
Wer in Röbel/Müritz eine Baustelle einrichtet, trifft auf zwei sehr verschiedene Ausgangslagen. In der Altstadt und der Neustadt stehen die Häuser eng, Straßen wie die Mühlenstraße oder die Große Stavenstraße lassen kaum Raum für Container, Kran oder Materiallager. Am Stadtrand dagegen bietet das Gewerbegebiet Glienholzweg ebene Flächen mit Anschluss an die Umgehungsstraße. Zwischen beiden Welten liegt das Ufer der Müritz mit Stadthafen, Bootshäusern und Promenade.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Lageplan, der genau diese Unterschiede abbildet. Wir legen fest, wo Unterkünfte, Sanitär, Baustrom, Bauwasser und Lagerflächen stehen, wie die Zufahrt verläuft und wo der Bauzaun die Grenze zur Nachbarschaft zieht. So steht die Infrastruktur, bevor das erste Gewerk anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Röbel besteht historisch aus zwei Stadtteilen: Altröbel um die Marienkirche und die Neustadt um St. Nikolai. Beide Kerne haben ihren mittelalterlichen Grundriss behalten, mit Kirchplatz, Markt, Pferdemarkt und Bürgergarten als wenigen offenen Plätzen. Eine Baustelle im Bestand muss hier oft mit einer Fläche auskommen, die kaum größer ist als ein Parkstreifen. Container werden gestapelt, Lager ausgelagert und Anlieferflächen zeitweise genehmigt.
Die Stadt liegt nur wenige Meter über dem Spiegel der Müritz. Für Röbel werden 65 bis 67 Meter über Normalhöhennull angegeben, der See liegt seit dem 19. Jahrhundert bei etwa 62 Metern. In Ufernähe ist deshalb mit Wasser im Baugrund zu rechnen. Für Containerstellflächen, Kranaufstellung und Baustraßen klären wir mit der Bauleitung früh, wie tragfähig der Untergrund ist und ob Platten oder Schotter nötig werden.
Am westlichen Rand der Stadt hat Röbel/Müritz das Gewerbegebiet Glienholzweg ausgewiesen. Der erste Abschnitt mit rund 10 Hektar ist belegt, weitere Grundstücke liegen westlich davon, Baurecht besteht über den Bebauungsplan Nr. 6. Dort ist Platz kein Engpass. Hier geht es eher um eine saubere Ordnung zwischen Hallenbau, Außenanlagen und laufendem Betrieb der Nachbarn.

In den Gassen von Altröbel und der Neustadt planen wir Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer so, dass Gehwege und Hauseingänge frei bleiben. Wo die Fläche nicht reicht, stapeln wir Einheiten oder verlegen sie auf eine Ausweichfläche in der Nähe.
Wir stimmen Anschlüsse mit dem Netzbetreiber und dem städtischen Eigenbetrieb für Wasser und Abwasser ab, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie keine Stolperstellen in engen Straßen erzeugen.
Ob an der Uferpromenade oder an einer Hauptstraße der Altstadt: Wir stellen Bauzaun, Absperrung und Beschilderung so, dass Fußgänger, Radfahrer und Lieferverkehr sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Für Baustellen im Gewerbegebiet Glienholzweg legen wir Lager, Wendeflächen und Baustraßen auf einem Plan fest. Bei Uferlagen achten wir auf befestigte Flächen, damit schwere Fahrzeuge nicht im weichen Boden einsinken.
Ein Einrichtungsplan, der die enge Altstadt ebenso berücksichtigt wie die weiten Flächen am Glienholzweg.
Container, Sanitär, Baustrom und Bauwasser aus einer Planung, ohne getrennte Absprachen mit vielen Stellen.
Früh geklärte Bodenfragen in Ufernähe, damit Kran und Container sicher stehen.
Eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt und für alle Gewerke lesbar ist.
→ Wir prüfen eine Sondernutzung des Straßenraums, stapeln die Einheiten und lagern sperriges Material auf einer Fläche außerhalb des Kerns zwischen.
→ Für Kran und Container stimmen wir mit der Bauleitung Lastverteilplatten oder Schotterflächen ab, bevor die schweren Teile kommen.
→ Wir halten Abstand zu Fassaden, schützen Sockel und Gehwegkanten und planen die Aufstellung so, dass keine Last auf historische Mauern drückt.
→ Ein Einrichtungsplan mit festen Zonen für Lager, Wege und Arbeitsbereiche verhindert, dass sich Material und Fahrzeuge gegenseitig blockieren.
Fachwerkhäuser und Baudenkmale rund um Kirchplatz, Markt und Pferdemarkt, wo jede Stellfläche verhandelt werden muss.
Neue Betriebe auf den westlichen Grundstücken des Gewerbegebiets Glienholzweg mit großzügigen Flächen für Lager und Kranaufstellung.
Vorhaben im Sondergebiet Einkaufszentrum Mirower Straße / Am Mühlentor, für das die Stadt ihren Bebauungsplan Nr. 16 ändert.
Ferienunterkünfte, Bootshäuser und Hafenanlagen an der Müritz, wo der Untergrund feucht ist und Flächen am Ufer knapp sind.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und halten fest, welche Flächen frei sind und wo Grenzen liegen.
Container, Sanitär, Lager, Baustrom, Bauwasser und Zaun bekommen einen festen Platz auf einem gemeinsamen Plan.
Wir stimmen Sondernutzungen, Anschlüsse und Verkehrssicherung mit den zuständigen Stellen ab.
Die Einrichtung steht vor dem Baustart und wird mit jedem neuen Bauabschnitt angepasst.
Liegt eine Baustelle in einem Fachwerkhaus der Neustadt, ohne eigenen Hof und mit nur einer schmalen Straße davor, dann beginnt die Einrichtung mit einer Bestandsaufnahme der freien Flächen im Umfeld. Wir klären, ob ein Container im Straßenraum stehen darf, wo Fahrzeuge kurz halten können und welcher Platz als Ausweichlager taugt.
Anschließend entsteht ein Plan mit Sanitärcontainer am Haus, Material auf Abruf aus dem Ausweichlager und einem Bauzaun, der den Gehweg freilässt. Baustrom kommt über einen Verteiler im Hausanschluss oder einen eigenen Baustromkasten, je nach Absprache mit dem Versorger.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Schritt, an dem sich alle weiteren Abläufe ausrichten. Liefertermine, Lagerplätze und Laufwege hängen davon ab, wo Container und Zaun stehen. Darum binden wir die Bauleitung und die ersten Gewerke schon in den Entwurf des Einrichtungsplans ein.
Ändert sich der Bauabschnitt, ziehen Einrichtung und Zaun mit. In Röbel/Müritz ist das häufig der Fall, wenn erst die Fassade und danach der Innenausbau an der Reihe ist oder wenn ein Hallenbau am Glienholzweg in mehreren Phasen wächst.
Das hängt vom Haus ab. Oft reicht der Platz nur für einen Container im Straßenraum, der eine Sondernutzung braucht. Wir prüfen die Lage vor Ort, klären die Genehmigung mit der Verwaltung und suchen bei Bedarf eine Ausweichfläche für weiteres Material.

Schicken Sie uns Lage und Bauablauf. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Ihren Einrichtungsplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Röbel/Müritz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit