
Neubrandenburg liegt am Nordufer des Tollensesees und in den Tälern von Tollense, Datze und Linde. Direkt südlich der Innenstadt beginnt das Niedermoor Stargarder Bruch. Wer hier baut, bewegt sich oft nah an Wasser, Feuchtgebieten und geschützter Natur.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass die Umweltauflagen aus der Genehmigung auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gehölze und Gewässer, dokumentieren Funde und halten die Bauleitung über alles auf dem Laufenden, was den Bauablauf betrifft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Tollensesee ist rund 18 Quadratkilometer groß und mehr als 40 Meter tief. Der See und die umliegenden Wälder gehören zum Landschaftsschutzgebiet Tollensebecken, der südliche Teil liegt im Naturschutzgebiet Nonnenhof. Bauvorhaben am Ufer müssen Einträge ins Wasser und Störungen der Uferbereiche vermeiden.
Der Stargarder Bruch ist ein Niedermoor von rund 44 Hektar direkt am Kulturpark. Dazu kommen das Landschaftsschutzgebiet Lindetal und die Brodaer Teiche im Westen. In solchen Feuchtgebieten leben Amphibien, die zu bestimmten Jahreszeiten wandern und dabei Baustraßen kreuzen können.
Die Tollense fließt aus dem See weiter zur Peene und in die Ostsee. Baumaßnahmen an der Tollense und ihren Nebengewässern betreffen daher nicht nur den Ort selbst. Schutz vor Schlamm und Betriebsstoffen gehört dort zu jeder Baustelle.

Wir prüfen die Auflagen der Genehmigung, setzen sie auf der Baustelle um und dokumentieren den Stand, etwa beim Schutz von Bäumen, Ufern und Feuchtflächen.
In den Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer, setzen Tiere nach den Vorgaben um und halten jeden Fund schriftlich fest.
Wir achten darauf, dass Schlamm, Betriebsstoffe und Bauabfälle nicht in Gräben, Bäche oder den See gelangen und dass Lager auf feuchten Böden geordnet bleiben.
Bei Fragen zu Auflagen oder unerwarteten Funden bereiten wir die Unterlagen für die Naturschutzbehörde vor und halten die Bauleitung auf dem Laufenden.
Die Umweltauflagen der Genehmigung sind auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Funde werden dokumentiert und rechtzeitig gemeldet.
Gewässer und Böden werden vor Einträgen geschützt.
Die Bauleitung behält den Überblick über alle ökologischen Pflichten.
→ Schutzzaun entlang der Baustraße, tägliche Kontrolle der Fangeimer und Umsetzen der Tiere nach Vorgabe.
→ Rückhalt durch Sperren und Absetzflächen, regelmäßige Kontrolle nach starkem Regen und sofortige Meldung an die Bauleitung.
→ Abgegrenzte Schutzzonen, Kontrollgänge und Einweisung der Gewerke zu Beginn.
→ Arbeiten im betroffenen Bereich unterbrechen, Fund dokumentieren und das weitere Vorgehen mit der Behörde abstimmen.
Arbeiten an Uferwegen, Badestellen, Stegen und Leitungen am Nordufer des Tollensesees.
Bauen in den Bebauungsplangebieten am Rand des Niedermoors, wo Amphibien und feuchte Böden eine Rolle spielen.
Arbeiten entlang von Tollense, Datze und Linde mit Querung von Gewässern und Niederungen.
Neue Wohn- und Gewerbeflächen am Stadtrand, wo Gehölze, Hecken und Brutplätze zu schützen sind.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und stellen zusammen, welche Pflichten auf der Baustelle gelten.
Schutzzonen, Zäune und Rückhaltungen werden geplant und vor Beginn der Arbeiten eingerichtet.
In festen Abständen und nach Regen prüfen wir Zäune, Gewässer und Schutzzonen und erfassen Funde.
Alle Kontrollen und Funde werden schriftlich festgehalten und der Bauleitung und Behörde zur Verfügung gestellt.
Liegt eine Baustelle in Neubrandenburg nahe dem Stargarder Bruch und verlangt die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun, dann kontrollieren wir den Zaun in der Wanderzeit täglich, leeren die Fangeimer am Morgen und setzen die Tiere auf die andere Seite. Jeder Fund wird mit Art und Anzahl erfasst.
Wird am Ufer des Tollensesees gebaut, dann richten wir den Blick auf das Wasser. Wir prüfen Sperren gegen Schlamm, achten auf den Umgang mit Betriebsstoffen und kontrollieren nach starkem Regen, ob etwas in den See gelangt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung arbeitet mit dem Einrichtungsplan. Schutzzonen für Bäume und Ufer sind dort eingezeichnet, Lagerflächen und Wege werden außerhalb davon angelegt.
Unsere Logistikkräfte achten bei Entsorgung und Reinigung auf dieselben Regeln. So werden die Umweltkontrollen nicht zur Zusatzaufgabe, sondern laufen im Alltag der Baustelle mit.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie verlangt. Das ist oft der Fall nahe Gewässern und Schutzgebieten, etwa am Tollensesee, am Stargarder Bruch oder im Lindetal. Wir prüfen mit Ihnen die Auflagen und klären, welche Kontrollen vor Ort erforderlich sind.

Senden Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir schlagen Ihnen vor, wie die ökologische Begleitung auf Ihrer Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Neubrandenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit