
Die Kernstadt von Penzlin liegt erhöht auf rund 56 Metern über dem Meeresspiegel. Von dort fällt das Gelände nach Südosten zu den beiden Stadtseen ab. Zwischen Kirche, Alter Burg und den sanierten Häusern der Altstadt bleibt für Container, Lagerflächen und Kranstellplätze selten mehr als ein schmaler Streifen. Draußen in den Ortsteilen sieht es anders aus: Dort ist Fläche vorhanden, aber Anschlüsse und befestigte Zufahrten fehlen oft.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Lageplan, der beides berücksichtigt. Wir legen fest, wo Unterkünfte, Sanitärbereiche, Lagerplätze und Wege liegen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden und an welcher Stelle der Bauzaun steht. So ist die Fläche geordnet, bevor das erste Gewerk anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtkern wurde nach 1990 als Modellstadt der Städtebauförderung saniert. Gebaut wird hier heute meist im Bestand, direkt neben bewohnten Häusern und denkmalgeschützten Gebäuden wie der St.-Marien-Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Eine Einrichtung im Zentrum muss mit wenigen Quadratmetern auskommen und den Gehweg für Anwohner freihalten.
Unter dem Boden liegt Geschichte. Der slawische Burgwall am Stadtsee, der Burgwall Grapenwerder im Norden und die Wallanlagen im Penzliner Zipfel sind als Bodendenkmale erhalten. Wo Containerfundamente, Leitungsgräben oder Baustraßen geplant sind, klären wir früh mit dem Bauherrn, ob eine archäologische Begleitung nötig ist und welche Flächen tabu bleiben.
Die Stadtseen liegen in einer eiszeitlichen Rinne. Am Hang und in der Niederung wechseln die Böden auf kurzer Strecke, nasse Senken tragen schwere Fahrzeuge schlecht. Für Lager- und Stellflächen planen wir daher Lastverteilung und Befestigung ein, statt auf trockene Wochen zu hoffen.

Wir zeichnen Zufahrt, Wendeflächen, Lager, Container und Fußwege in einen Plan, der zum Grundstück passt, ob im engen Stadtkern oder auf einer Wiese in Werder oder Mollenstorf.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer stellen wir so, dass sie die Arbeitswege nicht kreuzen. Bei kleinen Altstadtbaustellen reicht oft eine kompakte Lösung, in Neubaugebieten eine größere Anlage.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Versorger ab, planen Verteiler und Leitungswege und halten die Versorgung für alle Gewerke im Blick. In entlegenen Ortsteilen planen wir den Vorlauf für Anschlüsse von Beginn an ein.
Der Bauzaun trennt Baufeld und öffentlichen Raum. Wo eine Baustelle an eine Straße oder einen Schulweg grenzt, kommen Beschilderung und Absperrung nach den Vorgaben der Verkehrsbehörde hinzu.
Die Baustelle ist vom ersten Tag an geordnet: Wege, Lager und Container haben einen festen Platz.
Bodendenkmale und Schutzflächen sind im Plan markiert, bevor gebaggert wird.
Baustrom, Bauwasser und Entsorgung sind abgestimmt, die Gewerke können ohne Leerlauf beginnen.
Anwohner, Schüler und Besucher der Altstadt bewegen sich sicher an der Baustelle vorbei.
→ Wir trennen Arbeitsfeld und Lager, nutzen eine Ausweichfläche am Stadtrand und bringen nur das Material in die Altstadt, das am Tag verbaut wird.
→ Wir legen Einrichtungsflächen möglichst auf bereits versiegelten Boden und planen Zeit für eine archäologische Prüfung ein, wenn die Behörde sie fordert.
→ Wir sehen Baustraßen und Lastverteilplatten vor und legen schwere Lager auf tragfähige Bereiche.
→ Wir klären Anschlüsse frühzeitig und planen Übergangslösungen ein, damit der Start nicht an der Versorgung hängt.
Arbeiten an Wohn- und Geschäftshäusern im Stadtkern, oft auf engem Raum und in der Nähe denkmalgeschützter Gebäude.
Erschließung und Hausbau auf Flächen, für die die Stadt Bebauungspläne aufgestellt hat, etwa an der Alten Gärtnerei oder am Kollofskamp.
Bauten im Sondergebiet Tourismus in Werder, für das die Stadt einen eigenen Bebauungsplan aufgestellt hat.
Freiflächen-Solaranlagen wie der geplante Solarpark bei Mollenstorf, mit großen Feldern und wenig befestigtem Untergrund.

Wir prüfen Zufahrt, Untergrund, Nachbarschaft und mögliche Bodendenkmale vor Ort.
Container, Lager, Wege, Zaun sowie Strom und Wasser kommen in einen abgestimmten Plan.
Wir richten die Fläche ein und übergeben sie mit einer Baustellenordnung an die Gewerke.
Mit jeder Bauphase passen wir die Einrichtung an. Am Ende räumen wir die Fläche geordnet.
Liegt eine Sanierung in der Altstadt von Penzlin zwischen bewohnten Häusern, dann reicht der Platz vor dem Gebäude meist nur für einen Container und eine schmale Ladezone. In diesem Fall richten wir am Stadtrand eine Zwischenfläche ein und bringen das Material in kleinen Mengen in die Gasse.
Ist zusätzlich ein Leitungsgraben nötig, dann prüfen wir vorher mit dem Bauherrn, ob dort Bodendenkmale zu erwarten sind. Der Graben wird so gelegt, dass Zaun, Fußweg und Container nicht mehrfach umgesetzt werden müssen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Aus ihr folgen die Anlieferzonen für das Logistik-Management, die Stellplätze für Geräte und die Zugänge, die später kontrolliert werden.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Lageplan an. Wenn etwa der Rohbau fertig ist und der Ausbau beginnt, verlagern wir Lager und Container dorthin, wo sie dann gebraucht werden.
Wir planen mit wenig Fläche: Container und Ladezone direkt am Gebäude, größere Mengen auf einer Zwischenfläche außerhalb des Stadtkerns. So bleiben Gehwege frei und die Nachbarn kommen weiter an ihre Häuser.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir entwerfen eine Einrichtung, die zur Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Penzlin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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