
Auf großen Baustellen arbeiten viele Menschen gleichzeitig mit Kran, Gerüst, Maschinen und Strom. Kommt es zu einem Unfall, entscheidet die Versorgung in den ersten Minuten oft über den weiteren Verlauf. In Wittstock/Dosse mit seinen 18 Ortsteilen auf rund 420 Quadratkilometern liegen manche Baufelder weit draußen, der Rettungsdienst hat dort längere Wege als in der Kernstadt.
Wir stellen Betriebssanitäter, die auf der Baustelle bleiben, Verletzte erstversorgen, den Rettungsdienst einweisen und jeden Vorfall dokumentieren. Welche Ausstattung dafür bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen und dem Bedarf der Baustelle ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1, Paragraf 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen Pflicht, wenn dort mehr als 100 Versicherte tätig sind. Solche Zahlen erreichen in Wittstock/Dosse vor allem größere Neubauten in den Gewerbegebieten, umfangreiche Umbauten im Bestand oder Bauvorhaben mit vielen Gewerken gleichzeitig. Auch unterhalb dieser Grenze entscheiden sich Bauherren oft für einen Sanitäter, wenn die Arbeiten gefährlich sind.
In der Altstadt ragen hohe Bauwerke auf. Der Turm der St.-Marien-Kirche misst 68 Meter, der Amtsturm der Alten Bischofsburg 32 Meter, die Stadtmauer ist noch vier bis sieben Meter hoch. Arbeiten an solchen Bauwerken finden auf Gerüsten und in schwer zugänglichen Bereichen statt. Ein Sanitäter vor Ort versorgt Verletzte dort, bis Rettungskräfte eintreffen und die Bergung übernehmen.
Außerhalb der Kernstadt kommt die Entfernung hinzu. Ein Baufeld bei Freyenstein, Schweinrich oder im Außenbereich ist über Landstraßen zu erreichen. Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen wie Photovoltaik- und Speicheranlagen oder bei tiefen Gräben kann es dauern, bis Hilfe von außen eintrifft. Diese Zeit überbrückt ein Sanitäter auf der Baustelle.

Der Betriebssanitäter versorgt Schnitt-, Sturz- und Quetschverletzungen und betreut Beschäftigte bei Kreislaufproblemen, etwa bei Hitze auf offenen Flächen.
Gerade auf großen oder abgelegenen Baufeldern muss der Rettungswagen den richtigen Weg finden. Der Sanitäter sorgt dafür, dass er an der Einfahrt erwartet und zur Unfallstelle geleitet wird.
Jede Versorgung wird im Verbandbuch festgehalten. Bei meldepflichtigen Unfällen unterstützt der Sanitäter die Bauleitung bei den nötigen Angaben.
Ob ein Sanitätsraum, ein Defibrillator oder weitere Geräte bereitstehen, legen wir nach Absprache mit Ihnen fest. Maßstab ist, was die Baustelle in Größe und Gefährdung braucht.
Verletzte werden ohne Zeitverlust erstversorgt.
Der Rettungsdienst findet auch abgelegene Baufelder schneller.
Vorfälle sind sauber dokumentiert.
Bei mehr als 100 Versicherten erfüllen Sie die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1.
→ Ein festgelegter Treffpunkt an der Zufahrt, eine klare Wegbeschreibung und ein Sanitäter, der den Rettungswagen in Empfang nimmt.
→ Ein Sanitäter in Rufnähe der Arbeitsstelle und ein abgestimmter Ablauf mit der Feuerwehr für Rettung aus schwer zugänglichen Bereichen.
→ Ein fester Ansprechpartner für die Erstversorgung, bekannte Meldewege und eine Einweisung für neue Beschäftigte.
→ Aufmerksamkeit für Anzeichen von Hitzeerschöpfung, Hinweise auf Pausen und Trinken und schnelle Versorgung bei Beschwerden.
Neubauten in Gewerbegebieten wie am Stadtberg oder an der Papenbrucher Chaussee mit vielen Beschäftigten gleichzeitig.
Instandsetzung an Kirchtürmen, Amtsturm oder Stadtmauer, bei denen auf Gerüsten in großer Höhe gearbeitet wird.
Arbeiten an Photovoltaik- und Speicheranlagen wie in Alt Daber, mit Elektroarbeiten und langen Anfahrtswegen für Rettungskräfte.
Umbauten wie an der Alten Tuchfabrik, bei denen viele Gewerke über längere Zeit parallel arbeiten.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Art der Arbeiten, Lage der Baustelle und Wege für den Rettungsdienst.
Dienstzeiten, Standort des Sanitäters und Ausstattung werden nach Absprache festgelegt.
Der Sanitäter stellt sich der Bauleitung vor, prüft Meldewege und Zufahrt und ist während der Arbeitszeit erreichbar.
Wächst die Zahl der Beschäftigten oder ändern sich die Arbeiten, passen wir den Einsatz an.
Liegt eine Großbaustelle mit mehr als 100 Beschäftigten in einem Gewerbegebiet von Wittstock/Dosse, dann ist ein Betriebssanitäter für die gesamte Arbeitszeit eingeplant. Er hat einen festen Standort nahe der Einfahrt, ist über Funk erreichbar und weist bei einem Unfall den Rettungsdienst ein.
Wird dagegen an einem hohen Bauwerk in der Altstadt gearbeitet, dann ist der Sanitäter in der Nähe des Gerüsts eingesetzt. Vorab stimmen wir mit der Bauleitung ab, wie eine Rettung aus der Höhe ablaufen würde und welche Ausstattung nach Absprache bereitgehalten wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Sanitäter braucht freie Wege, eine bekannte Zufahrt für den Rettungswagen und einen Platz auf der Baustelle. Diese Punkte planen wir gleich in die Baustelleneinrichtung ein.
Für Vorhaben in Wittstock/Dosse lässt sich der Betriebssanitäter mit Zutrittskontrolle und operativer Baulogistik verbinden. Wer am Tor steht, kann den Rettungswagen in Empfang nehmen, während der Sanitäter beim Verletzten bleibt.
Nach DGUV Vorschrift 1, Paragraf 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen erforderlich, wenn mehr als 100 Versicherte tätig sind. Das gilt in Wittstock/Dosse genauso wie überall in Deutschland. Auch kleinere Baustellen können sich freiwillig absichern.

Nennen Sie uns Größe, Dauer und Art der Arbeiten. Wir schlagen Ihnen vor, wie die Erstversorgung auf Ihrer Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wittstock/Dosse. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit