
Wer in Oranienburg eine Baustelle einrichtet, plant nicht nur Container, Zaun und Baustrom. Die Kreisstadt im Landkreis Oberhavel gilt als stark mit Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg belastet, viele Blindgänger tragen chemische Langzeitzünder. Bevor Fundamente für Container gesetzt, Leitungsgräben gezogen oder Lagerflächen befestigt werden, muss deshalb klar sein, welche Bereiche geprüft und freigegeben sind.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zu diesen Freigaben passt. Dazu gehören ein Lageplan mit Zufahrt, Lager- und Containerflächen, die Versorgung mit Strom und Wasser sowie eine Baustellenordnung, die vom ersten Tag an gilt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund bestimmt den Plan. Viele drangen schräg in den Boden ein, ihre Zünder blieben dadurch oft aktiv. Für Flächen, auf denen Container stehen, Kräne aufgestellt oder Gräben ausgehoben werden, braucht es daher eine geklärte Kampfmittelsituation, etwa eine Kampfmittelfreiheitsbescheinigung. Wo Sondierungen laufen, rücken wir Lager und Unterkünfte von diesen Bereichen ab.
Die Innenstadt liegt eng zwischen Havel, Oranienburger Kanal und Bahnstrecke. Rund um das Schloss mit Park und Orangerie und an der Havelpromenade ist wenig Platz für Containeranlagen. Dort planen wir mehrgeschossige Containerlösungen, schmale Lagerzonen und feste Liefertore, damit Gehwege und Uferbereiche frei bleiben.
Ganz anders sieht es in den Gewerbegebieten aus. Der Gewerbepark Süd umfasst rund 89 Hektar, der Gewerbepark Nord in Sachsenhausen etwa 50 Hektar. Dort ist meist genug Fläche vorhanden, die Herausforderung liegt eher in Aufteilung, Wegeführung und befestigten Stellflächen für schwere Fahrzeuge.

Wir legen Container, Lager, Kranstandorte und Wege so fest, dass sie auf freigegebenen Flächen liegen. Ändert sich der Stand der Kampfmittelprüfung, passen wir den Plan an.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir nach Zahl der Beschäftigten und verfügbarer Fläche zusammen. In der Oranienburger Innenstadt bedeutet das oft gestapelte Anlagen statt breiter Reihen.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteiler und führen Leitungen so, dass Gräben möglichst nur in geprüften Bereichen entstehen. Das reduziert Erdarbeiten in unklarem Untergrund.
Bauzaun, Tore und Beschilderung planen wir mit Blick auf Fußwege, Radverkehr und Zufahrten. Das gilt besonders an Straßen mit viel Publikumsverkehr rund um den Bahnhof.
Die Einrichtung folgt dem Stand der Kampfmittelprüfung und muss nicht nachträglich verlegt werden.
Container, Lager und Wege sind vor dem ersten Gewerk festgelegt.
Auch auf engen Grundstücken in der Innenstadt entsteht eine nutzbare Ordnung.
Strom, Wasser und Zaun kommen aus einer Planung statt aus vielen Einzelabsprachen.
→ Wir teilen die Fläche in Abschnitte, richten zuerst auf freigegebenen Bereichen ein und erweitern Lager und Wege erst, wenn weitere Teile geprüft sind.
→ Gestapelte Container, Just-in-time-Lagerung und eine klare Trennung von Arbeits- und Lieferzone schaffen Raum auf kleiner Fläche.
→ Wir legen Fahrwege und Abstellflächen mit Abstand zum Ufer fest und kennzeichnen Zonen, die nicht befahren werden dürfen.
→ Gefälle, Abläufe und die Lage empfindlicher Materialien planen wir von Anfang an mit, damit Lager und Wege nutzbar bleiben.
Auf dem rund 17 Hektar großen Gelände an der Weißen Stadt zwischen Walther-Bothe-Straße und Oranienburger Kanal ist ein Wohnquartier geplant, für das mehrere Baufelder eingerichtet werden müssen.
In Gewerbepark Süd, Nord oder Mitte brauchen Hallenbauten große, befestigte Stellflächen und eine klare Trennung von Kran- und Lieferbereichen.
Die Stadt führt ein Baulückenkataster. Auf solchen Grundstücken ist die Einrichtung eng und muss eng mit den Nachbarn abgestimmt werden.
Schulen und Verwaltungsbauten werden oft im laufenden Betrieb erneuert. Container und Lager müssen dann abseits der genutzten Wege stehen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären, welche Bereiche kampfmittelfrei bescheinigt sind.
Container, Lager, Kranstandort, Tore und Leitungswege werden eingezeichnet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung der Container, Anschlüsse für Strom und Wasser sowie den Zaun.
Mit jedem Bauabschnitt und jeder neuen Freigabe passen wir die Einrichtung an.
Liegt ein Wohnungsbau auf einem innerstädtischen Grundstück in Oranienburg, für das erst ein Teil der Kampfmittelsondierung abgeschlossen ist, dann beginnt die Einrichtung auf dem freigegebenen Streifen an der Straße. Dort stehen gestapelte Container, das Tor und eine kleine Ladezone.
Sind die übrigen Flächen geprüft, dann wird das Materiallager nach hinten erweitert und der Kranstandort festgelegt. Leitungen für Baustrom und Bauwasser folgen den geprüften Trassen, damit keine zusätzlichen Gräben in ungeklärtem Boden nötig sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine gut geplante Fläche hilft dem Logistik-Management: Ladezonen und Zufahrten sind so angelegt, dass Lieferungen über B 96 und Innenstadtstraßen geordnet ankommen.
Auch die Sicherheit beginnt mit der Einrichtung. Lage der Tore, Beleuchtung und abschließbare Lager bestimmen, wie leicht sich eine Baustelle in Oranienburg nachts und am Wochenende schützen lässt.
In Oranienburg werden noch immer Blindgänger mit chemischen Langzeitzündern vermutet. Container, Kranfundamente und Leitungsgräben sollten deshalb nur auf Flächen entstehen, deren Kampfmittelsituation geklärt ist. Wir richten den Lageplan nach diesem Stand aus.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und den Stand der Kampfmittelprüfung. Wir entwerfen eine Einrichtung, die zu Ihrem Grundstück passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oranienburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit