Liste mit Regeln für jede Firma. Neue Kolonnen erhalten eine Einweisung, Sperrflächen werden mit Pfählen und Band kenntlich gemacht.
Während der Wanderperiode gehen wir die Leitzäune ab, schließen Lücken, leeren die Eimer und tragen Tiere auf die sichere Seite. Art und Anzahl landen im Protokoll. An Gräben und Kleingewässern im Gemeindegebiet steht so etwas häufig im Bescheid.
Ob Fällzeiten von Oktober bis Februar, Tagbaustellen zum Schutz des Fischotters oder Ruhezeiten für Brutvögel: Wir behalten die Fristen im Blick und melden, bevor eine Regel verletzt wird.
Pumpen der Wasserhaltung, Einleitstellen und Tankplätze stehen auf unserer Kontrollrunde. Torf, Mutterboden und Sand liegen auf getrennten Mieten. Trübes Wasser oder Ölspuren melden wir der Bauleitung ohne Verzug.
Jede Firma auf dem Baufeld weiß, wo sie nicht hin darf und wann Ruhe gilt.
Fristen für Fällungen und Tagbaustellen laufen nicht unbemerkt ab.
Protokolle mit Datum, Fundort und Foto liegen bereit, wenn die Behörde fragt.
Ein Verstoß gegen den Artenschutz wird früh erkannt und nicht erst bei der Abnahme.
→ Wir berechnen Beginn und Ende der zulässigen Bauzeit für jede Woche und geben sie rechtzeitig an alle Firmen weiter.
→ Der Leitzaun steht, bevor die ersten Tiere unterwegs sind. Jeden Morgen gehen wir ihn ab und bringen gefundene Tiere mit Protokoll über das Baufeld.
→ Wir sorgen dafür, dass die Fällung im erlaubten Zeitraum liegt und die Höhlen vorher vom Gutachter auf Fledermäuse und Brutvögel geprüft werden.
→ Wir kontrollieren die Wasserhaltung, veranlassen Absetzbecken oder Filter nach Absprache und stoppen die Einleitung, bis das Wasser klar ist.
Arbeiten wie an der Ortsumgehung durch Niedermoor, Wiesen und Gräben mit Artenschutz und Bauzeitenregeln.
Stege, Wasserwanderrastplätze und Uferbefestigungen an Seen und Kanal mit Gewässerschutz.
Dachstühle und Gemäuer, in denen Fledermäuse oder Gebäudebrüter vorkommen können.
Erdarbeiten im Außenbereich, die Amphibienwege und Gewässer kreuzen.

Bescheid, Begleitplan und Fachbeiträge lesen wir vollständig und sammeln Rückfragen.
Sperrflächen, Leitzäune und Mietenplätze stehen, bevor der erste Bagger anrollt.
Kontrollrunden an Zaun, Graben und Mieten folgen einem festen Plan.
Fundlisten, Fotos und Fristen gehen gebündelt an Sie und die Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben an einem Graben mit Verbindung zur Müritz-Havel-Wasserstraße und verlangt der Bescheid Rücksicht auf Fischotter und Fledermäuse, dann rechnen wir die erlaubten Arbeitszeiten Woche für Woche aus und hängen sie im Baubüro aus. Tankplatz und Materiallager rücken vom Wasser weg, der Grabenrand bleibt gesperrt.
Nutzen Moorfrosch oder Kammmolch die Gräben als Korridor, dann kommt ein Leitzaun mit Eimern hinzu. Wir laufen ihn in der Wanderperiode jeden Morgen ab und sammeln die Funde in einer Liste, die nach Saisonende an die Naturschutzbehörde geht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo der Containerplatz liegt, wann Lkw kommen und wohin Aushub wandert, entscheidet mit darüber, ob Auflagen eingehalten werden. Darum planen wir Sperrflächen, Lieferzeiten und Bodenmieten gemeinsam mit Einrichtung und Logistik.
Wer ohnehin Lieferungen annimmt und Mieten pflegt, kann auch Zaunkontrollen und Sichtprüfungen an Gräben übernehmen. So greifen Logistik und Umweltschutz auf derselben Baustelle ineinander, statt nebeneinander herzulaufen.
Zwischen Mirower See und Zotzensee liegt das Landschaftsschutzgebiet „Müritz-Seen-Park“. In einigen Kilometern Entfernung liegen die FFH-Gebiete „Kleinseenlandschaft zwischen Mirow und Wustrow“ und „Mirower Holm“. Welche Auflagen für Ihr Vorhaben gelten, ergibt sich aus der Genehmigung.

Senden Sie uns Bescheid, Begleitplan und Terminplan. Wir schlagen Ihnen vor, wie Kontrollen und Protokolle zu Ihrem Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mirow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit